#dygate #hairgate #bendgate – Ja und?

AppleDie neuen iPhone Modelle bekommen es zur Zeit richtig ab. Sobald ein neues Problem „entdeckt“ wird ist auch sogleich der passende Hashtag im Netz unterwegs. Neuestes Beispiel ist der Hashtag #dyegate. Beim goldenen Modell von Apple verfärbt sich angeblich der weiße Kunststoff. Geschuldet ist dies dem Abfärben von Jeans. Das Problem betrifft aber natürlich nicht nur Apple, sondern zieht sich durch das Smartphone Universum wie ein Roter Faden.

Auch andere Modelle (selbst bekannt ist mir z.B. das HTC One X) von anderen Herstellern bekommen beim ungeschützten Tragen in einer Jeans-Hosentasche etwas von der Farbe der Jeans ab.

Ob es sich damit ausschließlich um ein Apple-Problem handelt darf also bezweifelt werden.

Was ich in diesem Artikel auch noch im Zusammenhang mit „Apple-Bashern“ erläutern will. Es gab da mal so ein Bildchen, dass ein iPhone 6 und ein Nexus Gerät von Google zeigte. Das Nexus Gerät ist schon ein paar Jahre alt und hat aber so ziemlich dieselben Specs wie das iPhone 6.

Man kann natürlich wieder auf den Hass-Zug aufspringen und behaupten Apple verkaufe altbackene Hardware. Aber das ist meines Erachtens zu kurz gedacht. Apple verkauft das Gesamtpaket.

  • Design
  • Anbindung / Kompatibilität
  • Abstimmung Hardware / Software
  • App Store
  • Haben-Wollen-Faktor
  • Statussymbol

Wenn ich mir ein Samsung Galaxy S5 oder ein HTC One kaufe, dann habe ich das nur im begrenztem Umfang. Als kleines, aber für mich prägendes, Beispiel sei der Umstieg von einem HTC Gerät auf ein Samsung Gerät genannt. Ich muss mich da zwar nicht komplett, aber doch ziemlich umstellen. Ich brauche neue Software, damit ich mein Smartphone mit dem PC oder MAC syncen kann. Viele kleine Funktionen/Tweaks sind komplett anders, obwohl doch dasselbe Betriebssystem (Android) verbaut ist.

Manchmal wartet man bei Hersteller XY Monate länger auf ein Update des Betriebssystems, als bei Hersteller Z. Ab und an kommt das Update auf die neueste Version nie und die Kunden fühlen sich (meiner Meinung nach zu recht) veräppelt.

Bei Apple läuft das alles rund. Wenn ich vom iPhone 4 auf das iPhone 6 umsteige, dann kenn ich mich aus. Alles ist gleich, es ist einfach nur noch angenehmer, noch smoother. Das Gerät an sich hat etliche Verbesserungen erhalten und die Bedienung läuft rund und geschmeidig. Egal, ob die Firma mit dem angebissenen Apfel nun die neueste High-Tech-Hardware alá  OnePlus One verbaut hat, oder nicht.

Abschließendes Fazit meinerseits:

Jedem das seine. Lasst einfach das unnötige Gebashe und freut euch, dass ihr zum einen so gesund und zum anderen in einem privilegiertem Land geboren wurdet bzw. aufgewachsen seid, dass ihr überhaupt ein Smartphone an euer Ohr halten könnt. Egal ob das nun von Apple oder sonst irgendeinem Hersteller ist.

iPhone 5S Gold Edition

Kennt ihr Conan O’Brian? Nighttalker in den USA. In einer seiner Shows hat er nun ein witziges Video zum neuen iPhone 5S präsentiert, dass in der gängigen Machart, die man von Apple gewohnt ist, daher kommt. Aber schaut euch das am besten selber an:

[youtube_sc url=“http://youtu.be/n7-RetY7fGo“ title=“iPhone%205S%20Gold%20Edition“]

FAQ: Ist Apple noch ein Vorreiter im Bereich der Technik?

