Das ist ein Facebook Instant Article Test

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Ich teste hier die Funktion von Facebook Instant Articles. Ich hoffe, dass das so übernommen wird auf Facebook. Wenn nicht, dann bin ich mal mächtig sauer. Aber echt jetzt. 😉

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Huawei - Schwarzer Schwan - Trauerschwan

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Bierpyramide - Tsingtao
Tsingtao – Moderne Kunst

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BootCamp im Sportpark

BOOTCAMP - Beweg deinen Arsch - Sportpark FreilassingIch gehe regelmäßig im Sportpark in Freilassing zum Trainieren. Mein Trainingstag ist der Montag. Da freue ich mich schon immer auf Pump bei Markus und Yoga bei Peter. Beim Pump verausgabst du dich mit der Langhantelstange und viel Kniebeugen und beim Yoga stretcht du deine Muskeln und Faszien und kommst wieder runter. Perfekte Ergänzung, wie ich finde.

Letzten Montag war ich auch wieder und da ich Mittwochs nicht konnte (da war ich in Sachen huaweiblog.de unterwegs), hab ich mir gedacht: „dann geh ich Dienstag halt auch noch in den Sportpark!“. Gesagt – getan. Zuerst bin ich ein wenig auf dem Laufband herumgeturnt, um mich anschließend auf den Weg zu den Geräten zu machen. Ich wollt ein bisschen die Muskeln aufpumpen. 🙂 – Auf dem Weg dorthin kam ich allerdings am Kursplan vorbei und da sprang mir „BOOTCAMP“ ins Auge. Kurz die Beschreibung durchgelesen:

Beweg deinen Arsch! Jetzt geht’s den überschüssigen Pfunden an den Kragen. Hab Spaß bei einem Ganzkörpertraining ganz im Stil eines militärischen Drills.

 

Oh Yeah!, das will ich machen. Nur doof, dass das erst in einer Stunde ist. Aber egal, dann mach ich halt derweil die beiden Kurse davor auch noch mit: Faszien Stretch und Bauch. Beide Kurse jeweils 30 Minuten. Gutes Aufwärmtraining fürs einstündige Bootcamp. Dachte ich mir.

Faszienstretch war angenehm, auch wenn es an einigen Stellen weh tat, wenn die BlackRoll einen sog. Triggerpunkt „erwischte“. Aber lt. unser Trainerin ist genau das gewollt.

„Bauch“ war dann auch ganz ok, soweit halt „Bauch“ ok sein kann. Den Bauch zu trainieren ist für mich immer eine Qual. Wird den meisten so gehen, oder?

Jetzt aber auf ins Camp. Eine Stunde Aufwärmen reicht. Jetzt will ich Vollgas geben. Innerlich kommen zwar langsam Zweifel auf, ob die Idee so gut war, nach einer Stunde nochmal eine Stunde gedrillt zu werden. Aber egal, wenn ich mir anschaue was für ein Klientel gerade in den Kursraum marschiert, dann schaff ich das mit links. Komischerweise kommen nur Frauen und ich bin der einzige Mann. Muss wohl am Dienstag liegen, denke ich mir.

Als Trainingsgerät braucht man nur die Matte und zwei Kurzhanteln. Natürlich nimmt der Rainer die männliche Variante mit je 3kg und nicht wie alle anderen 500g. Wer jetzt denkt: „Haha, das wird sich noch rächen…“, der hat falsch gedacht. Das Aufwärmen mit den Hanteln ist zwar anstrengend, weil wir auch einige Halteübungen machen, aber locker zu schaffen. Doch nicht so hart, das BootCamp… Hehe.

Nach dem Aufwärmen kommt dann die Ansage der Trainerin (ich dachte eigentlich, dass wir einen Trainer haben würden, weil auf dem Plan „Tych“ stand und ich bisher davon ausgegangen war, dass das ein männlicher Vorname ist – aber dem war wohl nicht so. Egal.): „Jetzt trinkt noch etwas und dann geht’s an die Stange!“ An die Stange? Ich muss mich verhört haben. Jetzt geht’s wohl gleich voll ab im BootCamp und „Stange“ ist wohl so ein Codewort. Als ich dann aber etwas getrunken hatte und wieder aufblickte, da schaute ich in 15 erwartungsfrohe Augenpaare, die sich schon an der Ballett-Stange in Reih und Glied aufgestellt hatten. Ein Platz war noch frei, ganz vorne neben der Trainerin, die Melanie hieß, wie sich auch noch herausstellte. Tja, das war dann wohl mein Platz und ich ging hin und folgte brav den Anweisungen: „Stellt euch auf die Zehenspitzen und Schritt nach vorn, zur Seite und nach hinten. UUUUUUuuuuuunnnnnnnnd wieder von vorn!“.

