IceFox Thunder: Testbericht des Outdoor-Smartphones

IceFox Thunder

Nach dem IceFox X2 und dem IceFox F9 folgt nun unser nächster Test zu einem IceFox Modell. Diesmal handelt es sich um ein Outdoor-Gerät, genauer um das IceFox Thunder. Auf Amazon kann man das Handy für 159€ kaufen. Technisch bietet das IceFox Thunder einen Qualcomm Snapdragon 200 1,2 GHz Quad Core Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher und ein 4 Zoll WVGA (480 x 800 Pixel) Display. Dazu gibt es für Fotos eine 8 Megapixel Kamera, zum Speichern 4 GB internen Speicher (per micro-SD Card erweiterbar) und für die Datenübertragung HSDPA+. Außerdem ist das Gerät, welches mit Android 4.3 Jelly Bean läuft, nach IP-68 wasser- und staubgeschützt.

LIEFERUMFANG / VERPACKUNG

Wie alle IceFox Modelle wird auch das Thunder in der schwarz-blauen Pappverpackung geliefert. Neben dem Handy gibt es wie immer ein USB-Kabel und ein Netzteil. Auch ein Touch-Stift und Kopfhörer werden mitgeliefert, diese sind jedoch nicht zu gebrauchen. Ungewohnt ist, dass auch Ersatzteile wie Schrauben, Klappen und ein Werkzeug mitgeliefert werden. Das halte ich für sehr sinnvoll und muss hier IceFox ganz klar loben, denn bei solchen Teilen kann schnell mal was verloren gehen und dann ist der Ärger groß.

HANDLICHKEIT / ANSCHAULICHKEIT / VERARBEITUNGSQUALITÄT

Die Verarbeitung vom Thunder ist wirklich top! Es gibt keine unerwarteten Mängel und auch die Wasserfestigkeit ist gewährleistet. Der einzige Schwachpunkt ist, dass man wirklich sehr viel Zeit und Anstrengung braucht, bis man die Rückseite abgebaut, alles Eingesetzt hat und wieder zusammen gebaut hat. Hier muss man aufpassen, dass wirklich alles fest sitzt und dicht ist, denn sonst überlebt das Handy ein Bad im Wasser nicht. Das Design hingegen ist nicht wirklich toll. Hinten gibt es neben Kamera, Blitz, Lautsprecher und IceFox Logo auch die Rückseitige-Abdeckung, welche einen Autoreifenlook verpasst bekommen hat. Vorne gibt es die Frontkamera, Telefonlautsprecher und Hardware-Keys. Diese sind jedoch mehr schlecht als recht, da sie nicht schön sind und auch aufgrund der geringen Größe schwer zu treffen sind. Ebenfalls negativ: Um Power-Button und Lautstärke-Regler zu drücken sind zwei Hände und sehr viel Kraft notwendig. Die drei Knöpfe lassen sich extrem schwer drücken. Wer oft ein USB-Kabel oder Kopfhörer mit sich führt sollte immer einen spitzen Gegenstand dabei haben. Die Abdeckungen des USB-Ports und des 3,5 Millimeter Klinkgensteckers sind so fest, dass man sie mit den bloßen Händen nicht aufbekommt. Hier hilft wirklich nur eine Nadel oder Pinzette.

Auch das Handling ist nicht toll.  Die Abmessungen des IceFox Thunder sind 13,6 cm in der Höhe x 7,0 cm in der Breite x 1,8 cm in der Tiefe. Besonders durch das extrem Dicke Gehäuse fällt es extrem schwer, das Gerät mit einer Hand zu bedienen. Auch das verstauen in Hosentasche & Co. geht nicht gut, man sollte lieber eine Jackentasche bevorzugen. Außerdem ist das Gerät mit 260 Gramm richtig schwer.

AKKU

Wenn man das Thunder kauft bekommt man einen 2930 mAh Akku. Aufgrund der Einsteiger Hardware und des kleinen Displays hält dieser wirklich sehr lange! Bei einer Standbyzeit von acht Tagen und 37 Minuten und etwa 4 Stunden benutztem Bildschirm (das Thunder bietet keine genaue Anzeige des Verbrauchs durch das Display) hat der Akku noch immer 53%!

Der Akkuverbrauch des Thunder

Damit eignet sich das Thunder sehr für Leute die in der Natur arbeiten und das Gerät nicht dauerhaft benutzen. Aber auch für Radfahrer, Geocacher und Naturbeobachter kann der Akku sehr nützlich sein.

LEISTUNG / BENCHMARK

Der Snapdragon 200 im Zusammenspiel mit 1 GB RAM und dem niedrig auflösenden Display macht gute Arbeit. Ein Gaming-Handy ist das Thunder zwar nicht, alltägliche Aufgaben lassen sich jedoch ohne Probleme bewältigen. Schnell mal Twitter, ein paar WhatsApp Nachrichten beantworten und dann mal eine Runde Angry Birds stellt für das Thunder keine Herausforderung dar. Das liegt nicht zuletzt daran, dass IceFox am System außer ein paar Icons fast nichts geändert hat und somit fast Vanilla Android zum Einsatz kommt.

Beim populären Benchmark-Dienst AnTuTu erreichte das Thunder einen Wert von 16937 Punkten. Das ist in etwa die durchschnittliche Mittelklasse, die Hardware macht also auch hier einen ordentlichen Job.

Ein Benchmark mit dem Thunder

KAMERA

Fotos kann das IceFox Thunder auf der Rückseite mit 8 Megapixel und auf der Vorderseite mit 0.3 Megapixel schießen. Besonders bei diesem Gerät merkt man, dass Megapixel nicht alles sind. Fotos, welche mit der Rückseitigen Kamera aufgenommen wurden, sind extrem farblos, verwaschen, kontrastarm und teilweise pixelig. Der Autofokus hat bei Bildern massive Probleme, bei Videos funktioniert er gar nicht. Apropos Videos, das IceFox Thunder kann diese mit maximal 720p aufnehmen. Auch hier bekommt man extrem unscharfe, verrauschte und farblose Bewegtbilder. Lediglich der Ton ist gut, das eingebaute Mikrofon hat eine sehr gute Qualität.

ALLTAG

Mit einem Outdoor-Smartphone ist es im Alltag nicht immer leicht. Aufgrund der Dicke von 1,8 Centimetern wird es oft schwer, einen geeigneten Platz für das Handy zu finden. Auch das Display kann nicht überzeugen, bei 233 ppi sieht man wirklich jeden Pixel und auch die Blickwinkel sind sehr schlecht.

Telefonieren, WhatsApp-Nachrichten schreiben und surfen ist mit dem Thunder aber kein Problem. Wirklich toll ist, dass das Thunder wasserdicht ist. Das kann das ein oder andere mal wirklich helfen, auch wenn man sonst nicht viel mit Wasser zu tun hat. Sehr schlecht dagegen ist die Kamera, der Lautsprecher und die Knöpfe zum verändern der Lautstärke. Der Akku hingegen ist grandios, selbst bei vielen Tagen Benutzung gibt es keine Probleme.