Vielen ist Apple als Vorreiter in den Punkten Display, Leistung und (drahtlosen) Datenübertragungstechniken bekannt. Doch stimmt das wirklich? Oder arbeitet Apple nicht doch mit dem einen oder anderen Trick? In meinem heutigen Artikel möchte ich diese Fragen beantworten und die teils simplen Tricks des kalifornischen Unternehmens aufdecken. Also macht euch auf etwas interessantes gefasst.

Beginnen möchte ich diesen Artikel mit dem wohl markantesten Ausstattungsmerkmal des iPhones: das Display. Wie wir alle wissen misst dieses lediglich 3,5 respektive vier Zoll und wird mit einer hervorragenden Einhandbedienung und der hohen, dem Retina-Standard entsprechenden Pixeldichte beziehungsweise Schärfe beworben. In puncto Einhandbedienung muss ich dem Werbeversprechen der Mutter aller Smartphones zustimmen. Kaum ein anderes halbwegs modernes Smartphone kann im Bereich der Einhandbedienung so punkten wie das iPhone. Doch woher kommt eigentlich dieser hohe Grad an Schärfe und Detailgetreue? Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung. Durch das Zusammenspiel eines für heutige Verhältnisse sehr kleinen Bildschirms und einer als passabel zu bezeichnenden Auflösung von 640×960 respektive 640×1136 ergibt sich die ordentliche Pixeldichte von 326 ppi. Auch der verwendete Displaytyp (Retina/ IPS-Panel basierend auf der LCD-Technologie; günstiger als beispielsweise eine OLED-Anzeige und drei statt zwei Subpixel pro Pixel) leistet seinen Beitrag zum Gesamtbild des Displays. Alles in allem befindet sich das Display mit diesen Spezifikationen meiner Meinung nach nur auf einem mittleren Niveau und rechtfertigt keineswegs den für ein iPhone ausgerufenen Preis. Zum Vergleich: günstigere Smartphones aus dem Reich der Mitte (wo übrigens auch alle Apple Produkte das Licht der Welt erblicken) bieten inzwischen sogar schon Displays mit einer Full-HD-Auflösung, und das für schlappe 200 Euro!

Was ist dann die Begründung für die horrende Preisgestaltung des in Cupertino ansässigen Unternehmens? Vielleicht die Leistung der verbauten Komponenten? Nein, eher nicht… Mit der Einführung des iPhone 4s beziehungsweise des iPad 2 wurden erstmals Multicore-Prozessoren in Apple Produkten verbaut. Allerdings entsprachen diese schon zum damaligen Zeitpunkt nicht dem neusten Stand der Technik und gingen im Gewirr aus Samsung Exynos und Qualcomm Snapdragon SoCs sang- und klanglos unter. Aber warum zählen iPhones dennoch zu den “performantesten“ mobilen Endgeräten auf dem Markt? Nur die Hardware selbst kann nicht für diese respektable Performance verantwortlich sein. Viel wahrscheinlicher ist die Tatsache, dass die verwendete Software (u.a. das Betriebsystem) optimal auf die verbauten Hardware-Komponenten abgestimmt ist. So entfallen etwa aufwändige Animationen oder lästige Hintergrund-Prozesse die unnötig Leistung beanspruchen. Dadurch werden konsequent Ressourcen eingespart, die dann bei einer anderen Applikation ihren Einsatz finden können. Auch im App-Store angebotene Spiele werden angepasst und auf Performance getrimmt. So hat man subjektiv gesehen den Eindruck, dass das verwendete Gerät deutlich flüssiger läuft als es zum Beispiel ein Android-Smartphone täte. Keine schlechte Idee Apple… Doch auch bei Android Apple iOSgibt es erste Versuche speziell angepasste Applikationen für bestimmte SoCs zu vermarkten. Dazu gehören beispielsweise die THD-Versionen einiger bekannter Spiele, die extra für den von Nvidia gebauten Tegra 3 SoC optimiert wurden. Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass man mit diesen Versionen auf einem geeigneten Gerät ein großes Plus an Performance erwarten kann.

