BlackBerry, Klappe, die zehnte…

BlackBerry Q10 vs. Apple, Samsung, HTC und HuaweiNicht nur in Deutschland hat der kanadische Technikriese BlackBerry mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen. Dennoch gibt sich die Leitung des Konzerns optimistisch: Nun soll das im Herbst erscheinende Betriebssystem BlackBerry OS 10.3 für einen Kundenzuwachs sorgen. Was sich der Vorstand und die Entwicklerteams der RIM (Research in Motion) Gruppe einfallen lassen haben, mit welchen Geräten das Software-Spektakel bereits genutzt werden darf, und was es mit den beiden parallel erscheinenden Smartphones „Passport“ und „Classic“ auf sich hat, verraten die folgenden Zeilen.

Das neue BB OS: Schönheitseingriff oder Revolutionsversuch

In der Vergangenheit musste sich BlackBerry vor allem für sein Betriebssystem immer wieder Kritik gefallen lassen: Die komplizierte beziehungsweise kaum ausreichende Versorgung mit kleinen Zusatzprogrammen, sogenannten Apps, sowie gänzlich anders strukturierte Menüführungen, die allen Android- und iOS-Nutzern einen Umstieg deutlich erschwerten, ließen Smartphones und Tablet-PCs samt BlackBerry OS schnell zum Ladenhüter mutieren. Das neue Betriebssystem in der Version 10.3 versucht nun zumindest auf optischem Wege, eine Brücke zu den konkurrierenden Systemen herzustellen. So wird zunächst einmal die Hintergrundfläche eines aufgerufenen Menüs nicht mehr transparent, sondern statisch dargestellt. Wichtige Funktionen im MP3-Player, Einstellungen und Hervorhebungen bei der Tastatur werden nun außerdem mit einem markanten Rotton untermalt. An der eigentlichen Menüführung ändert sich jedoch nichts: Hier und da werden dem Nutzer nach wie vor überladene und verlinkte Strukturen präsentiert, welche den Einstieg in die BlackBerry-Betriebssystemwelt nach wie vor verkomplizieren dürften.
Immerhin: Mit einer cleveren Stromspartechnik, welche je nach Einstellung verschiedene Aktionen hervorrufen und bereits durch das Auflegen des Bildschirms auf die flache Hand aktiviert wird, zeigt sich BlackBerry 10.3 recht umweltbewusst. Pluspunkte gibt es zudem für eine sinnvolle Kamerasteuerung, welche nun unter anderem die Regulierung der Aufnahmegeschwindigkeit (30 oder 60 fps) erlaubt. Auch die erweiterte Suchfunktion „Smart Search“ kommt gut an: So können nicht nur die Inhalte des Smartphones, sondern auf Wunsch auch die unendlichen Weiten des Internets nach diversen Begrifflichkeiten durchforstet werden. Mit der letzten großen Innovation, einer hauseigenen Sprachsoftware, konnte BlackBerry 10.3 jedoch bislang nicht überzeugen. Auf dem Z30, dem derweil einzigen Modell, auf dem BlackBerry OS 10.3 läuft, sorgten Fehlinterpretation und Aussetzer immer wieder für Unmut während des Hightech-Smalltalks.

Smartphone-Nachschub noch im Herbst

Neben dem Software-Update BlackBerry 10.3 sollen noch zwei Hardwareneuheiten in diesem Jahr aus Kannada für weltweites Aufsehen sorgen. Das „Passport“, welches zunächst

BlackBerry Passport Classic
via nextpowerup.com

unter dem Namen „Windermere“ gehandelt wurde, soll schon aufgrund seiner Form von sich Reden machen: Ein quadratischer Bildschirm, mit einer Auflösung von 1.400 x 1.400 Pixeln auf einer Diagonalen von 4 Zoll, sowie ein integrierter Softkey-Tastaturen-Block verleihen dem Smartphone ein ohne Frage einzigartiges Aussehen. Ob sich das Modell, ausgestattet mit einem Quad-Core-Prozessor, einer vermutlich 13 Megapixel starken Handykamera und einem 3 GB dicken Arbeitsspeicher allerdings auch funktional auf dem hiesigen Telekommunikations- und Unterhaltungsmarkt durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Mit einem sehr leistungsstarken Akku, welcher angeblich eine Leistung von über 3.300 mAh mit sich bringen soll, höchstwahrscheinlich allerdings nicht ausgewechselt werden darf, bietet das Modell schließlich durchaus Vorteile, gleichzeitig aber auch entscheidende Negativpunkte. Über das zweite Modell, das Classic, sind bis auf dessen Ausmaße, welche – wer hätte es gedacht – denen eines klassischen BlackBerry-Modells wie dem Q10 gleichen und eine überarbeite Trackball-Leiste mit sich bringen soll, übrigens keine weiteren Informationen bekannt. Was die beiden Modelle, und vor allem das neue Betriebssystem, letzten Endes zu bieten haben, läst sich demnach erst Mitte Oktober klären, wenn es die beiden Alleskönner-Handys offiziell zu kaufen geben soll.