FAZIT

Mit dem IceFox Thunder bekommt man ein Outdoor-Smartphone für einen fairen Preis. Lieferumfang, IP-68 Zertifikat und Akku können überzeugen. Die Performance ist ausreichend, große Spiele oder leistungshungrige Apps laufen jedoch nicht ordentlich. Das Display, die Kamera und der Lautsprecher sind große Schwachpunkte. Die Verarbeitung ist aber sehr gut, für den Preis geht das Gesamtpaket in Ordnung.

Samsung Galaxy S5 im Vergleich zum iPhone 5S

Samsung Galaxy S5 vs. iPhone 5S

Samsung Galaxy S5 vs. iPhone 5SLange war Apple weit vor der Konkurrenz. Doch wie sieht das heute aus? Wie schneidet das neue Samsung Galaxy S5 wirklich gegen des iPhone 5S ab?

Anhand verschiedener Kriterien wird im Folgenden ein Vergleich zwischen den beiden Smartphones gezogen.

Display

Das Display des S5 ist mit 5,1 Zoll größer als der Display des iPhone mit 4 Zoll. Hierbei ist es allerdings ja auch immer eine Geschmackssache, welche Display Größe man bevorzugt, obwohl der Trend eindeutig wieder zu größeren Displays geht.

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher des S5 ist auch hier mit 2GB doppelt so groß wieder der Arbeitsspeicher des iPhones mit 1GB.

Kamera

Beim S5 steht eine Kamera mit 16 Megapixeln zur Verfügung. Außerdem besitzt sie noch einen integrierten Bildstabilisator sowie Autofokus, der besonders schnell ist. Dieser ist in 0,3sek scharf und soll der schnellste Autofokus eines Smartphones sein. Das iPhone verfügt über eine 8 Megapixel Kamera. Außerdem eine Auto-Bildstabilisierung, eine Zeitlupenfunktion und einen zweifachen Tone-LED Flash. Beides Smartphones verfügen auch über eine Frontkamera mit 2 Megapixel (S5) bzw. 1,2 Megapixel (iPhone). Noch gibt es keine Vergleichsbilder, um die beiden Handys zu vergleichen.

Speicher

Beim S5 kann zwischen 16 und 32 GB gewählt werden (nachträglich kann der Speicher durch Kauf einer Micro-SD-Karte erweitert werden). Beim iPhone kann zwischen 16, 32 und 64 GB gewählt werden. Hier ist keine nachträgliche Aufrüstung möglich. Natürlich gibt es bei beiden Modellen die Möglichkeit die Speicherkapazität via Cloud-Ressourcen zu erweitern.

Akku

Der Akku des S5 ist wechselbar und 2800mAh stark, der des iPhones fest integriert und 1500mAh stark. Beide Geräte halten wohl einen Tag bei guter Nutzung und müssen dann an den Strom angeschlossen werden.

Fingerabdruckscanner

Beide Geräten verfügen über einen Fingerabdruckscanner. Beim S5 dient er auch zum Entsperren beim Mobilen Bezahlen (z.B. Paypal).

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Puls-Sensor

Das S5 besitzt einen Puls-Sensor, was eine echte Neuheit bei Smartphones darstellt. Dieser befindet sich auf der Rückseite und misst die Herzfrequenz des Nutzers. Diesen gibt es beim iPhone nicht, dafür gibt es allerdings Apps, die den gleichen Effekt haben.

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Größe und Gewicht

Da das S5 ein größeres Display hat, ist es auch insgesamt größer und ebenfalls schwerer als das iPhone. Hier wollen wir auch keinen Vergleich anstellen.

Farben

Das S5 ist erhältlich in weiß, schwarz blau und gold. Das iPhone ist in gold, weiß und spacegrau erhältlich.

Material

Das S5 besteht wie das Galaxy S4 aus Kunststoff, das iPhone aus Aluminium.

Preis

Hier tun sich beide nicht viel, das 5S kostet je nach Speichergröße 699, 799 oder 899€. Das Galaxy S5 fängt ebenfalls bei 699€ (UVP) an. Beim Galaxy wird der Preis in den ersten paar Wochen noch merklich sinken. Bei Apple ist das nicht der Fall. Dort sind die Preise meist bis zur Vorstellung einer neuen Produktserie stabil.

Betriebssystem

Beim S5 ist es das Android 4.4, beim iPhone das iOS 7. Grundsätzlich kann man solche Betriebssysteme nicht vergleichen.

Fazit

Die beiden Smartphones bieten jeweils viele unterschiedliche Zusatzfunktionen und haben unterschiedliche Größen. Was der Verbraucher letztendlich will, liegt bei ihm. Die Überlegenheit des iPhones ist aber längst nicht mehr gegeben.

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Wiko Darkmoon Testbericht

Heute möchten wir euch das Wiko Darkmoon in einem kleinen Testbericht vorstellen. Nun fragt sich sicherlich immer noch der eine oder andere wer oder was ist Wiko? Diejenigen weise ich gerne auf unseren schon veröffentlichten Artikel „Wiko? Noch nie gehört!“ hin.

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Zudem hier ein kleiner Auszug aus unserem Artikel:

 Eine französische Firma mit einer ebenso einfachen wie einleuchtenden Idee: die neuesten Technologien einer größtmöglichen Anzahl von Nutzern zugänglich zu machen. Genau das ist der „French Touch“: eine Idee, die Zusammenhalt schafft.
Perfekt an Ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche angepasst, hat sich Wiko in Frankreich als unumgängliche Marke auf dem Smartphone-Markt etabliert.

So nun genug von Wiko als Hersteller und kommen wir zum Darkmoon. Das Wiko Darkmoon ist ein in der Einstiegsklasse angesiedeltes Smartphone und man bekommt es schon für um die 190,- Euro. Eine Besonderheit in dieser Klasse ist, das dass Darkmoon ein Dual-SIM Smartphone ist. Das ist aber bei Wiko nichts besonderes, denn jedes Gerät aus dem Hause Wiko ist ein Dual-SIM Gerät.

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Im Lieferumfang des Darkmoon ist alles was man braucht, um es sofort in Betrieb zu nehmen. So liegt dem Wiko Darkmoon nicht nur das übliche Zubehör bei, sondern auch zwei SIM-Karten Adapter, so dass auch Kunden die bisher ein Smartphone mit Nano-SIM oder Micro-SIM hatten das Darkmoon sofort nutzen können.

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Lieferumfang:

  • Ladegerät + USB-Datenkabel
  • Kopfhörer mit Mikrofon (3,5mm-Klinkenstecker) + Ohrenstöpsel in verschiedenen Größen
  • 2 SIM-Adapter (für Micro- bzw. Nano-SIM)
  • Auswurfpin (SIM-Schacht)

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Technisch bietet das Wiko Darkmoon alles was ein Einsteiger in die Smartphone-Welt so braucht. Das Darkmoon ist einigermaßen dünn und liegt dank seiner gummierten Rückseite angenehm in der Hand. Was den ein oder anderen stören wird, ist die Tatsache, dass das Wiko Darkmoon einen fest verbauten Akku besitzt, welcher sich also somit nicht wechseln lässt. Nun werdet Ihr fragen wie bekomme ich meine SIM-Karte bzw. SIM-Karten und die Micro-SD in mein Gerät? Nun das geht über unterschiedliche Wege: ein SIM-Karte wird wie inzwischen bei vielen Smartphones üblich seitlich über einen Schacht ins Gerät geschoben, die zweite SIM-Karte sowie die Micro-SD werden über eine abnehmbare Abdeckung am oberen Teil der Rückseite im Darkmoon verstaut. Leider knarzt diese Abdeckung schon jetzt, was sicherlich bei längerem Gebrauch nicht besser wird.