Vielleicht liegt das große Plus der Apple Smartphones im Bereich der (drahtlosen) Datenübertragungstechniken? Schön wäre das, etwa nicht? Leider kann Apple auch in dieser Kategorie nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten. Fangen wir mit den drahtlosen Übertragungstechniken an. Hier stehen dem Benutzer lediglich die inzwischen zum Standard gehörenden Techniken wie 3G, Wlan oder Bluetooth (allerdings ohne die Möglichkeit der Datenübertragung) zur Verfügung. Was hat ein iPhone sonst noch zu bieten? Seit dem iPhone 5 ist es möglich per LTE mobil ins Internet zu gehen. Eine schöne Neuerung, doch leider ist die Verbindung per LTE nur im Netz der Telekom (1800 MHz) möglich. Auf ein universell einsetzbares LTE-Modul oder gar eine NFC-Antenne musste man bisher vergebens warten. Wenn wir Glück haben ändert sich dies jedoch mit der Einführung des neuen iPhone 5s. Immerhin besteht die Möglichkeit Dateien vom heimischen PC über das mitgelieferte USB auf 30 pin beziehungsweise Lightning Kabel auf das verwendete Gerät zu übertragen. Leider gibt es auch hier starke Einschränkungen, die unter anderem mit der geschlossenen Natur des iOS-Betriebssystem zusammenhängen. So benötigt man für das Übertragen von Multimedia-Dateien immer das Apple eigene Verwaltungs-Programm iTunes. Auf die Dauer kann dieses Prozedere recht nervig und zum notwendigen Übel werden. Also rechtfertigen auch die Datenübertragungstechniken keineswegs den hohen Preis eines Apple Smartphones.

Es ist unschwer zu erkennen, dass das iPhone in letzter Zeit seinen Konkurrenten von Android oder sogar Windows Phone deutlich unterlegen ist. Zumindestens wenn man sich vollkommen auf die technischen Daten der jeweiligen Geräte stützt. Es bleibt aber immer noch das zeitlose, edel wirkende Design, die meist gute Verarbeitung (mit Ausnahme der stark verkratzen iPhone 5 Gehäuse des chinesischen Zulieferers Foxconn), das einfach zu bedienende Betriebssystem und ein Hauch der Steve Jobschen Ära.

ANMERKUNG:

Dieser Artikel basiert vollständig auf meiner eigenen Meinung und mir zur Verfügung stehenden Informationen. Meine Berichterstattung wurde nicht durch Sponsoren oder Gönner beeinflusst! Ich möchte mit diesem Artikel weder Apple noch seine Fans in irgendeiner Weise beleidigen oder schlecht reden! Mein Artikel ist als rein informativ zu betrachten! Bei Fragen und Anregungen könnt ihr gerne über die Kommentare mit mir in Kontakt treten. Ich freue mich auf euer Feedback.

Smartphones am laufenden Band – Wo bleibt die Innovation?

Heute wird die Packung des Samsung Galaxy S4 von vielen glücklicken Usernhänden aufgemacht werden. Es werden viele Superlativen über das neue Smartphone von Samsung fallen. Ich höre es gerade zu: „Oh. Wie geil is das denn? WOW! Noch nie so ein top Gerät in der Hand gehabt“ Undsoweiterundsofort.

Das SGS4 ist meiner Meinung nach keine wirkliche Innovation, sondern einfach nur ein Nachfolger vom SGS3.

LAAAAANNNNNNGGGGWEEEEEEIIIIIILLLLLIIIIIIIIIIIIG!!!!!

In der letzten Zeit hatte ich das iPhone 5, das BlackBerry Z10, das Huawei G615 und das HTC One in der Hand.

Das iPhone 5 ist zwar keine Innovation und sicherlich nicht das „Next Big Thing“, aber doch eine deutliche Fortenwicklung gegenüber dem iPhone 4S. Schon alleine das Gewicht hat mich schwer beeindruckt.

Das BlackBerry Z10 könnte auch glatt als iPhone 5 durchgehen. Hier überzeugt eigentlich nur das Betriebssystem BlackBerry 10. Den Rest hat man schon irgendwo mal gesehen.

Das Huawei Ascend G615 hat auch ne nette Bedienoberfläche genannt Emotion UI, aber wenn man es dann in der Hand hält meint man, man trägt nen Pflasterstein mit sich rum. Naja, natürlich arg übertrieben, aber ein Handschmeichler ist das G615 sicherlich nicht.