Also langsam werd ich sauer – BlackBerry was ist denn los?

Irgendwie ist 2013 nicht mein Jahr. Ganz und gar nicht mein Jahr. Neben größeren, einschneidenden Erlebnissen, die ich aber hier nicht nennen will, wurde mir zum Beispiel auch mein Fahrrad gestohlen, meine Heizung und die Balkontür ging kaputt, ich bekam ein Glas an den Kopf geworfen, ich hab den Außenspiegel vom Auto meines Vaters kaputt gemacht, mein iPhone 5 und mein BlackBerry Q10 zicken rum.

Über die Akkuprobleme vom iPhone hab ich ja schon einiges geschrieben. Ich denke immer noch, dass es sich um ein Software Problem, ausgelöst durch das Update auf iOS 7, handelt.
Denn wie kann es sein, dass das Gerät im Flugzeugmodus tagelang durchhält, obwohl auch Apps (z. B. Audible) genutzt werden?!

iPhone 5 Akku.jpg

Aber lassen wir das und kommen wir zu dem Problem, dass mich veranlasst hat diesen Artikel zu verfassen.

Mein Blackberry Q10 bleibt dunkel

Nicht der Bildschirm, nein. Die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur.

Den Fehler hatte ich zum ersten mal vor ein paar Wochen. Da habe ich auch alles probiert:

– Neustart
– Neustart mit Akku raus
– Komplett zurücksetzen

All das hat nichts geholfen. Ich war auf der Webseite von Blackberry und habe nach einer möglichen Garantieabwicklung gesucht. Denn ich vermutete oder war mir ziemlich sicher, dass es sich nur um einen Hardware Defekt handeln konnte. Leider hat Blackberry keinen eigenen Garantieservice. Was machen die Leute, die ein Smartphone gebraucht ohne Rechnung via Ebay gekauft haben? Wegschmeißen? Toller Service und wie ich finde nicht wirklich zeitgemäß.

Im O2 Shop könnten sie mir erst mal auch nicht weiterhelfen und ich wurde auf einen Reparaturservice verwiesen. Hab mich natürlich da auch schlau gemacht und die günstigsten Angebote für eine defekte Tastatur fangen bei 79 Euro an. Natürlich ohne Garantie, dass der Schaden auch wirklich behoben wird.

Kurz bevor ich ein Firmware Leak aufgespielt habe, habe ich durch Zufall auf Crackberry gelesen, dass dieser Fehler von Blackberry selbst verursacht wurde. Haben wohl irgendwie an der Software rumgebastelt und so die Sensoren deaktiviert. Irgendwie schon krass, dass das ein Hersteller machen kann, ohne dass der User davon etwas merkt.

Ich stell mir da ganz andere Szenarien vor:

Alle Geräte mit einer ungeraden Seriennummer bekommen ein Update. Nach diesem Update funktioniert ein Sensor nicht mehr. Das passiert natürlich zufälligerweise nach Ablauf der Garantie.

Naja, will ich gar nicht weiter darüber nachdenken, sonst platz ich gleich.

Auf jeden Fall hat Blackberry nach ca. zwei Tagen den Fehler wieder behoben und via Neustart konnte man wieder alles einwandfrei nutzen.

Jetzt hab ich schon wieder denselben Fehler und könnt grad irgendwo reinbeißen…
Neustart bringt leider momentan noch nichts.

Blackberry OS 10.2

Was mir auch seit ein paar Tagen aufgefallen ist, dass der Hub nicht mehr anständig funktioniert. Wenn ich direkt aus dem Hub in eine Anwendung (whatsapp z. B.) wechseln will, dann wird zwar WA angezeigt, aber ich sehe keine Nachrichten und kann auch nichts schreiben.

Da mir, wie eingangs schon erwähnt, das Jahr 2013 nicht gerade Hold war sehe ich das jetzt nicht negativ. Weil negative Gedanken ziehen negative Dinge an.
Ich bin der guten Hoffnung, dass Blackberry fleißig im Hintergrund an BBOS 10.2.1 bastelt und das dies nur die ersten Vorboten eines baldigen Releases sind.

Den Leak gibt es ja schon. Den hab ich übrigens nicht installiert. Zu wenig Speicher auf meiner Festplatte. Hatte zuvor extra via bootcamp Windows 7 auf meinem MacBook Pro installiert. Aber die Partitionsgrösse von 20GB reicht wohl nicht aus für Win7 und dem 10.2.1 Leak. 😀

Achja. Diesen Beitrag schreibe ich mit meinem iPhone 5. Akku ist noch stabil und wenigstens geht da die Tastatur. 😉

Blackberry Q10.jpg

Meine 5 Gründe warum ich mein BlackBerry doch nicht gegen einen Androiden tausche!