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Oben finden wir die USB-Schnittstelle sowie die 3,5 Klinken-Buchse. Auf der linken Seite ist der erste SIM-Karten Schacht und auf der rechten Seite der Power-Button und die Lautstärken-Wippe. Die Unterseite ist bis auf das Mikrofon „clean“, sprich hier befindet sich sonst nichts. Auf der Vorderseite befindet sich das Display mit einer Diagonale von 4,7 Zoll und einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel. An der Oberseite findet sich die Kamera sowie die Sensoren (Annäherung usw.), sowie das Wiko Logo. Unten finden wir den Wiko üblichen Sensor Button. Auf der Rückseite ist die Hauptkamera mit LED-Blitz, darunter das glänzende Wiko-Logo und ganz unten der Lautsprecher. Die Spaltmaße sind sehr gut und alles ist wirklich (Ausnahme die Abdeckung hinten oben) top verarbeitet.

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Technischen Daten:

  • Display: 4,7″, 1280x720px (312ppi)
  • Prozessor: Quad-Core 1,3 GHz, Cortex-A7
  • Arbeitsspeicher: 1GB
  • Speicher: 4GB intern, erweiterbar mittels microSD-Karte um 32GB
  • Akku: 1800mAh
  • Abmessungen & Gewicht: 137,5*68*7,9 mm; 110g
  • OS: Android 4.2.2

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Fazit
Insgesamt hat mich das Wiko Darkmoon nicht 100prozentig überzeugt. Dennoch ist es auch kein schlechtes Gerät. Mit den auf dem Markt erhältlichen Highend-Geräten kann es nicht mithalten, will es aber ja auch gar nicht. Das Gerät ist nun mal mit seinem Preis von 190,- Euro in der Einstiegsklasse angesiedelt und man bekommt hier ein faires Smartphone.

Wiko Germany auf Facebook

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WhatsApp Anonymous: Nachrichten anonym versenden

Gerade hab ich bei meiner Suche in den unendlichen Weiten des Google Play Stores eine interessante App gefunden: WhatsApp Anonymous. Eine App mit der man anonym Nachrichten lesen und versenden kann. Ich hab mir die App mal angesehen und wollte euch in einem kurzen Überblick meine ersten Eindrücke näher bringen.

Über WhatsApp selbst brauch ich eigentlich nicht viel erzählen, der Form halber mache ich es doch und halte mich aber diesbezüglich eher kürzer: WhatsApp

Der WhatsApp Messenger ist ein sogenannter Instant Messenger zum Austausch von Nachrichten und ist nicht nur die beliebteste App im Google Play Store, Windows Phone Marketplace und auf einen Top-Platz im App Store von Apple, sondern hat auch mittlerweile die SMS als beliebtestes Kommunikationsmittel abgelöst. Das Unternehmen WhatsApp Inc. wurde 2009 in Santa Clara, Kalifornien von Diana Chub gegründet und hatte laut eigenen Angaben bereits über 400 Millionen Nutzer (Stand Dezember 2013), welche zumindest einmal im Monat aktiv waren. Der Name selbst ist übrigens ein Wortspiel: Whats App = englisch für „Whats Up?“ (zu deutsch: „Was ist“ od. „Was geht?“) und inkludiert zusätzlich das Kürzel für Anwendung (Application kurz: App). Im Gegensatz zur SMS („Short Message Service“) ist WhatsApp kein eigener Dienst eines Mobilfunk-Providers sondern wird über den eigenen Internetzugang des Smartphones genutzt. WhatsApp ist derzeit für die mobilen Betriebssysteme Android, iOS, Blackberry, Symbian, Nokia Series 40, Windows Phone und MeeGO (ein weiteres Betriebssystem auf Linux-Basis) erhältlich. Über sogenannte Android-Emulatoren ist es zu dem möglich, WhatsApp über einen Webbrowser vom PC aus zu verwenden.

Funktionen

Neben den Standardfunktionen wie Text- und Sprachnachrichten über Instant Messaging beherrscht WhatsApp auch die Möglichkeit des Foto, Kontakt, Video und Audiodateien-Versand, sowie das Teilen des eigenen Standorts. Damit man nach der Installation gleich loslegen kann mit der digitalen Schreibwut, liest WhatsApp die Daten des eigenen Adressbuchs aus. Also kurz gesagt: um WhatsApp adäquat nutzen zu können, muss man seine Adressdaten offen legen.

Vor allem in Deutschland ist WhatsApp (oder generell Instant Messenger) von Providern blockiert worden und wird nur mit Hilfe einer speziellen Tarifoption freigeschalten um diese Dienste nutzen zu können. So wollen die Netzbetreiber ihre entgangenen Einnahmen durch SMS-Versand kompensieren.

Welche Bedeutung hat WhatsApp für uns?

Nun ja, wie eingangs erwähnt, belegt WhatsApp bei den verschiedenen App Stores einen Spitzenplatz im Ranking der Download-Charts. Täglich werden über 17 Milliarden Nachrichten verschickt. Laut Auswertungen des App Monitors von Focus nutzten im September 2012 ca. 42,9% aller Android-Smartphone-Nutzer WhatsApp. Diese Zahlen muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Während ich für diesen Artikel recherchiert habe, bin ich im Google Play Store auf eine interessante App gestoßen: WhatsApp Anonymous. Ihr könnt doch sicher die Online-Funktion bei WhatsApp? Also die Anzeige unter eurem Namen (bzw beim Namen eures Chatpartners) ob dieser online ist beziehungsweise wann er zuletzt Online war. Das mag für viele ganz praktisch sein, aber nicht immer mag man sich das Gejammer anhören, wenn man mal online war und die empfangene Nachricht gelesen, aber nicht die Zeit oder Lust gehabt hat, zurück zu schreiben. (Ich höre da noch immer das Gezicke meiner Ex wie einen schrillen, unangenehmen Ton in meinen Ohren, weil ich mal nicht zurückgeschrieben hatte) Über das Internet findet man sehr viele Workarounds, wie man dies nun umgehen kann: entweder man schaltet in den Flugmodus, sodass die Internetverbindung gekappt ist, liest die Nachricht schreibt seinen Text und verlässt WhatsApp um danach wieder die Verbindung einzuschalten. Hier versendet WhatsApp automatisch die zuvor geschriebe Nachricht, der letzte Online-Status bleibt aber derselbe. In meinen Augen, war das auf Dauer ziemlich umständlich und so hab ich WhatsApp+ entdeckt, mit welcher man erstens das Aussehen von WhatsApp nach belieben verändern konnte. (da gibt es genügend Themes zum downloaden) Nach und Nach wuchs auch die Beliebtheit des „OpenSource“-WhatsApp, welches dem Unternehmen des Originals natürlich nicht verborgen blieb und dem bunten Treiben mittlerweile einen Riegel vorschieben versucht (Klagsandrohungen usw). Für mich insofern unverständlich, denn man hätte mit dem Entwickler zusammenarbeiten und die App insgesamt verbessern können. Lange Rede kurzer Sinn, hab ich ja wie gesagt eine weitere Alternative gefunden, welche im Grunde nichts anderes macht wie mein vorher erwähnter erster Workaround mit dem Flugmodus, nur das man hier weniger Arbeitsschritte selbst erledigen muss:

1. Um WhatsApp anonym zu starten (ohne das man seinen Onlinestatus preis gibt) einfach auf den WhatsApp Anonymous Icon anstelle des Originals drücken
2. WhatsApp startet automatisch (in der Trial Version muss man allerdings 20 Sekunden warten, bis sich WhatsApp öffnet)
3. Sobald  man in WhatsApp angelangt ist, wird einen „Anonymous Mode ON“ angezeigt und versteckt somit seinen Online-Status.
4. Jetzt kann man also seine empfangene Nachricht lesen oder gleich zurück texten. Aber: Währendessen man in der App ist, wird die Internetverbindung gekappt. Erst sobald man die App verlässt, wird in Sekundenschnelle die Verbindung wieder hergestellt und die Nachricht versendet.

Ebenso kann man über diese App anonym Fotos, Videos und Audios verschicken, hier wählt man einfach per Share-Button das WhatsApp Anonymous Icon aus.
Mein Fazit: Nicht gerade die komfortabelste Lösung, aber wer Wert auf Privatsphäre legt, sollte dieser App mal eine Chance geben.

WhatsApp Anonymous Trial

WhatsApp Anonymous

Tags: WhatsApp Offline, WhatsApp hide status, WhatsApp Invisible.

Neue Android Geräte 2014

CES 2014 Das Jahr 2014 ist erst wenige Tage alt jung und doch tut sich schon einiges auf dem Smartphone Markt. Wie jedes Jahr, oder wie man es des öfteren auf den dritten Programmen an Silvester gehört hat „Same Procedure As Every Year“ startet das Tech Jahr mit der CES in Las Vegas. CES heisst ausgeprochen Consumer Electronic Show und dort werden die heissesten Tech-Gadgets des Jahres vorgestellt. Meist lassen die Hersteller vorher schon durchsickern, was alles geplant ist, aber ab und an gibt es auch Überraschungen.Android News Blog

Das HTC One+ (M8) soll lt. android-news-blog.de auf der CES 2014 vorgestellt werden. Der Nachfolger des beliebten HTC One soll lt. evleaks folgende Spezifikationen haben:

  • 5 Zoll Full HD/1080p mit Gorilla Glass 3 Display
  • 2.900 mAh-Akku
  • UltraPixel-Kamera mit 6 oder 8 MP Auflösung plus vmtl. einer Doppellinse (eine für schlechte Lichtverhältnisse und eine für normale) und evtl. HTCs ImageChip 3
  • 2,1 MP Frontkamera
  • SoC: Qualcomm Snapdragon 805
  • 2 GB LPDDR3-RAM
  • kapazitive Tasten
  • micro SD-Slot
  • Android 4.4 KitKat mit HTC Sense 6.0
  • micro-SIM
  • NFC

Ob Samsung das Galaxy S5 schon auf der CES 2014 vorstellen wird ist nicht sicher, momentan ist es nur sehr wahrscheinlich, dass vier Tablets durch Samsung vorgestellt werden. Nichtsdestotrotz wird es das SGS5 natürlich im Jahr 2014 auch bei uns zu kaufen geben, deshalb schonmal vorab die vermuteten Spezifikationen:

  • 5 Zoll Quad HD/2K
  • SoC: Qualcomm Snapdragon 805
  • zwei Kameras auf der  Rückseite (damit wird das Fotografieren bei schlechten Lichtverhältnissen unterstützt)
  • Fingerabdruck Scanner oder Iris Scan
  • gebogenes Display
  • AMOLED LCD Display
  • Android 4.4 KitKat

Huawei NewsSicher ist, das Huawei auf der CES in Las Vegas das Ascend Mate 2 vorstellen wird, wie die Kollegen vom huaweiblog.de berichten:

 

  • 6,1 Zoll Display mit 720p-HD Auflösung
  • 1,6 GHz Quad-Core-Prozessor der K3V2E Serie (Codename Kirin 910)
  • 16 GB internem Speicher
  • 2 GB RAM
  • Grafikchip Mali-450 GPU
  • Kamera auf der Rückseite – 13MP
  • Kamera auf der Vorderseite – 5MP
  • Softkeys
  • Android 4.2.2
  • EmotionUI 2.0

LG zeigt uns das LG Flex, welches das erste angekündigte Smartphone mit gebogenem Display war. Alle anderen Hersteller müssen sich die Frage gefallen lassen: „Werrrr hats erfunden?“. Hierzu gibt es auch schon mehr Informationen:

  • Betriebssystem – Android 4.2.2
  • Prozessor – 2.26GHz Qualcomm Snapdragon 800 /w quad-core Krait CPU
  • RAM – 2GB
  • Display – 6 Zoll, gebogen POLED mit 1280 x 720 Auflösung
  • Kamera- 13MP hinten, 2.1MP vorne
  • Speicher – 32GB
  • Netz – 4G LTE
  • Akku – 3500mAh
  • Abmessungen – 160.5 x 81.6 x 7.9 – 8.7mm

Weitere Trends sind natürlich Smartwatches und Tablets. Diese werden immer mehr mit Alltagsgegenständen bzw. in den alltäglichen Gebrauch integriert. So wird Pebbles und Mercedes eine Symbiose eingehen, bei der man z.B. den Tankstand seiner Limousine am Handgelenk ablesen kann.Mercedes Pebble Watch - Smartwatch

Desweiteren wird man vor allem viele Smartphones im unteren Preissegment zu sehen bekommen. China und Indien drängen auf den Markt.

Abschließend bleibt aber zu sagen, dass die CES schon immer ein Überraschungs-Ei war und ist. Man freut sich drauf, man vermutet viel Neues und am Ende wird man doch noch überrascht und hat aber immer etwas zum spielen. 😉

Wer in Las Vegas entäuscht werden sollte, was ich nicht glaube, der muss noch ein wenig Zeit aufbringen, denn das nächste Highlight im noch jungem Jahr steht im Februar schon vor den Toren Barcelonas. Der MWC (Mobile World Congress) holt dann hoffentlich das nach, was wir eventuell in Las Vegas vermisst haben.

Samsung Galaxy Gear – Test / Testbericht / Review

Nach unserem Testbericht zum Galaxy Note 3 möchte ich auch ein paar Zeilen zur Galaxy Gear schreiben. Die Galaxy Gear ist eine Smartwatch, die via Bluetooth mit dem Handy verbunden ist, Benachrichtigungen anzeigt und zum Telefonieren genutzt werden kann. Einen einzigen Haken hat die ganze Sache aber: die Gear ist lediglich mit einigen wenigen Samsung-Smartphones kompatibel (Galaxy S3, S4, S4 Mini, Mega, Note 3). Das sollte eigentlich darauf schließen lassen, dass dafür alles wunderbar funktioniert, oder?