So ging das ein ganze Zeit lang und ich konnte mich selber sehr gut im Spiegel beobachten und auch meine Haltung korrigieren. Seeeeeehr wichtig! 😉

Ich kam aber auch langsam drauf, dass das hier nicht der Kurs „BootCamp“ sein konnte. Das muss etwas anderes sein. Ich war verwirrt und habe brav weiter mitgemacht. Nach einer guten halben Stunde an der Stange, mit zitternden Knien und brennenden Oberschenkeln war der Kurs zum Glück vorbei und ich begab mich in Richtung Umkleidekabine. Natürlich kam ich auch wieder am Kursplan vorbei und stellte fest, dass ich in

Barre Cardio

war.

Ganzkörpertraining an der Barre Stange verbunden mit vielen Cardio Elementen. Ganz einfach ein absoluter Fatburner und Kalorienvernichter.

 

Muss man(n) auch mal mitgemacht haben. 😉 Und natürlich lache ich heute noch über mich, auch beim Schreiben dieses Beitrags. Rainer, die kleine Ballerina… 😀

Alles anders – das Leben

Schwarzes ViereckDer Wecker klingelt um 5:10, ich denke mir „nur noch 5 Minuten, nur noch ein paar Augenblicke das wohlige Warm genießen, dass sich nach Geborgenheit und Sicherheit anfühlt“. Tja, daraus wird nichts. Die Arbeit, das Geld, DAS LEBEN ruft und das nicht leise. Vehement kommen die Gedanken dahergerauscht und immer wieder fallen die Wörter: „du musst…“. Du musst heute noch die Wohnung aufräumen, die Wäsche waschen, Einkaufen gehen, Lohnsteuerausgleich machen, einen Artikel schreiben, zu einem Meeting, Social Media aktiv sein, Sport machen, an die frische Luft, das Buch fertig lesen, Verwandte mal wieder besuchen, auf den Friedhof gehen, und so weiter und so fort.

Jeder unbeschwerte Tag beginnt kurz nach dem Aufstehen mit Zwängen und er füllt sich dann nicht mehr leicht und locker an, sondern von Sekunde zu Sekunde immer schwerer. Je mehr Gedanken man sich selber macht, desto mehr drückt es auf die Schultern.

Und dann klingelt es plötzlich an der Tür und die Polizei steht da und es ändert sich von einer Sekunde auf die andere alles. In der ersten Sekunde fühlt es sich so an, als hätte man dich mit einem großen Vorschlaghammer von den Füßen geholt. Du stehst hilflos da und verstehst die Welt nicht mehr.

Ein paar Stunden später, von Verdauen kann noch nicht die Rede sein, aber die ersten Einsichten sind da – man reflektiert sich selbst, kommen erste Ergebnisse dieses Prozesses in die Gedanken: Man muss sein Leben ändern. So wie es jetzt ist kann es nicht bleiben. Alles ist zu hinterfragen, man muss endlich raus aus diesem Hamsterrad, sonst endet man auch im Grab ohne das Leben gelebt zu haben, dass man eigentlich leben wollte.

Merkt ihr was: „das Leben ändern“, „endlich so zu Leben wie man immer leben wollte“ und „alles wird hinterfragt“. Das sind Phrasen die denkt man nicht, wenn es einem gut geht. Solche Satzteile werden von unseren Synapsen im Hirn erst hervorgebracht, wenn die Kacke am Dampfen ist. Erst dann kommt man zur Ruhe und zwar in etwa so, als hätte jemand bei der Achterbahn den Nothalt ausgelöst: Von „verdammt schnell“ auf „null“. Erst nach dem Stopp setzt du man sich mit sich selbst und seinem Lebenswandel auseinander. Man versucht es zumindest…

Natürlich werden wir uns auf den Schock hin erstmal gesund ernähren, vlt. sogar einem Fitnessclub beitreten, weniger Arbeiten oder zum Rauchen aufhören. Wie lange das anhält? Naja, da kann sich jeder selbst hinterfragen, wie lange die letzte Diät gedauert hat, das Rauchen aufgehört wurde, oder der Vorsatz angehalten hat, dass man mehr Zeit mit der Familie verbringen will. Der Großteil von uns ist zu sehr Mensch und wird wieder in seine alten Gewohnheiten verfallen, weil es einfach bequemer ist.