Wie komme ich zu diesem Artikel?
Nun, bis zum Frühjahr war ich Android Nutzer und habe so einige Geräte mit diesem Betriebssystem verschlissen.
Dann kam im März das BlackBerry Z10 und ich wollte das einfach mal ausprobieren. Aus dieser Neugier ist mittlerweile eine enge Freundschaft erwachsen.
Jetzt scheint BlackBerry aber noch weiter in der Krise zu stecken, als noch am Anfang des Jahres. Neben einer aktiven Partnersuche, wird gar der Verkauf des Unternehmens in die Überlegungen einbezogen.
Das wiederum war Grund für mich, meinen Androiden aus der Schublade zu holen und das BlackBerry mal beiseite zu legen.
Eine Woche wollte ich mich wieder an Android gewöhnen, um dann noch mal neu zu entscheiden.

In dieser Zeit ging mir ein Gedanke immer wieder durch den Kopf. Wie konnte dieses System die „Weltherrschaft“ auf dem Smartphone Markt übernehmen?
Klar es gibt im Grunde nichts, was es für Android nicht gibt und da liegt die absolute Stärke dieses Systems.
Aber warum ist diese Benutzeroberfläche nur so wenig innovativ, unproduktiv und kompliziert?

Meine Entscheidung steht also fest. Ich werde mit BlackBerry gehen, so lange es eben geht. In der Hoffnung, dass die Firma und vor allem BlackBerry 10 doch noch den Durchbruch schaffen.

Was begründet diese unpopuläre Entscheidung?

1. Die Benutzeroberfläche von BlackBerry 10
Hier hat der kanadische Hersteller einfach neue Maßstäbe gesetzt. Mit seiner Flow genannten Bedienungsoberfläche schafft es BlackBerry einfach in schnelles, flüssiges und smoothes System zu programmieren. Es macht einfach Freude durch die einzelnen Ebenen des Betriebssystems zu fliegen. Alles ist unkompliziert zu erreichen und die Menüs sind in klar verständlich aufgebaut.

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2. Der BlackBerry Hub
Auch hier findet man einfach nichts praktisch

eres auf dem Markt der mobilen Endgeräte. Alle Benachrichtigungen gut strukturiert unter eine Dach. Und vor allem kann man diese Nachrichtenzentrale von überall unkompliziert erreichen ohne auc nur eine Anwendung beenden zu müssen. Mit einer Fingergeste ist der Hub zu erreichen oder man schaut eben nur kurz nach, ob es was neues gibt.

Mit BlackBerry 10.2 kommt zusätzlich die Toast Benachrichtigung. Ähnlich wie bei Windows Phone erscheint am oberen Bildschirmrand die hereinkommende Nachricht im Kurztext, Soziale Medien sogar mit Foto, soweit hinterlegt.

 

c:mobilechoiceuk
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3. Der BlackBerry Messenger
Sicher, die Masse der kommunikativen Menschen, ist mittlerweile mit WhatsApp verbunden. In der Android Welt setzen zudem viele auf Hangout.
Da ich nun alle Messenger ausführlich testen konnte, bleibt allerdings meine Stimme beim BlackBerry Messenger.
Der Funktionsumfang ist ähnlich wie bei WhatsApp mit Text, Stimme und sogar Videotelefonie im Grunde umfassend. Dazu kommt noch die überaus nützliche Funktion, dass man eine Rückmeldung bekommt, wenn die Nachricht angekommen ist, gelesen wurde oder darauf geantwortet wird. Das kann WhatsApp bisher eben noch nicht.
Mit BlackBerry 10.2 versucht Man dann zusätzlich aus dem BlackBerry Messenger so etwas wie Google+ zu machen. Mit Hilfe von Kanälen, kann man öffentlich oder auf seinen Freundeskreis beschränkt seine Aktivitäten mitteilen. Oder das ganze wird kommerziell genutzt und man informiert den Leser über Neuigkeiten.
Insgesamt bietet BlackBerry Messenger einfach des bessere Paket und ist dabei noch super schnell.

In ein paar Wochen wird dieser Messenger auch für Android und iOS verfügbar sein. Dann können sich ja alle ihr eigenes Bild machen.

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4. Die Sicherheitsstruktur des Systems
Kein Hersteller auf dem Smartphone- Markt bietet ein ähnlich sichere System wie BlackBerry 10. Es gibt keine Viren und diese hätten eben keine Chance.
Da sehen die Meldungen gerade für Android doch schon viel schlechter aus. Die Offenheit des Systems ist eben auch das Einfalltor schlechthin.
BlackBerry 10 lässt so offene Bereiche nicht zu. Natürlich werden jetzt einiges sagen, dass sie eben vollen Zugriff auf das System heben wollen. Ich aber eben nicht, Ich will das es läuft und das so sicher, wie es eben nur geht.
Die Installation von Fremdsoftware wird unterbunden und die Apps erhalten eben nicht auf alles was sie wollen Zugriff und können dann auch nicht auslesen und weitermelden, was ich so auf meinem BlackBerry habe.
Zudem tut BlackBerry einfach mehr gegen die kriminellen handlungen der NSA. Welcher amerikanische Hersteller kann das noch von sich behaupten?