An den Handschmeichler kommt das HTC One mit Sicherheit ran. Es liegt solide in der Hand und hat auch einen gewissen Design-Faktor, der einem zum kurzen: „Oh, das sieht ja edel aus“-Ausruf verleiten kann.

Aber alles in allem:

LAAAAANNNNNNGGGGWEEEEEEIIIIIILLLLLIIIIIIIIIIIIG!!!!!

Was ich mit diesem Beitrag ausdrücken will? Es gibt seit der Einführung des iPhones als Smartphones keine echten Innovationen mehr. Apple machts vor und alle anderen probieren es nachzumachen. Das passiert mal mehr und mal weniger gut. Wenn ich an manche Sony Smartphones denke: *würg*

Der einzige Lichtblick, den ich momentanBlackBerry Q10 vs. Apple, Samsung, HTC und Huawei am Smartphone Himmel entdecken kann ist das BlackBerry Q10. BlackBerry riskiert zwar viel mit der Hardwaretastatur, da eigentlich alle gängigen Smartphones nur mit Touchscreen auskommen, aber BlackBerry war damit schon einmal erfolgreich und kann, meiner Meinung nach, auch wieder an die alten Erfolge anknüpfen, da sie Smartphones mit Tastatur einfach können. In Verbindung mit BB10 (was ja eigentlich auch ne Kopie von Palm’s/HP’s WebOS ist, wenn man ehrlich ist ;-)) werden sie ein Gerät auf den Markt bringen, dass endlich wieder eine Innovation darstellt. Ein smartes und intuitives Betriebssystem, gepaart mit einer Hardwaretastatur. Das traut sich nicht einmal Apple.

Ich hoffe, dass ich mich da nicht täusche und wünsche mir endlich den Verkaufsstart des BlackBerry Q10 herbei.

Apple Discount Card – Betrug

Ich wär fast drauf reingefallen. Habe heute eine Email von „Apple Deutschland“ bekommen mit dem Betreff „Deutschland – Apple Treue Bonus“

Lieber Apple Kunden,

Apple belohnt die langfristige Kundenbindung. Ihre Treue zu unseren Produkten wird belohnt.

Mit dem Kauf eines Apple-Discount Card in  Wert von nur 9 Euro, erhalten Sie 100 EUR Rabatt auf unsere Produkte im Apple Store Deutschland oder auf store.apple.com/de.

Um Ihren Apple Discount Card zu erwerben, klicken Sie bitte hier.

(Sie erhalten Ihren Apple Discount Card per Email, innerhalb von 24 Stunden nach Zahlungseingang)

Copyright © 2013 Apple Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Ich bin ja langjähriger Apple Kunde und mein Email-Programm auf meinem iPhone zeigte mir auch (Apple) als Absender an:

Apple Discount Card
Beim ersten Überfliegen der Email sind mir die Rechtschreibfehler („Lieber Kunden“, „eines Apple-Discount Card“) auch nicht wirklich aufgefallen und so habe ich auf den Link geklickt. Dort wurde ich dann schon stutzig, da es sich um eine Umleitung handelte und ich dann schlußendlich auf dieser Domain landete:

Apple Discount Card

Bei der Domain handelt es sich um das „The Independent Living Center of Southern California, Inc. (ILCSC)“. Eigentlich eine gemeinnützige Organsisation, die sich um plegebedürftige bzw. behinderte Menschen kümmert. Naja, die Seite ist wohl gehackt worden. Denn auch über die direkte Eingabe der obigen URL komme ich auf die Apple Discount Card – Seite.

Auf jeden Fall handelt es sich um einen sog. Phishing-Versuch. Das ist ein betrügerischer Versuch über eine dem Anschein nach vertrauenswürdige Seite bzw. einen Link an persönliche Daten des Nutzers zu kommen. Natürlich wird auch die Geldgier bzw. Schnäppchenmentalität der Menschen ausgenutzt.

Fast wäre es bei mir geglückt, aber eben nur fast. Um möglichst viele vor dieser Betrugsmasche zu warnen, verteilt den Beitrag bitte an eure Freunde und Bekannten. Nur dass es bei mir nicht geklappt hat, heisst ja nicht, dass nicht andere darauf reinfallen können.