Bei der Verpackung ist man den gleichen Weg wie beim Note 3 gegangen, auch hier ziert ein Holz-Design den Karton. Enthalten sind die Gear (ich habe die orange Variante), eine Ladeschale und ein eigenes Ladegerät. Die Gear fühlt sich angenehm an, das Armband besteht aus Kunststoff, ein Metallarmband gibt es nicht. Aus Metall ist lediglich der Rahmen, der das 1,63″ große Multitouch-Display umgibt. Im Inneren werkeln ein 800MHz schneller Singlecore-Prozessor und 512MB RAM, mit den kompatiblen Smartphones wird über Bluetooth 4.0 (Low Energy) kommuniziert.

Galaxy Gear - Lieferumfang
Galaxy Gear – Lieferumfang

Nach dem Auspacken kann man das Armband auf die gewünschte Weite einstellen und die Uhr einschalten. Die Kamera am Armband fällt gleich auf. Sinnlos? Ja. Cool? Ja. 😀 Nachfolgend ein paar Fotos:

Foto Galaxy Gear 1
Foto Galaxy Gear 1
Foto Galaxy Gear 2
Foto Galaxy Gear 2

 

Foto Galaxy Gear 3
Foto Galaxy Gear 3
Foto Galaxy Gear 4
Foto Galaxy Gear 4

 

Auf eurem (hoffentlich) kompatiblen Handy kann man sich den Gear Manager herunterladen, mit dem man die Uhr später konfigurieren kann.

Damit Uhr und Handy von einander wissen, muss man das Handy und die Ladeschale der Uhr aneinander halten, über NFC werden alle benötigten Informationen ausgetauscht und der Gear-Manager öffnet sich (Bluetooth sollte ebenfalls aktiviert sein). Das hat bei mir problemlos geklappt und so kann man sich durch die einzelnen Menüs hanteln:

  • Uhren: hier können verschiedene Uhrdesigns (analog, digital, zusätzliche Infos wie z.B. das Wetter,…) eingestellt werden. Das kann natürlich auch auf der Uhr selbst getan werden, am Note geht das aber wesentlich komfortabler.
  • Eigene Anwendungen: einerseits kann man einige Dinge der bereits vorinstallierten Menüpunkte vornehmen, andererseits können neue Apps installiert werden. Diese müssen aber mit der Gear kompatibel sein, deshalb auch die begrenzte Auswahl (außer Evernote fast nur Samsung-eigene Apps).
  • Samsung Apps: hier stehen dann mehr Apps aus verschiedenen Kategorien zur Auswahl.
  • Gear finden: das kann Leben retten. 😀 Mir ist es bis jetzt zwei Mal passiert, dass ich meine Gear im haus verlegt habe. Wenn man die Funktion aktiviert, läutet die Gear. Auch dann, wenn sie eigentlich lautlos wäre. Ein Widget am Homescreen übernimmt die selbe Aufgabe, als Krönung kann man mit der Gear auch das Handy suchen.
  • Benachrichtigung: hier könnt ihr einstellen, welche Benachrichtigungen auf die Gear gesendet werden sollen. Zuerst werden nur die Samsung-Apps angezeigt, unter dem Punkt „Weitere Benachrichtig.“ könnt ihr alle einzeln anderen Apps auswählen (das ist aber erst seit dem letzten Update vom letzten Wochenende möglich).
  • Einstellungen: Was soll passieren, wenn ihr zwei Mal die Sperrtaste der Gear drückt? Soll das Handy automatisch eine Mustersperre erhalten, wenn die Uhr außer Reichweite ist? Das und mehr kann hier eingestellt werden.
Galaxy Gear in Ladeschale
Galaxy Gear in Ladeschale

 

Die Gear kann auch zum Telefonieren verwendet werden, Lautsprecher und Mikrofon sind vorhanden. Das funktioniert auch wirklich gut, es sieht nur gewöhnungsbedürftig aus, wenn man plötzlich mit seiner Uhr redet.

Gear - Unterseite
Gear – Unterseite

Ich verwende Note 3 & Gear täglich und bin mittlerweile nach anfänglicher Skepsis schwer begeistert. Dass die Benachrichtigungen direkt auf die Uhr kommen ist super, meiner Meinung nach ist es aber noch zu früh für solche Uhren. Das wird in spätestens 2-3 Jahren komplett anders aussehen, derzeit sehe ich aber wegen dem verhältnismäßig hohen Preis von ca. 250€ und der eingeschränkten Kompatibilität wenig Potenzial für die Gear.

Samsung Galaxy Note 3 – Test / Testbericht / Review

Wem ein Tablet zu groß und ein normales Smartphone zu klein ist, kann auf ein Phablet zurückgreifen. Im Phablet-Sektor ist Samsung sehr stark und mittlerweile mit der Note-Serie in diesem Bereich führend. Für uns ist das der Grund, das Note 3 auf Herz und Nieren zu prüfen. In Kürze gibt es auch einen kleinen Artikel zur Smartwatch Galaxy Gear, die mit dem Note sehr gut zusammenarbeitet.

Ausgepackt

Wie schon das Galaxy S4 kommt auch das Note 3 in einer Verpackung im Holz-Look zum Kunden. Im Lieferumfang enthalten sind natürlich das Note 3 selbst, ein modulares Ladegerät (das Ladekabel dient auch als Datenkabel für den PC), ein Headset + Kopfhörereinsätze und einige Garantieheftchen. Das Ladegerät hebt sich deutlich von anderen ab, da es etwas größer ist, eine Spannung von 5,3V und 2A Ladestrom liefert (der Stecker wurde auch verändert, dazu später mehr). Natürlich kann man das Gerät aber auch mit bereits vorhandenen Ladegeräten von anderen Smartphones laden.

Note 3 - Lieferumfang
Note 3 – Lieferumfang

Eine Hülle/Tasche für das teure Gerät oder sonstiges Zubehör ist nicht enthalten, kann aber zugekauft werden.

Über das Smartphone / erster Eindruck

Wenn man das Note zum ersten Mal auspackt fällt vor allem eines auf: es ist groß – sehr groß. Ich hatte in letzter Zeit Smartphones, die sich mit der Displaygröße im Bereich 4 bis maximal 5″ bewegten. Die 5″ vom Xperia Z waren mir teilweise schon viel zu groß, dies war auch dem sehr eckigen Design geschuldet. Die 5,7″ beim Note sind da natürlich auch nicht besser und geradezu riesig.

Nach etwas mehr als einer Woche Nutzung gewöhnt man sich aber daran. Ein normal großes (Super-)AMOLED-Display ist schon super, das Display vom Note ist noch besser (alleine die dargestellten Farben sind der Hammer). Unter dem Display auf der Vorderseite ist ein physischer Homebutton platziert, der von 2 Touchkeys umgeben ist (Menu & Back).