5. Die Tastatur
Dass BlackBerry einfach die besten Quertz Tastaturen macht, wird kaum jemand bezweifeln und dafür werden Geräte wie BlackBerry Bold und BlackBerry Q10 eben geschätzt.
Aber dass BlackBerry auch die beste virtuelle Tastatur bietet wissen eben noch nicht alle. Eigentlicher Entwickler ist SwiftKey. Insbesondere bekannt von der gleichnamigen Tastatur App auf Android.
Die Erfahrungen von Android floss in die BlackBerry 10 Tastatur. Und so regiert sie unglaublich schnell. Zudem liegt sie mit den Wortvorschlägen, die direkt über dem Buchstaben erscheinen, überragend oft richtig. Diese Treffgenauigkeit wird zudem durch schnelles lernen der Tastatur ständig verbessert.
Ich habe zumindest noch keine bessere virtuelle Tastatur erleben dürfen.

c:hexus.net
c:hexus.net

Das sind nur die fünf Hauptgründe. Sicher könnte man noch einige mehr anführen. Aber genau diese Punkte haben mich wieder zu meinem BlackBerry Z10 gebracht und ich bereue es keine Sekunde.

 

Weitere Informationen zu BlackBerry 10 bkommt Ihr auf bb-10.de und Handy-FAQ

Kauft Microsoft den BlackBerry – Konzern?

microsoft_blackberry

 

Bildquelle: blogs.softchoice.com

Android und iOS haben dem BlackBerry-Hersteller RIM (Research in Motion) stark zugesetzt und man verliert Anteile und viel Geld. An den Börsen hält sich nun das Gerücht, dass Microsoft den angeschlagenen übernehmen möchte. Vor vier Monaten war die BB-Aktie noch 148$ wert, heute sind es nur noch etwa 60$.

Wenn wirklich etwas dran sein sollte, wartet Microsoft noch, bis der Aktienkurs auf etwa 40$ sinkt, um mit einem vermeintlich guten Angebot von 50$ die Aktionäre zu überzeugen. Es ist aber noch nicht sicher, ob aus Redmont ein solches Gebot abgegeben wurde, für Microsoft wäre das aber ein kleiner Kauf, quasi aus der Portokasse. Damit würde man 20 Millionen Blackberry-Nutzer übernehmen und wäre noch besser im Business-Bereich aufgestellt.

Soll BB wirklich übernommen werden? Was sagt ihr dazu?

Quelle

Das BlackBerry Q10 kurz angetestet

Da ist es nun, das BlackBerry Q10. Neben dem bereits seit April verfügbaren BlackBerry Z10 das zweite Smartphone aus dem Hause BlackBerry.

Das BlackBerry Q10 kommt als klassisches Business BlackBerry daher und das heißt vollwertige physische Tastatur.

Damit will BlackBerry in versuchen die noch immer mit Geräten der vorherigen Generation zum Umstieg und somit zum Verbleib zu überzeugen. Davon soll es nach Angabe von BlackBerry immerhin 70 Millionen weltweit geben.

Wer also in heutiger Zeit noch ein Smartphone mit physischer Tastatur besitzt, könnte gerade diese Bauweise schätzen und ist somit ein potenzieller Kunde. Die Überlegung von BlackBerry ist so verkehrt nicht.

Wir haben das Glück von getgoods.de ein BlackBerry Q10 zum Test erhalten zu haben und wollen Euch unseren Eindruck hier mitteilen.

Verpackt ist das Q10 in einem Standard Karton, wie es im Grunde alle Smartphone Hersteller tun. Öffnet man die Schachtel wird einem das Gerät ohne störende Ablenkung in seiner ganzen Pracht gezeigt. Und da kann man durchaus sagen, ja diese Pracht lässt sich sehr gut ansehen. Das Design gefällt sofort und wirkt sehr elegant. Man merkt sofort, dass man hier ein Business Gerät testen wird.

BlackBerry verpasst dem Q10 auf der Front ein 3,2 Zoll OLED Display, welches schon beim ersten Einsachalten mit seinen tollen Farben beeindruckt. Die Kontraste sind fast zu stark und das Schwarz ist sehr satt.

Unterhalb des Displays befindet sich dann das Alleinstellungsmerkmal des BlackBerry Q10 schlechthin, die Tastatur. Diese ist im Gegensatz zu vorherigen BlackBerry Modellen nicht geschwungen, sondern gerade gestalte. Als Designelement trennt BlackBerry die Tastaturfelder in der Horizontalen durch vier Edelstahl Streifen.

Dieses Design wird auf der Rückseite im oberen Bereich fortgesetzt und unterteilt das Gerät somit. Der untere Teil ist dann die abnehmbare aus neuartigem Material gefertigte Rückabdeckung. Diese wurde von BlackBerry sehr beworben und soll ein einzigartiges weiches Berührungsgefühl vermitteln. Dabei ist diese Rückabdeckung ultra leicht bei gleichzeitig sehr guter Festigkeit.