„Ein Android-Update? Habt ihr noch ein wenig Zeit…?“

So könnte die Antwort der Hersteller von Android-Phones sein, wenn sie von den Usern gefragt werden, wann sie denn endlich das neueste Update für ihre Geräte bekommen.

Aber wo liegt denn eigentlich das Problem?

Android ist mittlerweile mit ungefähr 70% Marktanteil die klare Nummer 1 vor iOS, welches sich mit etwa 25% den zweiten Platz auf dem heiß umgekämpften Smartphone-Markt sichert. Während iOS aber nur von Apple genutzt wird, ist Android Open Source und kann von jedem Hersteller kostenlos und ohne Lizenzgebühren genutzt werden. Und das ist auch das eigentliche Problem: um sich von der Konkurrenz abzuheben, versieht jeder Hersteller seine Firmwares mit seiner eigenen Benutzeroberfläche (engl. UI = User Interface). Diese Veränderungen sind sehr tiefgreifend und erstrecken sich über das gesamte System (und nicht, wie viele meinen, nur über den Launcher).

nexus7-logo

 

Die Nexus-Reihe ist das positive Beispiel im „Update-Dschungel“.

Manche Erweiterungen erscheinen eventuell sinnvoll, so bietet zum Beispiel Samsung beim Galaxy Note 2 die S Pen – Erweiterung. Das ist einfach gesagt ein Stift, mit dem aber wesentlich mehr als nur das simple Zeichnen möglich ist. Oder es sind herstellereigene Apps vorinstalliert, die besser als ihre Nexus-Pendants (als Beispiel sei die Kamera-App genannt). Diese Veränderungen sind aber sehr zeitaufwändig und müssen für jedes Gerät bei jedem Update wieder eingebaut werden. Veröffentlicht Google als ein Update für das Android-Betriebssystem, so wird es sofort an die hauseigene Nexus-Serie ausgeliefert. Für alle anderen heißt es warten, bis die Hersteller die Firmware wieder fertig angepasst haben.

Um diesem Zustand entgegenzuwirken, rief Google im Juli 2012 das Platform Development Kit (PDK) ins Leben, um Herstellern gewisse Teile des Sourcecodes schon  2 Monate vor der Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Die Updatewartezeiten haben sich aber dennoch nicht verringert. Und selbst wenn der Hersteller das Update schlussendlich freigeben sollte, bekommen längst nicht alle Benutzer dieses einen Gerätes ein Update. Denn sobald das Smartphone gebrandet ist, haben es die jeweiligen Provider in der Hand, ob sie die Firmware anpassen und das Update freigeben – dies dauert natürlich auch wieder.

Das Computermagazin c’t hat überprüft, wie lange man durchschnittlich auf Hersteller-Updates (für Smartphones ohne Branding) warten muss, nachdem sie für die Nexus-Reihe veröffentlicht wurde. Am schnellsten ist hier HTC mit durchschnittlich 5,9 Monaten vor Sony mit 7,3. Am schlechtesten schneidet LG mit satten 11,7 Monaten ab – also fast einem ganzen Jahr (!) Wartezeit.

Wartezeit

Was kann man als User tun?

Im Grunde genommen nicht viel. Bessere Chancen auf Updates hat man, wenn man Flaggschiffe der jeweiligen Hersteller kauft, denn diese werden wesentlich länger und schneller mit Updates versorgt als günstige Einstiegssmartphones. Es bleibt also nur die Option, auf Nexus-Geräte zurückzugreifen (ich bin mit meinem Nexus 7 sehr zufrieden und kann es nur weiterempfehlen ;)) oder eben gänzlich auf Updates zu verzichten. Denn so weit wie bei den PCs – wo man die Hardware kauft und im Anschluss quasi jede Software nutzen kann und Updates direkt vom Hersteller kommen – sind wir im Smartphonemarkt leider noch lange nicht.

 

Smartphone Vergleich anhand von Aktienkursen und Marktanteilen

Ich will hier mal einen kleinen Artikel schreiben und die einzelnen Smartphone Hersteller anhand ihrer Aktienkurse miteinander vergleichen. Die Relation soll der Marktanteil an Smartphones im Vergleich zum Börsenkurs sein.