Man kann nicht einfach so sein Leben ändern. Hallo!? Schon mal darüber nachgedacht was das bedeutet: „Das Leben“? Das sind milliardenfache Eindrücke, millionenfach wiederholte Abläufe, tausendmal getane Dinge, Fantastilliarden Gedanken und Billionen Gefühle. Da kann mir keiner weis machen, dass man das so mirnichtsdirnichts _einfach_ ändern kann.

Und so verpufft auch dieser Versuch eines Ausbruchs aus seinen Gewohnheiten, allgemein hin als das Leben bezeichnet, irgendwann wieder und man liegt in seinem Bett und denkt sich, wie schön weich und warm doch alles ist.

Ruhe in Frieden C.K.

Anmerkung: Ihr müsst nicht euer Leben ändern, aber ihr könnt mehr lieben und verzeihen. Solltet ihr Kinder haben, dann liebt sie bedingungslos.

Ich habe diese paar Zeilen geschrieben, da ich heute in der Früh erfahren habe, dass ein ehemaliger sehr guter Freund von uns gegangen ist. Wir sind im Streit auseinander gegangen und hatten das Thema nie abschließend ausgesprochen. Jetzt hat der Tod einen Schlussstrich gezogen. Soweit sollte man es nie kommen lassen. Nie.

RLV – was ist das? – ein Versuch einer Erklärung

RLV - Real Live VersagerIch will hier und heute nicht von Risikolebensversicherungen, Restlichtverstärkern, Regelleistungsvolumina oder den Rheinischen Landwirtschafts-Verband schreiben. Alle diese Begriffe haben eines gemeinsam: die Abkürzung „RLV“. In meinem Beitrag geht es aber nicht um oben genanntes, sondern um Personen die ihr alle kennt.

In der Natur tritt der RLV nur selten auf. Zu sehen ist er eher in den Weiten des Internets, im speziellen in Foren oder Social Media Plattformen, insbesondere auf Facebook.

Der RLV gibt sich in der wärmend wohligen Schutzhülle des anonymen Internets oft als großer Macker. Er postet gern und viel was er doch hat und was er kann. So sehen wir immer wieder tolle Fotos, vor allem vom ach so harmonischen Familienleben, oder eher weniger komische Sprüche, meist mit Machogehabe (Sexismus und Alkohol) oder wie Kacke und doof doch alle anderen sind. Meist sind seine Posts noch gespickt mit weltpolitischen Anschauungen, die einem nicht nur die Nackenhaare aufstellen.

Das charakteristischste Merkmal des RLV ist jedoch, dass dies alles nur Fassade ist. Der RLV überspielt damit sein mangelndes Selbstbewusstsein, sein verkümmertes  Selbstwertgefühl und/oder seine mickrigen oder missgebildeten Extremitäten. Das ist natürlich nur eine böse Mutmaßung meinerseits und nicht wissenschaftlich belegt. Wenn man aber zwischen den Zeilen seiner letzten Facebook Stati liest, dann bekommt man schnell ein Gespür für den gemeinen RLV. Manche RLV schreiben nicht mal zwischen den Zeilen, sondern sie posten öffentlich auf FB, dass mal wieder eine Beziehung gescheitert ist, das Leben an sich Scheisse ist, der Arbeitsplatz gekündigt wurde, weil eh nur Idioten dort arbeiten und so weiter.

Oft zu sehen ist der RLV auch in Sendungen wie DSDS oder das Supertalent. Hier machen sich die RLV regelmäßig zum Affen. Dies liegt meiner Meinung nach vor allem an der Lebensumgebung des RLV. In seiner unmittelbaren Umgebung traut sich entweder niemand ihm zu sagen, dass er absolut talentfrei ist, oder man liebt ihn zu sehr. Eigentlich kann das nur Mutterliebe sein…

Ein paar RLV habe ich sogar schon persönlich, also im realen Leben, kennengelernt. In der Wildnis treten sie schüchtern und zurückhaltend auf. Wenn man den direkten Blickkontakt sucht wenden sie sich ab, oder schauen an einem vorbei. Eine normale Konversation außerhalb ihres vermeintlichen Inselbegabtseins endet oft in einer kommunikativen Einbahnstraße, was oftmals in der schweigenden Sackgasse endet. Man hat sich halt einfach nix zu sagen.