BlackBerry hat hier nicht zu viel versprochen. Schon beim ersten in die Hand nehmen, liegt das Q10 samtweich in der Hand und man mag dieses Gefühl. Dabei hat das Gerät ein angenehmes Gewicht und vermittelt eine solide Verarbeitungsqualität.

Das BlackBerry Q10 verfügt über einen wechselbaren 2100 mAh starken Akku, der das Gerät locker über den Tag bringen dürfte. Denn das entgegen dem aktuellen Trend recht kleine Display mit der verwendeten OLED Technologie dürfte einen spürbar geringeren Leistungshunger als die zurzeit so trendigen 5 Zoll Displays haben.

Das Herz des Q10 besteht aus einem 1,5 GHz Dualcore Prozessor, der auch bereits im BlackBerry Z10 genutzt wird. Da er auch dort sehr gute Arbeit leistet, kann man auch beim Q10 von einer sehr flüssigen Performance des Systems ausgehen.

Nach der ersten Aktivierung, muss eine BlackBerry ID erstellt werden. Dieses ist auch bei anderen Herstellern ja gang und gebe und auch auf dem Q10 schnell erledigt.

Es sind einige Anwendungen vorinstalliert, wie Skype Dropbox und Box Clienten. Auch Twitter und Facebook Anwendung befinden sich bereits im App Portfolio. Durchstreift man die BlackBerry World, BlackBerrys App , Musik und Filme Zentrale, fällt einem recht schnell auf, dass neben der insgesamt noch geringen Anzahl an Apps für BlackBerry 10, welche bei 120.000 Anwendungen liegt, auf grund der besonderen Displaygröße des Q10 weitere bereits auf dem BlackBerry Z10 verfügbare Anwendungen fehlen.

Dieses sollen zeitnah durch die Entwickler angepasst werden und stehen auch dann zur Verfügung.

Insgesamt macht das BlackBerry Q10 einen sehr erwachsenen Eindruck und gefällt mir sehr gut. Ob sich viel Käufer finden werden, die sich in Zeiten von immer größer werdenden Displays für ein Tastatur Smartphone mit nur 3,2 zoll Display entscheiden, möchte ich fast bezweifeln.

Mir gefällt dieses Smartphone sehr gut. Es hat die perfekte größe um in meine Hemdtasche zu passen, sieht sehr ansprechend und professionell aus, hat ein sehr überzeugendes, wenn auch Bauart bedingt kleineres, Display und verfügt mit BlackBerry 10 OS über ein leistungsstarkes sicheres Betriebssystem.

Einzig die Verfügbarkeit an Anwendungen muss man stark bemängeln. Da hat die Konkurrenz von Android und iOS noch weit mehr zu bieten.

Ach da ist doch noch was zu mosern. Der Preis von ca. 600€ mag eingefleischten BlackBerry Fans ja noch zusagen, ich finde ihn einfach zu hoch angesetzt. Bei einem Kaufpreis von knapp 500,-€ hätte das Q10 sicher einen besseren Einstieg in den deutschen Markt gefunden.

Der Beitrag wurde von Jan vom BlackBerry 10 Blog verfasst.

Kurze Eindrücke via Fotogalerie:

Wer noch Fragen zum Q10 hat oder Tipps und Tricks, Anleitungen und Downloads braucht, dem empfehlen wir das Q10 Forum von Handy FAQ: *klick*

Smartphone Vergleich anhand von Aktienkursen und Marktanteilen

Ich will hier mal einen kleinen Artikel schreiben und die einzelnen Smartphone Hersteller anhand ihrer Aktienkurse miteinander vergleichen. Die Relation soll der Marktanteil an Smartphones im Vergleich zum Börsenkurs sein.

Fangen wir mit Samsung an:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im DAX: 527 EUR

Weiter gehts mit Apple:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 442,63 USD

Jetzt kommt HTC dran:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 30,00 USD

Gefolgt von BlackBerry:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 14,45 USD

Nun der Newcomer Huawei:

Ha. Überraschung. Huawei ist nicht börsennotiert.

Dann als nächstes der chinesische Konkurrent ZTE:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 1,90 USD

Als nächstes Unternehmen kommt LG Electronics:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im DAX: 7,81 EUR

Die Finnen von Nokia:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 3,34 USD

Sonys Aktienkurs:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 17,34 USD

Das wars erst mal mit den Aktienkursen der einzelnen Smartphone Hersteller in einem Zeitraum von drei Jahren. Natürlich muss man bedenken, dass Unternehmen wie Apple, Samsung, Sony, LG, anders als z.B. BlackBerry auch andere Technologien (Haushaltsgeräte, Computer, Playstation, usw…) in ihrem Portfolio haben.