Fangen wir mit Samsung an:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im DAX: 527 EUR

Weiter gehts mit Apple:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 442,63 USD

Jetzt kommt HTC dran:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 30,00 USD

Gefolgt von BlackBerry:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 14,45 USD

Nun der Newcomer Huawei:

Ha. Überraschung. Huawei ist nicht börsennotiert.

Dann als nächstes der chinesische Konkurrent ZTE:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 1,90 USD

Als nächstes Unternehmen kommt LG Electronics:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im DAX: 7,81 EUR

Die Finnen von Nokia:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 3,34 USD

Sonys Aktienkurs:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 17,34 USD

Das wars erst mal mit den Aktienkursen der einzelnen Smartphone Hersteller in einem Zeitraum von drei Jahren. Natürlich muss man bedenken, dass Unternehmen wie Apple, Samsung, Sony, LG, anders als z.B. BlackBerry auch andere Technologien (Haushaltsgeräte, Computer, Playstation, usw…) in ihrem Portfolio haben.

Die einzelnen Unternehmen in der Reihenfolge des Wertes der Aktie:

  1. Apple
  2. Samsung
  3. HTC
  4. Sony
  5. BlackBerry
  6. LG
  7. Nokia
  8. ZTE

Huawei (nicht in der Wertung)

Zur Übersicht und vielleicht zum Ärgern, eine Übersicht über die Wertentwicklung der einzelnen Aktien von 2010 und 2013:

Samsung Apple HTC Sony BlackBerry LG Nokia ZTE Huawei
Wert 2010 236,38 144,82 64,50 20,20 47,38 14,70 8,95 1,79 n/a
Wert 2013 556,22 405,50 29,11 8,40 9,17 7,29 3,03 1,34 n/a
+/ 319,84 260,68 -35,39 -11,80 -38,21 -7,41 -5,92 -0,45 n/a
+/in % 135 180 -122 -140 -416 -50 -195 -33 n/a

Somit kommen wir zu einem neuen Ranking und zwar wer seit 2010 an meisten Wert gewonnen bzw. am wenigsten verloren hat:

  1. Apple
  2. Samsung
  3. ZTE
  4. LG
  5. HTC
  6. Sony
  7. Nokia
  8. BlackBerry

Huawei (außer Konkurrenz)

Jetzt sehen wir uns noch eine Statistik von Gartner an, die uns zeigt, wie groß die Marktanteile der einzelnen Smartphone Hersteller in den Jahren 2011 und 2012 waren.

Statistik_Marktanteil_Smartphones_2011_2012

So nun setzten wir den Zuwachs von ’11 auf ’12 in Relation:

Samsung Apple HTC Sony BlackBerry LG Nokia ZTE Huawei
Markanteil ’11 17,7 5 2,4 n/a 2,9 4,9 23,8 3,2 2,3
Marktanteil ’12 22,0 7 1,8 n/a 2,0 3,3 19,1 3,9 2,7
Zuwachs/Verlust in % 24 40 -25 n/a -31 -32 -25 22 17

Zum Abschluß setzten wir unsere gewonnen Daten nochmal in Relation:

Samsung Apple HTC Sony BlackBerry LG Nokia ZTE Huawei
Zuwachs/Verlust Marktanteile in % 24 40 -25 n/a -31 -32 -25 22 17
Wertzuwachs-/verlust in % 135 180 -122 -140 -416 -50 -195 -33 n/a
Koeffizient MA/Wert 159 220 -147 n/a -447 -82 -220 -11 n/a

 Fazit:

Meine Statistik-Kennzahlen sind von mir völlig frei erfunden und ich weiss selber nicht einmal, ob sie wirklich was aussagen. Bin ja kein BWLer ;-). Ich werte meine abschließende Tabelle so, dass Apple im Vergleich zu den anderen Firmen die Nummer eins auf dem Smartphone Markt ist. Samsung hat massiv aufgeholt und wird, meiner persönlichen Prognose zur Folge Apple in den nächsten zwei bis drei Jahren überholt haben. Apple müsste nach dem Tod von Steve Jobs schon was mächtig geniales einfallen, damit der Abwärtstrend gestoppt werden kann. Überraschend, dass die chinesischen Hersteller ZTE und Huawei, Motorola und HTC ein- bzw. überholt haben. Zumindest bei den Marktanteilen. Nokia und BlackBerry (früher Research in Motion) haben den Anschluß verpasst und das zeigt sich deutlich sowohl in den Aktienkursen, als auch am Marktanteil. Nokia setzt nun voll auf das Betriebssystem Windows Phone und BlackBerry versucht es mit dem hauseigenen BlackBerry OS 10. Ob das ein Fehler ist und nicht beide Hersteller besser auf Google’s Android gesetzt hätten wird die Zukunft zeigen.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn ja teilt ihn doch mit euren Freunden. Frohe Ostern!

Aktiencharts von finanzen.net / Daten von boerse.de

Ich bin müde – Smartphone Burnout

Katze - müde - Smartphone BurnoutWie müde? Ja müde. Smartphone-müde.

Fast täglich kommen neue Smartphones auf dem Markt, einmal im Monat taucht ein neuer Hersteller am Smartphone-Horizont auf. Wer’s mit Qualität nicht schafft, der probierts über Quantität. Das macht mich sehr, sehr müde. Ich versuche ja mein bestes: habe sämtliche Hersteller-, Technikblog-, Provider-, und was weiß ich noch alles für Feeds abonniert. Führe in Twitter Listen, folge sämtlichen mir bekannten und themenrelevanten Twitterati, kreise sämtliche interessante Leute ein füge auch bei Google+ alles Wichtige meinem Freundeskreis hinzu. Aber ich kann nicht mehr. Ich bin ausgebrannt. Ich will mir nicht die tausendste Samsung-Galaxy Variante mit ihren Untervarianten reinziehen, will nicht wissen, dass jetzt auch ODYS mitspielen will, oder dass PEARL nun auch Handys vertreibt.

Können wir uns nicht darauf einigen, dass ihr einmal im Jahr ne gescheite Präsentation macht (BlackBerry kann das und Apple hat’s erfunden!)? Bitte, Bitte, Bitte.

Baut einfach einmal im Jahr ein gescheites Tablet, ein Smartphone und ein Phablet und alle wären glücklich. Wär das nicht alles ganz einfach? Ich denke schon.

Leider weiß ich auch, dass sich mein Wunsch nicht erfüllen wird. Die MWC in Barcelona steht schon in den Startlöchern. Und täglich grüßt das Murmeltier.

Apple Event bringt iPad Mini und iPad 4

Tag: 23.10.2012 Ort: San José
Apple läd zu einem Event und alles was Rang und Namen hat kommt. Natürlich! 🙂 Wir sind leider nicht eingeladen, aber engadget und die berichteten fleißig. Wobei noch mal festzuhalten ist, dass wir bei ne8 auch Rang und Namen haben! 😉
Vorgestellt wurde, wie bereits zuvor in mehreren Leaks dargestellt, das neue iPad Mini. Aber Apple wäre eben nicht Apple, wenn da nicht mehr kommen würde. Und siehe da, es wurde ebenfalls das iPad 4 vorgestellt.
Aber zunächst zum iPad Mini.
Das Display bietet 7,9 Zoll mit einer Auflösung von 1.024×768 Pixel. Angetrieben wird das kleine Schmuckstück vom A5-Prozessor mit Dualcore. Dieser Prozessor findet auch Verwendung im iPod Touch 5.
Das iPad Mini ist 7,2 Millimeter schmal und besteht natürlich aus einem Alluminium-Gehäuse. Das war ja irgendwie Pflicht. Auf dem Event wurde recht lange Zeit damit verbracht darzustellen, dass das Google Nexus 7 eben ein schlechteres Seitenverhältnis bietet und nur aus billigem Plastik besteht. Nun ja, dafür kostet es aber auch nur 249,-€ in der bald kommenden 32 GB Variante.
Auf dem iPad Mini wird das aktuelle iOS in Version 6 laufen und auf der Rückseite befindet sich eine 5 MB-Kamera. Auf der vorderen Seite gibt es eine 720p-Kamera. Ebenfalls an Board sind Lightning-Anschluss, WLAnN, LTE wie beim iPhone 5 nur im Telekom Netz nutzbar.
Der Akku soll eine Nutzungszeit von 10 Stunden bieten.

