Handy – Smartphone – Cyberphone!?

Alle Welt redet von und über „smart“. Also nicht direkt über das Wort, aber z.B. über Smart-Phones, Smart-TV, die Automarke „smart“ und Clever & Smart. Wobei sich beim letzt genannten Begriff eher die ältere Generation erinnert und ein wenig ins Schmunzeln kommt.

Im Wiktionary wird der Begriff „smart“ so gedeutet:

geschickt, durchtrieben, pfiffig, findig, elegant, hübsch, schneidig

Da wir ja ein technikaffiner Blog sind, probieren wir mal, ob wir obige Bedeutungen auch unter die Begriffe Smartphones und Smart-TV subsumieren können.

Dazu zuerst zwei Definitionen:

Smartphones:

Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie mehr Funktionalitäten bieten, als herkömmliche Handys. Desweiteren werden Smartphones über sog. Apps bedient. Diese Apps und die weiteren Funktionen (Kamera, MP3-Player, GPS, Bewegungssensor, Touchscreen, usw.) machen ein Smartphone zum smarten Handy.

Smart-TV:

Ein Smart-TV ist im Prinzip ein herkömmlicher Fernseher, der genau, wie bei den Smartphones, einfach mehr Funktionalitäten und auch teilweise Apps, vorzuweisen hat.

Internet, USB, Netzwerk (LAN und WLAN), sowie die Möglichkeit Speicherkarten einzusetzen, zeichnen diese Geräte aus.

Die drei o.g. Eigenschaften: „elegant, hübsch, schneidig“, scheiden somit Nokia 6310ischon einmal aus. Warum? Ganz einfach, sog. Smart-Geräte zeichnen sich durch ihre Funktionalität aus und nicht durch ihr Erscheinungsbild. Auch frühere Geräte waren schön anzusehen, man denke nur an das Nokia 6310i. Aus heutiger Sicht eher im Stile eines DECT-Schnurlos-Telefons, aber damals mit Sicherheit State-of-the-Art.

Bleiben also noch folgende Eigenschaften: „geschickt, durchtrieben, pfiffig, findig“

Ok, „durchtrieben“, lasse ich auch wegfallen. Man sagt zwar ab und an zu seinem Smartphone „Du Stück!“, meint das dann aber eher abwertend/negierend. 😉

Findig bedeutet „mit guten Ideen, wie man eine schwierige Situation meistern kann, und schlau“. Das trifft meines Erachtens schon eher zu. Das Gerät selber meistert zwar keine schwierigen Situationen, aber die auf dem Gerät befindlichen Apps, können einen schon mal aus der Patsche helfen. Man denke nur daran, dass man in einer fremden Stadt dringend auf die Toilette muss. SchwuppdieWupp die Navi App angeschmissen und das nächste „Gasthaus zur Goldenen Möwe“, auch bekannt unter den nicht ganz so lustigen Namen „Mäci“ als POI (Point of Interest) eingegeben und schon kann man sich auf den Weg machen und sich kostenlos erleichtern. Wer danach noch ein wenig Hunger verspürt, holt sich einen Burger und schaut vlt. auch noch in der Fast-Food-Kalorien-App nach, wie viel Sport man nun treiben muss, damit man den Burger nicht auf die Hüften bekommt.

Das Wort „pfiffig“ meint „gut ausgedacht oder erzeugt“. Mit der Definition kann ich auch noch leben. Die Entwickler/Developer haben sich ja sicherlich was dabei gedacht, sowohl bei Hard- als auch bei Software.

Last but not least meint „geschickt“: „von hoher, guter Handfertigkeit“, wobei Handfertigkeit so definiert ist: „Handfertigkeit bedeutet das besondere Geschick der Hände, um etwa handwerkliche Tätigkeiten zu verrichten.“

Hier denke ich, dass ein Gerät selber nicht „geschickt“ sein kann, sondern nur der Anwender. Natürlich machen es einem Geräte, die den Anspruch haben „smart“ zu sein erheblich leichter.

Fazit:

Technische Gerätschaften mit dem Attribut „smart“ setzen zuerst auf die Funktionalität und geben dem Anwender durch leichte Bedienung und sinnvolle Apps eine Hilfestellung.

Ausblick:

Was kommt nach „smart“? Ich blicke einmal weit in die Zukunft und sage voraus, dass der nächste grosse Schritt hin zur Kybernetik geht. Schlagworte könnten sein: Cyberphone oder Cyber-TV. Das „smart“ wird also mit „cyber“ ersetzt.

Zwei noch theoretische, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit künftige Anwendungsmöglichkeiten:

CyberPhone: Man trägt am Handgelenk eine Steuerungskonsole, die über Biosensoren mit der CyborgHaut gekoppelt ist. So werden z.B. die Vitalzeichen (Puls, Blutdruck, usw…) gemessen und per Signal an die medizinische Zentrale von Google versandt. Dort werden diese ausgewertet und bei schlechten bzw. gesundheitsschädlichen Werten, wird sofort ein Notarzt Team an die, vorher vom CyberPhone übermittelte GPS-Position geschickt.

Natürlich kann man mit dem CyberPhone auch Gespräche führen oder Sprachnachrichten versenden. Dazu verwendet man, den in einem Zahn eingebauten Sender, respektive Empfänger. Die Schallwellen werden durch ein ausgeklügeltes System an das Ohr übertragen.

Handy Akkus braucht man nicht mehr. Die CyberPhones werden durch körpereigene Energie automatisiert wieder aufgeladen.

Cyber-TV: Es wird keine Fernseher mehr im herkömmlichen Sinne geben. Die gewünschten Programme werden einfach via CyberPhone auf den in der Netzhaut implantierten Chip übertragen. Netter Nebeneffekt von dieser Technik ist, dass man beim Sightseeing in einer grossen Stadt, wie New York z.B., alle Informationen von Sehenswürdigkeiten direkt auf die Linse bekommt. Man steht vielleicht vor der Freiheitsstatue und am Rande des Sichtfelds laufen die Informationen, zur Entstehung usw… durch.

Schöne Neue Welt?! Was haltet ihr von meinen Thesen?

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Quellen: wictionary, Wikipedia, vocalo.org

3 Antworten auf „Handy – Smartphone – Cyberphone!?“

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