Trifft man den RLV dann aber wenige Stunden später in seinem gewohnten Habitat an, frägt man sich dann schon, warum dieser Real-Life-Versager so dermaßen das Maul aufreißt. Weil man kennt ihn ja persönlich…

Ich gebe zu, in manchen Situationen läuft mein Leben auch nicht perfekt und mein Selbstbewusstsein lässt zu Wünschen übrig, aber genau aus diesem Grund, weil ich weiß, dass nobody perfect ist, poste ich nicht alles in der Öffentlichkeit und stelle mich nicht als die coolste Sau auf Gottes Erden dar. 😉

Ciao. Servus. Baba. Bis zum nächsten Mal.

Euer Rainer

Superphone – Zukunftsmusik!? – ein Anfang

Ihr wart bisher treuer Leser von ne8.de? Warum? Haben euch die „tollen“ Testberichte so gut gefallen? Oder wolltet ihr einfach von mir und meinen Ansichten auf die Dinge der Technikwelt lesen? Ganz egal. Ich weiß, dass ich euch und diesen Blog hier in letzter Zeit ziemlich vernachläßigt habe. Ich verspreche auch sicherlich nicht hoch und heilig, dass sich das jetzt asap ändern wird, aber „i will try“. Ist doch jammerschade, dass ich hier zum einen einen coolen Blog habe und zum anderen doch einige Gedanken in meinem Schädel und dies im Zusammenspiel nicht auf die Menschheit loslasse. Jeder sollte was davon haben und wenn es auch nur einen von euch da Draussen amüsiert, zum Lächeln, Nachdenken, oder was auch immer, bringt oder vielleicht sogar eine Reaktion in Form eines Kommentars (was der Beginn einer wunderbaren Freundschaft werden kann ;)) auslöst, dann bin ich und mein kleines Gemüt schon sehr zufrieden.

Ich habe auf Huaweiblog.de (ja, da bin ich auch involviert – ist wohl die beste Huawei News Seite der Welt ;)) einen Artikel über das Superphone gelesen und diesen Gedanken einfach noch ein bisschen weitergesponnen. Schöne Neue Welt! Huawei will also in Kooperation mit Autoherstellern und Universitäten (Die Unis haben sie wohl ins Boot geholt, damit zum Schluss nicht auch noch irgendwelche Abgaswerte des Superphones manipuliert werden…) das Superphone bauen. Dieses tolle Teil soll dann ab 2020 das Internet der Dinge (IoT = dein Kühlschrank bestellt selbständig bei Amazon, wenn der Vorrat an Erdbeeren und Champagner sich dem Ende zu neigen) mit digitaler Intelligenz zusammenbringen. So! und jetzt komme ich. Der Beitrag auf Huaweiblog.de bzw. Huawei selber nannte keine Anwendungsbeispiele. Ich schon. Aufpassen!

Die Leute werden immer einsamer, verrotten in Alters-/Pflegeheimen. Der demografische Wandel macht’s möglich. In China haben sie es mit Ihrer „Ein-Kind-Politik“ geschafft, dass sich kein Kind mehr um die Eltern kümmern kann. Das Leben spielt sich nur noch digital ab. Keiner geht mehr vor die Tür. Warum auch? Draußen lauert das Böse in Form von Terror. Jeder hat nun eine Waffe zu Hause. Die Waffengesetze in Europa wurden angepasst. Jeder hat nun das Recht eine Waffe zur Verteidigung zu besitzen. Das ganze resultierte aus einem Vorschlag der CSU, damals als so viele Hilfesuchende bei uns Zuflucht gesucht haben. Weil sehr viele Menschen Angst hatten, konnte auch die Kanzlerin nicht mehr anders. Sie stimmte dem Gesetzesentwurf zu. Die Mordrate und die Tötungsdelikte mit Waffen sind seitdem um 300% gestiegen. Jährlich! Zum Glück sind viele „Asylanten“ geblieben. Sie pflegen inzwischen die alten Menschen in Ihren Heimen und auch als Krankenpfleger leisten sie gute Arbeit. Die Ressentiments gegen die Ausländer sind aber leider immer noch da, viele skandieren immer noch, dass diese Ausländer unsere Arbeitsplätze wegnehmen. Ja, viele haben ihren Arbeitsplatz verloren, an Drohnen, Roboter und wegen vereinfachten, digitalisierten Arbeitsabläufen. Mein Essen wird mir direkt vor die Haustür, per Drohne geliefert. Auf die Bestellung muss ich auch nicht mehr achten, das übernimmt mein Kühlschrank automatisch. Die Fenster und der Boden reinigen sich vollautomatisch.

