BootCamp im Sportpark

BOOTCAMP - Beweg deinen Arsch - Sportpark FreilassingIch gehe regelmäßig im Sportpark in Freilassing zum Trainieren. Mein Trainingstag ist der Montag. Da freue ich mich schon immer auf Pump bei Markus und Yoga bei Peter. Beim Pump verausgabst du dich mit der Langhantelstange und viel Kniebeugen und beim Yoga stretcht du deine Muskeln und Faszien und kommst wieder runter. Perfekte Ergänzung, wie ich finde.

Letzten Montag war ich auch wieder und da ich Mittwochs nicht konnte (da war ich in Sachen huaweiblog.de unterwegs), hab ich mir gedacht: „dann geh ich Dienstag halt auch noch in den Sportpark!“. Gesagt – getan. Zuerst bin ich ein wenig auf dem Laufband herumgeturnt, um mich anschließend auf den Weg zu den Geräten zu machen. Ich wollt ein bisschen die Muskeln aufpumpen. 🙂 – Auf dem Weg dorthin kam ich allerdings am Kursplan vorbei und da sprang mir „BOOTCAMP“ ins Auge. Kurz die Beschreibung durchgelesen:

Beweg deinen Arsch! Jetzt geht’s den überschüssigen Pfunden an den Kragen. Hab Spaß bei einem Ganzkörpertraining ganz im Stil eines militärischen Drills.

 

Oh Yeah!, das will ich machen. Nur doof, dass das erst in einer Stunde ist. Aber egal, dann mach ich halt derweil die beiden Kurse davor auch noch mit: Faszien Stretch und Bauch. Beide Kurse jeweils 30 Minuten. Gutes Aufwärmtraining fürs einstündige Bootcamp. Dachte ich mir.

Faszienstretch war angenehm, auch wenn es an einigen Stellen weh tat, wenn die BlackRoll einen sog. Triggerpunkt „erwischte“. Aber lt. unser Trainerin ist genau das gewollt.

„Bauch“ war dann auch ganz ok, soweit halt „Bauch“ ok sein kann. Den Bauch zu trainieren ist für mich immer eine Qual. Wird den meisten so gehen, oder?

Jetzt aber auf ins Camp. Eine Stunde Aufwärmen reicht. Jetzt will ich Vollgas geben. Innerlich kommen zwar langsam Zweifel auf, ob die Idee so gut war, nach einer Stunde nochmal eine Stunde gedrillt zu werden. Aber egal, wenn ich mir anschaue was für ein Klientel gerade in den Kursraum marschiert, dann schaff ich das mit links. Komischerweise kommen nur Frauen und ich bin der einzige Mann. Muss wohl am Dienstag liegen, denke ich mir.

Als Trainingsgerät braucht man nur die Matte und zwei Kurzhanteln. Natürlich nimmt der Rainer die männliche Variante mit je 3kg und nicht wie alle anderen 500g. Wer jetzt denkt: „Haha, das wird sich noch rächen…“, der hat falsch gedacht. Das Aufwärmen mit den Hanteln ist zwar anstrengend, weil wir auch einige Halteübungen machen, aber locker zu schaffen. Doch nicht so hart, das BootCamp… Hehe.

Nach dem Aufwärmen kommt dann die Ansage der Trainerin (ich dachte eigentlich, dass wir einen Trainer haben würden, weil auf dem Plan „Tych“ stand und ich bisher davon ausgegangen war, dass das ein männlicher Vorname ist – aber dem war wohl nicht so. Egal.): „Jetzt trinkt noch etwas und dann geht’s an die Stange!“ An die Stange? Ich muss mich verhört haben. Jetzt geht’s wohl gleich voll ab im BootCamp und „Stange“ ist wohl so ein Codewort. Als ich dann aber etwas getrunken hatte und wieder aufblickte, da schaute ich in 15 erwartungsfrohe Augenpaare, die sich schon an der Ballett-Stange in Reih und Glied aufgestellt hatten. Ein Platz war noch frei, ganz vorne neben der Trainerin, die Melanie hieß, wie sich auch noch herausstellte. Tja, das war dann wohl mein Platz und ich ging hin und folgte brav den Anweisungen: „Stellt euch auf die Zehenspitzen und Schritt nach vorn, zur Seite und nach hinten. UUUUUUuuuuuunnnnnnnnd wieder von vorn!“.

So ging das ein ganze Zeit lang und ich konnte mich selber sehr gut im Spiegel beobachten und auch meine Haltung korrigieren. Seeeeeehr wichtig! 😉

Ich kam aber auch langsam drauf, dass das hier nicht der Kurs „BootCamp“ sein konnte. Das muss etwas anderes sein. Ich war verwirrt und habe brav weiter mitgemacht. Nach einer guten halben Stunde an der Stange, mit zitternden Knien und brennenden Oberschenkeln war der Kurs zum Glück vorbei und ich begab mich in Richtung Umkleidekabine. Natürlich kam ich auch wieder am Kursplan vorbei und stellte fest, dass ich in

Barre Cardio

war.

Ganzkörpertraining an der Barre Stange verbunden mit vielen Cardio Elementen. Ganz einfach ein absoluter Fatburner und Kalorienvernichter.

 

Muss man(n) auch mal mitgemacht haben. 😉 Und natürlich lache ich heute noch über mich, auch beim Schreiben dieses Beitrags. Rainer, die kleine Ballerina… 😀

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