Die einzelnen Unternehmen in der Reihenfolge des Wertes der Aktie:

  1. Apple
  2. Samsung
  3. HTC
  4. Sony
  5. BlackBerry
  6. LG
  7. Nokia
  8. ZTE

Huawei (nicht in der Wertung)

Zur Übersicht und vielleicht zum Ärgern, eine Übersicht über die Wertentwicklung der einzelnen Aktien von 2010 und 2013:

Samsung Apple HTC Sony BlackBerry LG Nokia ZTE Huawei
Wert 2010 236,38 144,82 64,50 20,20 47,38 14,70 8,95 1,79 n/a
Wert 2013 556,22 405,50 29,11 8,40 9,17 7,29 3,03 1,34 n/a
+/ 319,84 260,68 -35,39 -11,80 -38,21 -7,41 -5,92 -0,45 n/a
+/in % 135 180 -122 -140 -416 -50 -195 -33 n/a

Somit kommen wir zu einem neuen Ranking und zwar wer seit 2010 an meisten Wert gewonnen bzw. am wenigsten verloren hat:

  1. Apple
  2. Samsung
  3. ZTE
  4. LG
  5. HTC
  6. Sony
  7. Nokia
  8. BlackBerry

Huawei (außer Konkurrenz)

Jetzt sehen wir uns noch eine Statistik von Gartner an, die uns zeigt, wie groß die Marktanteile der einzelnen Smartphone Hersteller in den Jahren 2011 und 2012 waren.

Statistik_Marktanteil_Smartphones_2011_2012

So nun setzten wir den Zuwachs von ’11 auf ’12 in Relation:

Samsung Apple HTC Sony BlackBerry LG Nokia ZTE Huawei
Markanteil ’11 17,7 5 2,4 n/a 2,9 4,9 23,8 3,2 2,3
Marktanteil ’12 22,0 7 1,8 n/a 2,0 3,3 19,1 3,9 2,7
Zuwachs/Verlust in % 24 40 -25 n/a -31 -32 -25 22 17

Zum Abschluß setzten wir unsere gewonnen Daten nochmal in Relation:

Samsung Apple HTC Sony BlackBerry LG Nokia ZTE Huawei
Zuwachs/Verlust Marktanteile in % 24 40 -25 n/a -31 -32 -25 22 17
Wertzuwachs-/verlust in % 135 180 -122 -140 -416 -50 -195 -33 n/a
Koeffizient MA/Wert 159 220 -147 n/a -447 -82 -220 -11 n/a

 Fazit:

Meine Statistik-Kennzahlen sind von mir völlig frei erfunden und ich weiss selber nicht einmal, ob sie wirklich was aussagen. Bin ja kein BWLer ;-). Ich werte meine abschließende Tabelle so, dass Apple im Vergleich zu den anderen Firmen die Nummer eins auf dem Smartphone Markt ist. Samsung hat massiv aufgeholt und wird, meiner persönlichen Prognose zur Folge Apple in den nächsten zwei bis drei Jahren überholt haben. Apple müsste nach dem Tod von Steve Jobs schon was mächtig geniales einfallen, damit der Abwärtstrend gestoppt werden kann. Überraschend, dass die chinesischen Hersteller ZTE und Huawei, Motorola und HTC ein- bzw. überholt haben. Zumindest bei den Marktanteilen. Nokia und BlackBerry (früher Research in Motion) haben den Anschluß verpasst und das zeigt sich deutlich sowohl in den Aktienkursen, als auch am Marktanteil. Nokia setzt nun voll auf das Betriebssystem Windows Phone und BlackBerry versucht es mit dem hauseigenen BlackBerry OS 10. Ob das ein Fehler ist und nicht beide Hersteller besser auf Google’s Android gesetzt hätten wird die Zukunft zeigen.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn ja teilt ihn doch mit euren Freunden. Frohe Ostern!

Aktiencharts von finanzen.net / Daten von boerse.de

WhatsApp – kostenlos oder doch nicht?

whatsapp HOAX
(c) istockphoto.com

Ich wollt eigentlich nicht auf diesen „WhatsApp kostet auf einmal Geld“-Zug aufspringen, aber ich kann nicht anders. Ich bekomm jetzt immer wieder so doofe Kettenbriefe:

 

stimmt des so? is des wieda a schaaaaassss?
Diesmal stimmts..
☞ Wichtige Meldung ☜
Dein geliebtes App WhatsApp  wird in nächster Zeit kostenpflichtig, sprich es werden monatliche Kosten anfallen!

Um dies zu umgehen, hat die WhatsApp  Gemeinde beschlossen, diesen Kettenbrief zu schreiben.
Damit diese Warnung Anklang findet, soll sie so oft wie möglich weitergesendet werden.
Dies ist auch der.  Weg, um sich von den zukünftigen Kosten zu befreien. Somit kannst du von Glück sprechen, wenn du überhaupt diese Nachricht lesen konntest.
Nachdem du diese Nachricht erfolgreich (Doppelhaken) an 10 weitere Freunde versendet hast, wird dein WhatsApp  Logo in roter Farbe aufleuchten.

Mit freundlichen Grüßen
Deine WhatsApp  Gemeinde
!!!Steht sogar auf der homepage!!!

„Bitte macht bei der Aktion mit, damit wir weiterhin kostenlos miteinander schreiben können“

Lieber Whats App Kunde!
Ab heute ist das Programm Whats App kostenpflichtig und kostet nur 1,23€. Auser du schickst die SMS an 10 Kontakte weiter dann leuchtet das Symbol grün auf.