Mein Superphone ist mit mir via Sensor verbunden. Es erkennt meine Stimmung- und Gefühlslage und auch meinen medizinischen Status. So erinnert es mich z.B. mit einem sanften Vibrieren, dass ich meine Johanniskrautkapseln einnehmen sollte, weil ich mich schon wieder so aufrege über die Welt da draussen. Irgendwie komisch. Ich war ja schon lange nicht mehr draussen. Wenn ich rausgehen will, dann gehe ich in mein „Habitat“. So nenne ich mein Zimmer, das wohl so jeder der Upper 10.000 hat (der Rest – das ist nicht etwa die Unter- und die Mittelschicht, nein die Mittelschicht gibt es nicht mehr- wird sich das wohl nie leisten können. Naja Pech gehabt. Wer zahlt schafft an…). Es eine virtuelle Welt. Die ist so programmiert, dass es einfach nur schön ist. Niemand will mir etwas, die Luft ist frisch und klar (kommt aus einem neu entwickeltem Vaporisator), die Bäume wirken so, als könnte man sie umarmen und so die Nähe der Mutter Erde spüren. Die Vögel zwitschern. Kein Fluglärm, der mich krank macht. Kein Kindergeschrei, das mich nervt (obwohl ich das in echt auch nicht hätte – wer will noch Kinder in diese Welt setzen?).

Wenn ich mich schlecht fühle sendet mein Superphone eine Nachricht an das Superphone meiner besten Freundin (die muss ich natürlich vorher als beste Freundin definieren, weil in Zeiten von Social Media ändert sich das so schnell, wie der Status derjenigen Person. Ich kann doch keine Person als beste Freundin und erste Ansprechpartnerin haben, die bei Facebook einen Status teilt, bei dem sie vegane Wurst als krebserregend verteufelt. Wo kämen wir denn da hin?). Meiner besten Freundin werden nun drei Reaktionsmöglichkeiten vorgegeben:

Rainer geht es nicht gut, er braucht gerade deine Unterstützung. Was möchtest du tun:

  • Rainer antworten: Hallo Rainer. Was kann ich für dich tun. Ich bin immer für dich da.
  • Rainer anrufen.
  • Ein Taxi bestellen (Abholort und Zieladresse werden automatisch an UBER übermittelt.

Option 2 fällt aus. Wer telefoniert 2020 denn schon noch? Option 3 fällt auch aus. Viel zu gefährlich. Bleibt also nur noch Option 3. Ist auch die praktischste, oder? Ich brauch eigentlich gar nix machen. Übernimmt alles das Superphone für mich.

Mein Superphone kann natürlich noch viel mehr. Wenn es merkt, dass ich fröhlich bin (weil ich vlt. gerade bei BlackOps X eine brutale Serie habe), dann spielt es automatisch mein Lieblingslied. Da es weiß, dass ich einen Ego Shooter zocke, spielt es natürlich nicht meinen emotionalen Lieblingssong (zur Zeit übrigens „Hello“ von Adele), sondern etwas aus dem Heavy Metal Portfolio. Höchstwahrscheinlich etwas von Metallica oder Manowar.

Auf so Schnickschnack wie Temperaturregelung und das vollautomatische Bedienen der Rolladen gehe ich gar nicht ein. Das ist 2020 schon Old School.

Was 2020 anders sein wird ist die Welt. Auf diese Veränderungen wird nicht nur die Politik und auch die Terroristen, sondern auch bzw. vor allem die Industrie eingehen. Sie müssen auf Teufel komm raus verkaufen, das Bruttosozialprodukt anheizen. Das wussten auch schon 1983 Geier Sturzflug, denn auch wenn damals die Welt anders ausschaute, die Beweggründe waren die gleichen:

Wir erschaffen die Welt in der wir leben. Sie ist ein Produkt unserer Gedanken.

Wen es interessiert: 2012 hatte ich mir schonmal Gedanken gemacht. Da hieß es allerdings Cyberphone und nicht Superphone: *nachlesen*

Reparaturen am Handy – Selbst machen oder lieber zum Fachmann gehen?!