Note 3 - Front bot
Note 3 – Front bot

Auf der linken Seite finden sich die zwei Buttons für die Lautstärkeregelung, auf der Oberseite befindet sich die Buchse für Kopfhörer oder Headsets (Standardbuchse mit 3,5mm Durchmesser). Auf der rechten Seite hat Samsung die Lock- & Wake-Taste platziert. Interessant wird es auf der Unterseite, denn dort ist mittig die besondere Ladebuchse. „Besonders?“, werden sich einige denken, „was soll daran besonders sein?“. Von Tablets kennt man ja die Angewohnheit der Hersteller, spezielle proprietäre Stecker zu verwenden, weil höhere Ladeströme als über USB vorgesehen übertragen werden. Auch der große Akku des Note (immerhin 3200mAh) möchte schnell geladen werden, deshalb wurde der Anschluss erweitert: die normalen µUSB-Kabel passen weiterhin und man kann es auch damit laden. Der von Samsung vorgesehene Stecker ist aber breiter und überträgt mehr Strom. Für mich die optimale Lösung, da man so immer noch mit bereits vorhandenem Equipment arbeiten kann. Rechts daneben ist der Lautsprecher (schön laut) und DAS Feature schlechthin: der S Pen, dazu aber später mehr.

Note 3 - Unterseite
Note 3 – Unterseite

Technische Eckdaten

Bei den technischen Daten sieht man, was derzeit möglich ist: der derzeit leistungsfähigste Smartphone-Prozessor Snapdragon 800 von Qualcomm mit 4 Kernen und einer Frequenz von 4 x 2,3GHz verleiht dem Note Flügel. Grafiklastige Berechnungen übernimmt die Adreno 330, an RAM stehen ganze 3(!) GB zur Verfügung. Das Super-AMOLED-Display löst mit 1920x1080px auf, das ergibt grandiose (manche nennen es übertrieben) 441ppi. Auch größen- und gewichttechnisch (168g) ist man weit weg von der Durchschnittlichkeit. Die Außenmaße sind 151.2 x 79.2mm, an der dicksten Stelle beträgt die Höhe 8,3mm. Mit dem großen Akku ist das ein mehr als akzeptabler Wert.

Softwareseitig verpasst Samsung dem N3 Android 4.3, darüber läuft Touchwiz als UI. Es ist bunter als Stock-Android, wurde aber an allen Ecken und Enden an die Benutzung mit dem S Pen angepasst. Custom-ROMs braucht man nicht, denn Lags gehören der Vergangenheit an, bei dieser Hardware aber auch kein Wunder. 😉

Verarbeitung / Design 

Wie schon seine Vorgänger ist auch das Note designtechnisch im Grunde genommen eine vergrößerte Kopie des aktuellen Galaxy S – Flaggschiffes (hier das S4). Das ist aber keinesfalls schlecht, mir gefällt es sehr gut. Die Rillen auf der Seite sollen scheinbar Notizbuchseiten darstellen, der Homebutton vorne hebt sich farblich von der restlichen Front ab.

rechts

Um Gewicht zu sparen besteht das Note aus Kunststoff (das Display besteht selbstverständlich aus Glas) und Kunstleder. Moment, Kunstleder? Ja, die Rückseite besteht aus diesem Material. Im Endeffekt ist es wieder Kunststoff, es hebt sich aber positiv aus dem ganzen Kunststoffeinheitsbrei heraus. Aber irgendwie möchte man einiges nachahmen: die Schachtel besteht aus „Holz“, der Rahmen des Note aus „Alu“ und die Rückseite aus „Leder“. Ein interessanter Weg, wenn man ihn auch nicht komplett verstehen muss. 😉

Note 3 - Rückseite
Note 3 – Rückseite

Ansonsten hat Samsung sehr gute Arbeit geleistet. Bei den Druckpunkten von Homebutton, den Laustärketasten und dem Power-Butoon bin ich etwas empfindlich, da es meiner Meinung nichts Nervigeres als einen schwammigen Druckpunkt gibt. Aber beim Note passt einfach alles. Nichts knarzt, alle Spaltmaße passen und nichts fällt irgendwie unangenehm auf.

Display / Touchscreen

Vom Display war ich von Anfang an begeistert. AMOLED-typisch sind die Farben knallig (der Kontrast ist einstellbar, falls es jemandem zu viel sein sollte), Blickwinkelinstabilität ist ein Fremdwort für das 5,7″-Monster. Ich war einem so großen Handy bzw. Phablet immer kritisch eingestellt, 5″ sollten doch als absolute Maximum genügen. Mittlerweile kommen mir normal große Smartphones klein vor, man gewöhnt sich eben ans Note. Gerade bei Spielen oder bei der Video-/Filmwiedergabe spielt es seine Stärken aus. Die einhändige Bedienung lässt sich – falls es gewünscht wird – in den Einstellungen aktivieren,  ich habe aber alles so gelassen, wie es vorgesehen ist. Wenn man den S Pen verwendet, hält man es sowieso in der anderen Hand.  Der Touchscreen reagiert auf die kleinste Berührung, hier gibt es keinerlei Probleme. Bei Bedarf (den ich bisher noch nicht entdeckt habe) werden bis zu 10 Finger erkannt.

Damit man sich unter den Zahlen und dem Display im Besonderen mehr vorstellen kann findet ihr hier einen Größenvergleich zwischen dem HTC HD2 (4,3″-Display), dem Note 3 (5,7″-Display) und dem Nexus 7:

HTC HD2 - Samsung Galaxy Note 3 - Asus/Google Nexus 7
HTC HD2 – Samsung Galaxy Note 3 – Asus/Google Nexus 7 (2012)

Kamera

Nur ein paar Worte zur Kamera: keine Handykamera kann eine DSLR oder eine Systemkamera ersetzen, soll sie auch gar nicht. Die Kamera im Note würde ich als „durschnittlich“ bezeichnen. Bei schönem Wetter macht jede Kameras schöne Fotos. Da es hier schon länger grau-nass-kalt ist, habe ich hier ein Bild am Morgen geschossen.

Foto (Nebel)
Foto (Nebel)

Vom Hocker haut mich die Qualität nicht wirklich. Vielleicht kann man mit den Einstellungen noch etwas herausholen, das interessiert mich aber zumindest hier für den Testbericht nicht, da man mit dem Smartphone eher Schnappschüsse im Automatikmodus macht. Für alles Andere habe ich eine richtige Kamera, wo ich gerne die Einstellungen variiere, um verschiedene Dinge auszuprobieren. Und zumindest unter schönen Bedingungen ist die Qualität vollkommen ok.

Sound- & Sprachqualität

Hier ist alles im grünen Bereich. Der Lautsprecher auf der Unterseite ist ziemlich laut, auf Bässe muss man natürlich größtenteils verzichten. Ghettoblaster darf man sich keinen erwarten, dazu ist das Smartphone aber auch nicht gedacht. Der einzige negative Aspekt ist die Platzierung des Lautsprechers, denn beim Spielen oder Videos schauen verdeckt man ihn ziemlich leicht mit der rechten Hand, sodass man darauf achten sollte, wenn man noch etwas hören möchten. Bei der Sprachqualität dagegen kann ich nicht meckern, alles bestens.

Akku

Der Akku besitzt eine Kapazität von 3200mAh. Hört sich zwar nach viel an, ist es auch, aber man muss auch bedenken, dass das 5,7″-Display ordentlich Strom saugt, gerade bei hellen Oberflächen (OLED-bedingt). Selbst bei intensiver Benutzung sind zumindest 1,5 Tage problemlos möglich, sonst noch ein wenig mehr.