 

Völliger Bullshit! Wer solche Nachrichten weiterschickt, der sollte wirklich Geld dafür zahlen müssen. Also Strafe für die eigene Dummheit. Sorry, wenn ich irgendwen damit zu nahe trete, aber das ist meine Meinung. Bevor ich sowas weiterschicke, schau ich doch zuerst mal auf die Homepage von WhatsApp, oder? Und was sehe ich dann da auf der Homepage? Genau! Nix dergleichen. Die Jungs von WhatsApp haben sogar nen eigenen Blog und wer ein wenig Englisch kann, oder den GoogleTranslater nutzt, der findet hier auch eine offizielle Stellungnahme zum Thema: „WhatsApp kostenpflichtig“:

http://blog.whatsapp.com/index.php/2012/01/it-is-a-hoax-really-it-is/

Es ist also ein Kettenbrief, ein sogenannter „HOAX“. Wer genau wissen will, was ein HOAX ist, dem empfehle ich den Wiki Peter: http://de.wikipedia.org/wiki/Hoax

Ich will hier noch einen kleinen Überblick über die einzelnen Betriebssysteme und die Kosten für das jeweilige WhatsApp dafür geben:

  • Android: 1 Jahr kostenlos (danach 0,99 USD per anno)
  • iOS (iPhone): einmalig 0,89 Euro (dafür kein Jahresbeitrag)
  • BlackBerry: 1 Jahr kostenlos (danach 0,99 USD per anno)
  • Symbian: 1 Jahr kostenlos (danach 0,99 USD per anno)
  • WindowsPhone: 1 Jahr kostenlos (danach 0,99 USD per anno)

Ich habe jetzt aber schon öfters im Internet in verschiedenen Fachforen gelesen, dass das kostenlose Jahr immer wieder verlängert wurde. So konnten schon Android User Whatsapp über 2,5 Jahre kostenlos nutzen. Bei WindowsPhone so

whatsapp HOAX

ll es sogar einen Bug geben, der das Ablaufdatum auf das Jahr 2112 festlegt. Es entstehen also sehr wohl Kosten für Whatsapp, aber seien wir uns doch mal ehrlich, wer sich einmalig 89 Cent oder einmal im Jahr 0,99 USD nicht leisten kann, der soll doch lieber SMS schreiben…

 

RIM Blackberry-10-Smartphones

Kennt Ihr in Eurem Freundeskreis noch jemanden mit einem Blackberry? Ich muss leider sagen, dass ich da niemanden mehr kenne. Wie ich finde schade, denn die mobilen Arbeitsmaschinen von RIM hatten vor gar nicht so langer Zeit noch einen richtig guten Ruf. Ich selber kann mich daran erinnern, immer mal ein Blackberry besitzen zu wollen.
Aber nun bewegt sich der Marktanteil in raschem Tempo Berg ab. Zuletzt waren es nur noch 5,2%. Das ist ziemlich nahe an der Bedeutungslosigkeit.
Die Geräte zählen nicht gerade zu den angesagtesten und das neue Betriebssysteme Blackberry OS 10 lässt nun schon ewig auf sich warten.
Zwischenzeitlich war bereits eine Kooperation oder gar Übernahme durch Microsoft im Gespräch.

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Und nun kommen dann doch endlich mal ein paar positive Meldungen.
Zunächst verkündete RIM-Chef-Heins, dass die Blackberry-Plattform auch anderen Herstellern angeboten würde und eine Lizensierung gewollt sei. Dieser Schritt war vieler Seits positiv aufgefasst worden. Und gerade Hersteller wie auch Netzbetreiber dürfte dies erfreuen. Denn nachdem Google ja Motorola übernommen hat, kommen doch immer wieder Befürchtungen auf, dass es mit der Freiheit von Android so langsam vorbei sein könnte. Da hat man gern ein paar Ausweichmöglichkeiten parat.
Neben Mircrosofts WindowsPhone 8 könnte also auch Blackberry OS 10 durchaus seine Fördere finden.
Doch dauert es einfach zu lange, bis es nun endlich auch Geräte mit dem neuen Betriebssystem zu erwerben gibt.
Die Neuen Geräte mit OS 10 waren zunächst bereits für Oktober 2012 angekündigt. Auf einer Entwickler Konferenz im Juni wurden dann auch erste Alpha Dev Geräte vorgestellt. Dabei handelte es sich um ein 4.2 großes reines Touchhandy. Also im Grunde so gar nicht im Blackberry Design.
Auch das bereits am Markt befindliche Playbook soll das neue OS 10 erhalten. Allerdings wird auch dieses Update wohl nicht vor Anfang 2013 erhältlich sein.
RIM-Chef-Heins kündigte nun zwei Beta-Geräte für die Mobilfunkbetreiber AT&T und Verizon an. Die Geräte sollen die neuen beiden Produktlinien darstellen. Es wird zum Einen ein reines Touch bedienbares Gerät geben und zum Anderen ein klassisches Blackberry Design Gerät mit physischer Tastatur. Insgesamt will RIM sechs neue Geräte auf den Markt bringen und so endlich wieder aus dem Abwärtstrend heraus kommen.
Ob das allerdings noch gelingt, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Zu sehr wird der Markt bereits von Android und iOS bestimmt. Da bleibt wenig Platz für andere Systeme. Das musste ja auch schon Palm feststellen und ging mit seinem webOS baden. Ähnlich unerfolgreich läuft es bisher mit Windows Phone, welches Microsoft ebenfalls nicht am Markt etabliert bekommt. Es bleibt also abzuwarten, ob die Geräte aus Kanada doch noch mal an der Markthoheit von Android und iOS rütteln können.