Preise des iPad Mini
– iPad Mini Wifi mit 16 Gigabyte Speicherkapazität – für 329 US-Dollar vorbestellbar 26.10.2012
– iPad Mini Wifi mit 32 Gigabyte Speicherkapazität – für 429 US-Dollar vorbestellbar 26.10.2012
– iPad Mini Wifi mit 64 Gigabyte Speicherkapazität – für 529 US-Dollar vorbestellbar 26.10.2012

Die Wifi-Cellular-Versionen des iPad Mini gehen zwei Wochen danach in den Verkauf und kosten je nach Speichervermögen zwischen 459 und 659 US-Dollar. Für mobile Datenübertragungen mit dem iPad Mini wird eine Nano-SIM-Karte benötigt.

Nun zum iPad in der 4. Generation
Überraschend stellt Apple das New New iPad vor. Erwartet war eher, dass es zeitnah eine aufgebesserte Version des New iPad geben wird. Aber der Umfang der Neuerungen ist so umfassend, dass es ein ganz eigenständiges Gerät wurde. Das neue iPad hat
– den neuen A6X-Chipsatz mit verdoppelten CPU-Leistung und Grafik-Geschwindigkeit,
– eine mit 720p auflösenden Facetime-Kamera,
– LTE-1.800-Unterstützung,
– Lightning-Anschluss,
– verlängerte Akkulaufzeit auf 10 Stunden.

Das iPad der 4. Generation wird in den Farben Schwarz oder Weiß erhältlich sein und kostet
– in der Wifi-Version mit 16 Gigabyte Speicherkapazität 499 US-Dollar.
– als Wifi + Cellular mit Micro-SIM-Karten-Slot 629 US-Dollar.

Leider beweisen ja die Erfahrungen, dass die Preise 1:1 auf den Euro umgesetzt werden.

Weitere Neuheiten: iMac, Mac Mini und MacBook Pro 13 Retina.

iPad mini

iPad Mini Details

Über das angekündigte iPad mini sind nun Informationen über die Größe, Farben und Versionen durchgesickert.
Das neue iPad soll über eine Speicherkapazität von 8, 16, 32 oder 64 GByte verfügen und um die Auswahlmöglichkeiten der Kunden noch größer zu gestalten, können sie auch zwischen einer Cellular-Variante mit Mobilfunkanbindung oder einer Variante ohne Mobilfunkanbindung wählen.
Die günstigste Version des iPads soll nach Angaben 249 Euro kosten und mit einer steigenden Speicherkapizität soll der Preis jeweils um 100 Euro steigen, sodass die teuerste Version für 649 Euro zu kaufen sein wird.
Jedes Modell wird in schwarz und in weiß erscheinen.
Insgesamt soll es 16 verschiedene Exemplare des iPad minis geben, die in Internetmöglichkeiten, Speicherkapazität, Farbe und Preis ihre Unterschiede zeigen.
Unternehmen wie Belkin, Ionic und Brenthaven sprechen bereits über ihre Pläne von Schutzfolien und Cases für das iPad mini.
Dadurch erfahren wir ebenfalls ungefähr die Maße des Tablets.
Die Maße der Hüllen sind in etwa 19,05 cm x 12,19 cm x 1,90 cm. Die des iPads werden dann circa 1-2 Millimeter kleiner sein.
Im Internet sind sogar die ersten Bilder zu sehen, auf denen es im Vergleich zum normalen iPad und zum iPod dargestellt wird (siehe oben).
Vorgestellt werden soll die neue Hardware von Apple dann am 23. Oktober auf der nächsten Keynote im kalifornischen San José, die unter dem Motto “We’ve got a little more to show you” läuft.
Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr, 19 Uhr in Deutschland.
Die Apple-Fans können sich unter Anderem auch auf die siebte Generation des Mac mini und die 13-Zoll-Version des MacBook Pro mit hochauflösendem Retina-Display freuen.