IMG_0399 (2000 x 1500)

Note 3 offen

S Pen

Während bei den ersten Pocket-PCs (damals noch mit resistiven Displays) war der Stift immer mit dabei und harmonierte bei der Bedienung mit dem jeweiligen Gerät. Bei den Smartphones geriet der Stift aber außer Mode – wozu auch, wenn es kapazitive Multitouch-Displays gibt, die sich gut mit den Fingern bedienen lassen? Bei der Note-Serie hingegen gehört der Stift zum guten Ton und ist nicht mehr wegzudenken; beim Note 3 ist er in der unteren rechten Ecke im Gerät verstaut. Mit der Entnahme bei gesperrtem Display wird das Note entsperrt und es erscheint ein kleines Fenster, wo man auswählen kann, was man denn mit dem Stift machen möchte (dasselbe öffnet sich, wenn man den Knopf am S Pen drückt und die Spitze gleichzeitg knapp über dem Display hält).

S Pen 1
S Pen 1

Hier kann man dann auswählen, was man tun möchte:

  • Aktionsmemo: etwas schreiben, dass mit einer Aktion verbunden ist (Anrufen,…)
  • Scrapbooker: man erhält den Screenshot des markierten Bereiches
  • Screenshot-Notiz: Screenshot wird erstellt, mit dem S Pen kann man darauf Notizen schreiben oder zeichnen
  • S Finder: nach Inhalten am Telefon suchen
  • S Pen Fenster: man zeichnet ein Fenster beliebiger Größe und kann darauf eine andere App öffnen (die Uhr z.B.). Mehr zum Thema Multiwindow dann später.

Hier ein Beispiel, was man damit anstellen kann:

S Pen 2

S Pen 2

Natürlich kann man mit dem S Pen auch schreiben (SMS, Mail, etc.) und das Note so statt mit dem Finger zu bedienen. Hier spielt es alle Stärken aus und hat ein gewisses Alleinstellungsmerkmal. Mit anderen Smartphones funktioniert der S Pen übrigens überhaupt nicht, erhältlich ist er bereits ab 15€ (falls er mal verloren gegangen sein sollte) .

Software

Samsung-typisch bekommt der User von der eigentlichen Android-Oberfläche nicht viel zu sehen, dafür erhält er Touchwiz UI. Der Vorteil gegenüber Vanilla Android ist der, dass man schon von Haus aus viel mehr konfigurieren kann (die Toggles in der Benachrichtigungsleiste zum Beispiel), das aber mit einem höheren Hardwarehunger bezahlt. Ein Note ohne Touchwiz könnte ich mir aber gar nicht vorstellen (obwohl ich sonst bekennender Nexus-Fan bin). Alleine der S Pen ist ziemlich genial, dazu kommt noch ein Feature, dass ich herausheben möchte: Multiwindow. Am PC ist das schon Jahrzehnte lang Standard, bei Smartphones gab es bisher immer zwei Probleme: die Bildschirme waren zu klein und die Leistung fehlte. Beides ist bei der Note-Serie von Samsung Geschichte, deshalb funktioniert diese Funktion wunderbar. Wenn man Multiwindow aktiviert hat (kann man entweder über die Einstellungen oder über die Benachrichtungstoggles), kann man auswählen, welche Apps man denn gerne haben möchte (das funktioniert mit vielen, aber längst nicht allen Apps). Wenn man dann seine Wunschapps geöffnet hat, kann man noch die Fenstergröße variieren.

Multiwindow 1

Multiwindow 2
Multiwindow 2

Natürlich sind beide Apps gleichzeitig nutzbar, es ist eben wie am PC. 😉

Speicher

Als internen Speicher erhält man 32GB, von denen etwas mehr als 25GB nutzbar sind. Zusätzlich kann man den Speicher um bis zu 64GB auf insgesamt knapp 90GB erweitern – der verbaute µSD-Slot macht es möglich. Ich habe auf die externe Karte meine Musik kopiert, der Rest liegt auf dem internen Speicher.

Note 3 - Speicher
Note 3 – Speicher

 

Region Lock & eFuse

Wenn man sich auf Amazon das Note 3 ansieht, fällt sofort auf, dass es durchschnittlich nur 2,5 von 5 Sternen in den Bewertungen bekommen hat. Wie ist das möglich? Ist es wirklich so schlecht? Nein, das Note 3 ist eines der besten (wenn nicht DAS beste) Smartphone, das man derzeit für Geld kaufen kann. Das Problem ist anderweitig zu suchen, über den ersten Punkt stolpert man bereits beim Auspacken:

Note 3 - Region Lock
Note 3 – Region Lock

Wie? Kann ich das Note nicht in Amerika, Asien oder Afrika nutzen? Habe ich dort nur einen überdimensionalen MP3-Player? Zugegebenermaßen sind die Angaben auf der Verpackung sehr verwirrend, denn das Note kann weltweit genutzt werden (sofern es keinen SIM- oder Netlock besitzt, beides sollte aber mittlerweile nicht mehr vorkommen). Der einzige Haken: bei der erstmaligen Nutzung muss eine SIM-Karte eines Providers aus den oben genannten Ländern verwendet werden. Damit sollen offiziell günstige Grauimporte verhindert werden, was Samsung in Zukunft wirklich vorhat weiß niemand so genau. Deshalb ist es sehr gut, wenn die Community dagegen protestiert; das fängt in kritischen Blogs oder eben bei Amazon-Bewertungen an.

Das zweite Thema ist eFuse bzw. Knox.

Zuerst zu Knox: Knox gibt es schon länger, war aber bisher nur Firmenkunden vorbehalten. Damit ist es möglich, das Note einerseits uneingeschränkt als Privathandy zu verwenden, andererseits konnte aber auch eine Art Sandbox aktiviert werden, in der zum Beispiel der Play Store deaktiviert wurde, um als Firmenhandy durchzugehen. Klingt doch gut, oder? Eigentlich ja, aber lest weiter. 😉

Samsung Knox
Samsung Knox

In der Vergangenheit wurde beim Flashen einer inoffiziellen Firmware bzw. einer Custom-ROM, aber auch bei Kernels ein Zähler um den Wert 1 inkrementiert. Hieß also: wenn der Zähler nicht auf 0 stand, musste das Handy geflasht worden sein. Beim Galaxy S3 war es aber zum Beispiel so, dass Chainfire aus dem XDA-Forum schon vor dem S3-Release in Europa einen passenden CF-Root-Kernel und eine App zum Zurücksetzen des Counters veröffentlicht hatte, sodass man im Garantiefall keine Probleme bekam. Samsung hat davon natürlich Wind bekommen und setzt jetzt auf eFuse. Wenn man jetzt das Note rootet, wird vereinfacht gesagt eine Leiterbahn „gesprengt“ (bzw. wird der Strom auf einen Wert erhöht, den die Leiterbahn nicht verträgt). Dies kann natürlich nicht rückgängig gemacht werden und bei der Reparatur kann auch herausgefunden werden, ob das Handy jemals geflasht wurde. Aber auch, wenn das Knox-Flag gesetzt wurde (die Leiterbahn also durch ist), funktioniert das Smartphone vollkommen normal, es betrifft wirklich nur die softwareseitige Garantie. Mehr zum Thema eFuse bzw. Samsung Knox findet ihr hier: Samsung Knox – Mysterium ? Horror oder doch gar nicht so schlimm?