Beisst Blackberry in den sauren Apfel?

rimWas ist nur mit RIM (Research in Motion), dem Hersteller, der bekannten Blackberry-Smartphones los? Noch vor ein paar Jahren, war RIM Marktführer in Sachen Smartphones und jetzt? Jetzt will man die Smartphone Sparte abstoßen, eventuell eine Aktiengesellschaft daraus machen oder komplett an Amazon oder Facebook verkaufen. Amazon hat ja schon ein eigenes Tablet (Kindle Fire) und da würde sich sicherlich noch ein Amazon Smartphone gut machen. Die Kundschaft wäre zumindest da.

Auch Facebook überlegt ja schon seit längerem ein eigenes Facebook-Smartphone auf den Markt zubringen. Alleine an der Hardware fehlt es noch.

 

Gründe für das Dilemma? Die Konkurrenz mit Apple und den Herstellern, die auf Android gesetzt haben (u.a. HTC, Samsung und LG) wird einfach zu übermächtig. HTC hat die HTC One Serie auf dem Markt gebracht, Samsung ist mit seiner Galaxy-Reihe verdammt erfolgreich und LG kommt mit dem neuen LG Optimus 4X HD, aus der Optimus Reihe, um die Ecke. Alles samt Smartphones mit vier Kernen und dem Android-Betriebssystem von Google. Auch Apple lauert schon wieder mit einem zwar noch nicht offiziell angekündigten, aber doch stark vermuteten Release des neuen iPhone 5 im Herbst dieses Jahres.

 

Irgendwie habe ich gerade ein Deja Vu und denke mit verklärten Blick an mein Palm Pre zurück. Damals, gefühlte Ewigkeiten im Smartphone-Zeitalter, hat Palm ein wahnsinnig innovatives Betriebssystem mit dem Namen „webOS“ auf den Markt gebracht. Gleichzeitig wurde die Hardware mitgeliefert. Die fiel allerdings nicht so prickelnd aus. Die Qualität vom Palm Pre ließ ziemlich zu wünschen übrig.

Dann allerdings wurde Palm von Hewlett Packard (HP) aufgekauft und es wurde mächtig Dampf gemacht. Man wollte die Nr. 1 im Tablet- und Smartphone-Sektor werden. Eine neue Produktfamilie wurde entwickelt und pompös angekündigt. Das HP Touchpad, das HP Pre3 und das HP Veer.

Alles grundsolide und innovative (man denke nur an die Induktionslademöglichkeit und Touch-To-Share) Geräte, die gemeinsam mit webOS wirklich Potential gehabt hätten.

Aber was geschah dann? Ich kann es mir bis heute nicht erklären, der „wahnsinnige“ Apotheker (damals CEO von HP) erklärte noch vor dem Release der o.g. Geräte, dass das Ziel die Nr. 1 zu werden kein Hundertmeterlauf, sondern ein Marathon sei und von einem Tag auf den anderen wurden die Geräte beim sog. „Firesale“ zu Ramschpreisen abverkauft und das Betriebssystem webOS eingestampft, bzw. nicht mehr weiterentwickelt.

Bei den Firesale Preisen haben natürlich viele zugeschlagen und sich ein Gerät von HP gekauft. Zeitweise wurde sogar das iPad 2 vom Thron gestossen, da mehr HP Touchpads verkauft wurden.

Und jetzt BlackBerry/RIM. Die hatten bzw. haben auch ein tolles Tablet (PlayBook) am Markt, sie haben auch ein innovatives
Betriebssystem „BlackBerry OS“ und grundsolide Geräte. Was sie nicht haben sind iPhones und Android. Und das ist wohl der Todesstoss. Auch RIM/BlackBerry wird über den Jordan gehen, wie schon HP/webOS ein Jahr zuvor. Ich bin jetzt kein Prophet, aber gehe mal auch stark davon aus, dass sich nur Apple und Google behaupten können und so Randerscheinungen wie bada, Tizen oder auch Windows Phone bald ins Smartphone-Nirwana verabschieden werden.

Wer einen Überblick über die weltweiten Verkaufszahlen von Smartphones haben will, dem sei diese Statistik von gartner.com empfohlen:

Gartner-Mobiltelefone-1Q12