Schäden am geliebten Smartphone sind ein leidiges Thema. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und das Display ist gerissen und im schlimmsten Fall geht sogar das ganze Handy nicht mehr. In letzterem Fall macht eine Reparatur wohl keinen Sinn mehr, doch wie sollte man sich verhalten, wenn das Handy nur kleinere Schäden hat?

Bei kleineren Schäden wie einem Glasbruch oder einem defekten Akku muss man nicht immer unbedingt zum Fachmann gehen. Beispielsweise kostet die Reparatur des Akkus beim Samsung Galaxy S5 beim Fachmann knapp 40 Euro und dass, obwohl der Akku an sich nur rund 12 Euro kostet. Dazu kommt, dass man bei diesem Gerätemodell lediglich die Rückseite abnehmen muss und dann sofort den Akku auswechseln kann. Das ganze dauert nur ein paar Sekunden, die Kostenersparnis beträgt aber fast 28 Euro!

Dazu kommt, dass man, wenn man sowieso an Smartphones interessiert ist, bei so einem selbstdurchgeführte Eingriff viel lernen kann. Man sieht erstmal, wie klein und verwinkelt das alles wirklich ist und wenn man das Gerät erfolgreich repariert hat ist die Freude umso größer.

Sollte man also alles selber reparieren?

Nein, definitiv nicht. Bei kleineren Sachen wie Akku oder Displayglas empfiehlt sich das zwar meist, bei großen Eingriffen wie einem Wasserschaden oder einem defekten USB-Port kann man aber selber als Laie recht wenig tun. Auch wenn es gute Anleitungen im Internet gibt. Dazu kommt, dass manche Defekte wie ein Wasserschaden oder ein defekter Speicher ganz unterschiedliche Ursachen haben können, auf welche man unter Umständen nie kommen würde. Ebenfalls sollte man bedenken, dass beim Eingriff durch „nichtautorisiertes Servicepersonal“, also dem Käufer, die Garantie verloren geht.

Sollte euer Smartphone oder Tablet mal eine Reparatur brauchen empfehlen wir euch mal bei phoneklinik.com vorbeizuschauen. Dieser Shop macht durchaus gute Arbeit und die Preise gehen in Ordnung (von irgendwas müssen die Mitarbeiter ja auch leben ;)).

Abschließend würde uns noch interessieren, wie ihr diese ganze Thematik seht? Lieber selber machen oder den ‚einfachen‘ Weg gehen und zum nächsten Handy-Shop laufen?

Abmahnung – wie aus Spaß und Freizeitgestaltung ernst wird

In den Weiten des Internets findet man vieles: Informationen, Unterhaltung, Spaß, soziales Zusammensein und auch viel Geld, nach dem nur gegriffen werden muss. Am Beispiel tumblr oder vor kurzem WhatsApp kann mitverfolgen, wie man mit einer guten Idee im Netz eine Menge Geld verdienen kann. Aber das sind, wie gesagt, die positiv Beispiele, denn es gibt wie immer zwei Seiten der Medaille.

Unter dem Deckmantel der Legalität versuchen, ich nenne sie mal, Abnahmunternehmen an das schnelle Geld zu kommen. Spätestens seit dem Redtube Skandal sind Abmahnungen in aller Munde und werden mittlerweile außerhalb des Netz wahrgenommen. Abmahnungen stehen schon lange in der Kritik, da man als Internetnutzer quasi für alles abgemahnt werden könnte.

Was ist überhaupt eine Abmahnung?

Eine Abmahnung ist, laut einer schönen Formulierung auf Wikipedia,

…eine formale Aufforderung einer Person an eine andere Person, eine bestimmte Handlung oder ein bestimmtes Verhalten zu unterlassen.

Schön formuliert wie ich finde, leider etwas schwammig und nichts aussagend. Aber ich versuche das mal an einem Beispiel zu erklären. Hierzu nehme ich mal Bilder, da diese die größte Gefahr für Blogger darstellen.

Ein Blogger sucht für seinen Blog noch ein nettes Bild und nutzt dazu die Google Bildersuche. Hier wird er schnell unter den ersten Treffern fündig, bindet das Bild in seinen Artikel ein und freut sich, dass alles so schön geworden ist. Naja zu früh gefreut… Monate später flattert ein Schreiben einer Anwaltskanzlei herein und fordert die Verwendung des Bildes zu unterlassen. Dabei liegt gleich noch eine Unterlassungserklärung und eine Rechnung in Höhe von, sagen wir mal, 1000 EURO.