Fazit

Das Note 3 ist nicht mein erstes Smartphone von Samsung, aber wohl das beste bisher. Begeistert haben mich vor allem das Display, der S Pen und auch die vorgenommenen Anpassungen bzw. Erweiterungen von Android durch Samsung. Weniger überzeugen konnten die Kamera und der Region Lock. eFuse kann ich ja noch verstehen, denn wieso sollte Samsung kaputtgeflashte Geräte auf Kulanz reparieren? Aber mit dem Region Lock hat man sich völlig zurecht den Zorn der Community zugezogen und einen wahren Shitstorm über sich ergehen lassen müssen. Hoffentlich erkrankt Samsung nicht am derzeitigen Höhenflug, den man mit grandiosen Geräten wie der Galaxy S- oder Note-Reihe erreichen konnte, es kann nämlich schneller bergab gehen als man glaubt.

Ein großes „Dankeschön“ geht an trnd und Samsung, die uns das Gerät zur Verfügung gestellt haben.

„Ein Android-Update? Habt ihr noch ein wenig Zeit…?“

So könnte die Antwort der Hersteller von Android-Phones sein, wenn sie von den Usern gefragt werden, wann sie denn endlich das neueste Update für ihre Geräte bekommen.

Aber wo liegt denn eigentlich das Problem?

Android ist mittlerweile mit ungefähr 70% Marktanteil die klare Nummer 1 vor iOS, welches sich mit etwa 25% den zweiten Platz auf dem heiß umgekämpften Smartphone-Markt sichert. Während iOS aber nur von Apple genutzt wird, ist Android Open Source und kann von jedem Hersteller kostenlos und ohne Lizenzgebühren genutzt werden. Und das ist auch das eigentliche Problem: um sich von der Konkurrenz abzuheben, versieht jeder Hersteller seine Firmwares mit seiner eigenen Benutzeroberfläche (engl. UI = User Interface). Diese Veränderungen sind sehr tiefgreifend und erstrecken sich über das gesamte System (und nicht, wie viele meinen, nur über den Launcher).

nexus7-logo

 

Die Nexus-Reihe ist das positive Beispiel im „Update-Dschungel“.

Manche Erweiterungen erscheinen eventuell sinnvoll, so bietet zum Beispiel Samsung beim Galaxy Note 2 die S Pen – Erweiterung. Das ist einfach gesagt ein Stift, mit dem aber wesentlich mehr als nur das simple Zeichnen möglich ist. Oder es sind herstellereigene Apps vorinstalliert, die besser als ihre Nexus-Pendants (als Beispiel sei die Kamera-App genannt). Diese Veränderungen sind aber sehr zeitaufwändig und müssen für jedes Gerät bei jedem Update wieder eingebaut werden. Veröffentlicht Google als ein Update für das Android-Betriebssystem, so wird es sofort an die hauseigene Nexus-Serie ausgeliefert. Für alle anderen heißt es warten, bis die Hersteller die Firmware wieder fertig angepasst haben.

Um diesem Zustand entgegenzuwirken, rief Google im Juli 2012 das Platform Development Kit (PDK) ins Leben, um Herstellern gewisse Teile des Sourcecodes schon  2 Monate vor der Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Die Updatewartezeiten haben sich aber dennoch nicht verringert. Und selbst wenn der Hersteller das Update schlussendlich freigeben sollte, bekommen längst nicht alle Benutzer dieses einen Gerätes ein Update. Denn sobald das Smartphone gebrandet ist, haben es die jeweiligen Provider in der Hand, ob sie die Firmware anpassen und das Update freigeben – dies dauert natürlich auch wieder.

Das Computermagazin c’t hat überprüft, wie lange man durchschnittlich auf Hersteller-Updates (für Smartphones ohne Branding) warten muss, nachdem sie für die Nexus-Reihe veröffentlicht wurde. Am schnellsten ist hier HTC mit durchschnittlich 5,9 Monaten vor Sony mit 7,3. Am schlechtesten schneidet LG mit satten 11,7 Monaten ab – also fast einem ganzen Jahr (!) Wartezeit.

Wartezeit

Was kann man als User tun?

Im Grunde genommen nicht viel. Bessere Chancen auf Updates hat man, wenn man Flaggschiffe der jeweiligen Hersteller kauft, denn diese werden wesentlich länger und schneller mit Updates versorgt als günstige Einstiegssmartphones. Es bleibt also nur die Option, auf Nexus-Geräte zurückzugreifen (ich bin mit meinem Nexus 7 sehr zufrieden und kann es nur weiterempfehlen ;)) oder eben gänzlich auf Updates zu verzichten. Denn so weit wie bei den PCs – wo man die Hardware kauft und im Anschluss quasi jede Software nutzen kann und Updates direkt vom Hersteller kommen – sind wir im Smartphonemarkt leider noch lange nicht.

 

Update auf Android 4.2.2 für die Nexus-Serie wird ausgerollt

Schon seit einigen Tagen rollt Google für die Nexus-Geräte (Nexus S, Galaxy Nexus, Nexus 4, Nexus 7, Nexus 10) aus, doch ich hatte kein Glück und bekam das Update noch nicht. Nachdem ich aber ein wenig im Internet recherchiert habe und hier den Tipp bekommen habe, das Update doch manuell anzustoßen bekam ich auch prompt die Meldung, dass das Update auf 4.2.2 zum Download bereit stehe.

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Geschenkkarten für den Play Store verfügbar

 

Vor einigen Tagen haben wir bereits über die Geschenkkarten für den Play Store berichtet, nun sind die Karten offiziell. Es gibt sie in verschiedenen Beträgen (10$, 15$, 25$, $50$) und wie immer nicht bei uns, sondern nur in den USA für Personen ab 13 Jahren.

Hier die offizielle Pressemitteilung von Google:

Google Play gift cards are available in the United States in the amounts of $10, $15, $25, $50. To find a retailer near you, visit play.google.com/about/giftcards. Any gift cards you redeem will appear on your account as part of your Google Play balance. Note that the Google Play balance has a $2000 limit.

How to redeem. You can redeem your Google Play gift card four ways ways: At play.google.com/redeem

On the back of your Google Play gift card, SCRATCH TO REVEAL CODE. Visit play.google.com/redeem and enter the redemption code found under the scratch-off section. Once you’ve entered a valid redemption code, the value of the card will be automatically applied to your Google Play balance, which will appear as a payment method when you go through the purchase flow on Google Play.

While making a purchase on the Google Play website (play.google.com)

Ensure you’re signed in to your Google account, and select an item to purchase*.

*Note that Google Play gift cards may not be used to purchase subscriptions or items from the Devices section, including accessories (chargers, covers, etc.).

While making a purchase using the Google Play Store app on your device. Open the Google Play Store app on your device, and navigate to the content you’d like to buy; Tap on the item to see the details page; Tap the blue box that lists the item’s price; Tap the gray drop-down arrow to see a list of payment options; Select Redeem;

Die Karten sind nicht für Hardware (Nexus 7-Tablet beispielsweise) oder Magazin-Abos verwendbar.

Ob und wann die Karten auch hier in Europa kommen ist leider noch nicht bekannt.

 

Quelle