Was hat der Blogger falsch gemacht?

In erster Linie ist er auf die schön getarnte Falle der Bildersuche reingefallen, indem er ein vermeintlich freies Bild genutzt hat, ohne die Rechte dafür zu besitzen. Wissentlich oder unwissentlich ist hier egal. Der Fehler liegt beim Blogger und er muss zahlen. Einige mögen jetzt sagen, ist gut und recht aber gleich soviel!? Das Bild kann doch unmöglich soviel Wert sein!? Richtig, ist es auch nicht. Die Rechnung setzt sich nämlich hauptsächlich aus den Anwaltskosten zusammen. Wer also jetzt den wirklichen Nutzen von Abmahnungen hat, kann man sich ja selbst zusammen reimen. Warum dem so ist, wäre jetzt müssig zu diskutieren.

Die Frage ist, wie sich ein Blogger gegen etwaige Abmahnungen schützen können. Prinzipiell erstmal gar nicht. Hier wäre nämlich der Gesetzgeber erstmal in der Pflicht die Privatleute / Blogger zu schützen und hier einen Riegel vorzuschieben bzw. die Kostenabzocke zu begrenzen.

Das einzige was man aktuell tun kann, ist sich selbst einen Anwalt zu nehmen und zu hoffen, dass dieser noch ein paar Euro rausschlägt oder einen Verfahrensfehler auf der Gegenseite findet.

Seit ihr auch schon einmal abgemahnt worden? Wenn ja, warum und wieviel habt ihr löhnen müssen, oder seid ihr gar um eine Zahlung herumgekommen?

Facebook übernimmt WhatsApp – und alle drehen durch…

facebook-whatsapp
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Gestern abends las ich zum ersten Mal davon, dass Facebook WhatsApp für sage und schreibe 19 Mrd. US-Dollar übernommen hat. 4 Mrd. werden in bar (also sofort in Form von Geld) bezahlt, ca. 12 Mrd. in Facebook-Aktien und der Rest ergeht später an die Gründer und Mitarbeiter von WhatsApp (insgesamt etwa 55 Personen). Einerseits ist es verwunderlich, da WhatsApp eigentlich unabhängig bleiben wollte und erst vor Kurzem ein Angebot von Google abgelehnt hat. Anderseits hat Facebook aber wohl 19 Milliarden gute Gründe für einen Übernahme geliefert.

Sinnlose Reaktionen im WWW

Viel schlimmer als die „Fusion“ (ich meide Facebook wo es nur geht und habe bei dem Verein auch keinen Account) finde ich aber die Reaktion im Netz. Viele beschweren sich ironischerweise mittels Facebook-Posting über die Datenkrake Facebook und dessen Vorgehen. Schließlich hat der in Menlo Bay ansässige blaue Riese man nun neben den Daten des Facebook-Accounts (Freunde, Interessen, Beziehungen,…), des FB-Messengers („WhatsApp Jr.“) auch die Daten, die man über WhatsApp auslesen und verwerten kann: Telefonbuch, Wohnort und den aktuellen Standort, das gesamte Telefonbuch und noch vieles mehr.

In Zukunft stellt sich die Frage, wie man WhatsApp weiterführen wird: während man derzeit vieles wie das Bezahlungsmodell (ca. 1$ jährlich) und die Werbefreiheit beim aktuellen Stand belässt sowie das Hauptquartier von WA in Mountain View bleibt wird es zukünftig interessant: klar hat man einen ehemals großen – wenn nicht den größten – Konkurrenten geschluckt, aber irgendwie muss man die 19 Mrd. $ wieder hereinholen und das wird Facebook-typisch mit Werbung bzw. den Nutzerdaten geschehen.

Gleichermaßen lächerlich und auch ein wenig belustigend war heute ein Großteil der Reaktionen im Netz: es wurde ein riesiger Hype erzeugt, unbedingt auf einen anderen Messenger wechseln zu müssen. WhatsApp sei unsicher, Facebook böse und das Internet sowieso. Das mag vielleicht stimmen, aber wieso hat man zuvor nicht protestiert und seine Konsequenzen gezogen? Wieso hat man nichts getan, als Facebook in der Vergangenheit zum 1000. Mal seine Nutzungsbedingungen „verbessert“ hat. Wieso hat man nichts getan, als man wie so oft über die fehlende Sicherheit von WhatsApp las?

„Weißt du noch, damals, als wir uns darüber empört hatten?“

Der aktuelle Aufschrei wird in 2-3 Wochen komplett abgeebbt sein und alles wird weiterlaufen wie bisher. Der Messenger Threema ist für mich ziemlich interessant, leider nutzt ihn aber fast noch niemand – das ändert sich aber hoffentlich bald.

Wie seht ihr das?

Bildquelle: youthcrash.com

Community (engl. für Gemeinschaft)

community

Community (engl. für Gemeinschaft):

Eine Gruppe von Menschen mit Zusammengehörigkeitsgefühl oder gemeinsamen Interessen.

So steht es bei Wikipedia. So hab ich es vor Jahren kennengelernt, als ich einstieg in die große Handy- und Smartphone-Welt. Eine Welt, die sich für mich innerhalb kürzester Zeit als eben diese Gemeinschaft darstellte, in der sich Gleichgesonnene bei allerlei Problemen halfen.

Eine Welt, in der sich Flashoholics, Modder, Themer, ROM-Cooker und allerlei neugierige, interessierte und engagierte User herumtrieben. Alle vereint in der einen Sache: dem Spaß an den technischen Gagdets und die Möglichkeiten, die sich mit ihnen ergaben. Und wenn man erst einmal „gefangen“ ist von dieser Welt, dann bleiben viele auch dabei und wollen ihre Leidenschaft weiter mit anderen teilen.

„Community (engl. für Gemeinschaft)“ weiterlesen

Jahresrückblicke – Es wird wieder Zeit

Ich schau mir gerne Jahresrückblicke im Fernsehen an. Und deshalb bin ich auf die Idee gekommen mal im Internet nach ein paar lesenswerten Rückblicken zu suchen. Drei besondere möchte ich euch hier und heute vorstellen. Meinen persönlichen Jahresrückblick erspare ich euch lieber, der würde nur sarkastisch und betrübt ausschauen.

Huawei

Den ersten Jahresrückblick den ich gefunden habe handelt von Huawei. Habe gar nicht gedacht, dass da wirklich soviel los war bei den Chinesen in 2013.

Und was gab es noch?

Vor allem viele Gerüchte! Huawei wurde immer wieder mit anderen Herstellern und Organisationen in Verbindung gebracht, wie zum Beispiel HTC, Nokia oder auch mit CyanogenMod.

den ganzen Jahresrückblick rund um Huawei könnt auf huaweiblog.de lesen.

Dieter Nuhr

Der zweite Jahresrückblick ist ein lustiger und vom Komiker/Kabarettisten Dieter Nuhr.

Dieter Nuhr blickt zurück auf alles, was die vergangenen zwölf Monate zu bieten hatten. Und kommt zu dem Schluss: Unterm Strich war auch dieses Jahr ein Witz. Lachen wir darüber.

Das Video von Dieter Nuhr ist bei der ARD zu finden: *klick*

Gollinger Perchten

Last but not least noch was „aus der Heimat“. Hier handelt es sich um einen bayrisch/österreichischen Brauch.

Über die Gollinger Perchten:
Durch das große Publikumsinteresse am Brauchtum Krampus und Perchten wurden im Jahr 1992 die „Gollinger Perchten“ (damals Hobby-Fußballmanschaft) von Neureiter Engelbert in Golling gegründet. Vorerst bestand die Pass aus acht Mitgliedern.

Der vorrangige Wunsch dieser Burschen war, den alten Brauch der Krampuslaufes in der Marktgemeinde Golling wieder aufleben zu lassen und der gollinger Bevölkerung, vor allem Kindern, zu zeigen, dass es auch Krampusse ohne Sturzhelme und Schuhcreme gibt!
Am 5. Dezember 1992 wurde seit langer Zeit wieder ein richtiger Krampuslauf mit der Marktgemeinde, dem Bildungswerk und Obmann Neureiter Engelbert veranstaltet. Durch den großen Zuwachs im Jahr 1994 wuchs die Mitgliederzahl von 15 auf 40 Mitglieder, gemischt aus Bruschen und Mädls.

Derzeit bestehen die „Gollinger – Perchten“ aus rund 25 Burschen und Mädls die auch in den nächsten Jahren dazu beitragen werden, diesen uralten Brauch in Golling nicht aussterben zu lassen!

 

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Was waren eure Highlights bzw. bleibenden Ereignisse in 2013?