Samsung S View Cover für das Galaxy Note 3

Der letzte Artikel unserer Note-Serie beschäftigt sich mit dem S View Cover für das Galaxy Note 3. Dabei handelt es sich um das offizielle Cover von Samsung, das es in mehreren Farben gibt und hier in weiß vor mir liegt. Im Unterschied zu den meisten anderen Covers ersetzt dieses auch gleichzeitig den Akkudeckel, damit das „Paket“ bestehend aus Handy und Hülle nicht so dick aufträgt. 

Samsung S View Cover - Verpackung
Samsung S View Cover – Verpackung

Zum Cover selbst: wie schon die originale Rückseite des Note 3 besteht auch das Cover aus Kunstleder. Der hintere Teil wurde auf der Innenseite mit Kunststoff verstärkt, er wird wie der originale Akkudeckel eingeclipst. Auf der Vorderseite befindet sich eine Art Fenster, welches namensgebend für das gesamte Cover ist. Man sollte noch dazu sagen, dass sich auf dem Deckel rechts ein sehr kleiner Magnet findet, der dem Note mitteilt, ob es gerade geöffnet oder geschlossen ist. Wenn das Display nämlich an war und man es zuklappt, ist das gesamte Display schwarz – bis auf das Fenster. Die Bedienung des Displays funktioniert auch im geschlossenen Zustand durch das Kunststofffenster.

Samsung S View Cover - offen
Samsung S View Cover – offen

Die Idee gefällt mir gut, die Umsetzung weniger. Immerhin kostet das S View Cover stolze 40€ und dafür hätte ich gerne eine hochwertige Hülle, mit der man keine Kompromisse eingehen muss. Mich stören aber ein paar Dinge: die Haptik ist nicht besonders toll, um nicht zu sagen billig. Es ist dieser Kunststoff, der die Beschaffenheit von Leder imitieren möchte, es aber nicht schafft. Warum bekommt man um diesen Preis nicht echtes Leder? Wenn man die Hülle zum Beispiel zum Telefonieren nach hinten geklappt hat und sie dann zuklappt schließt sie nicht ganz. Was hätte denn gegen einen Magneten gesprochen, der das verhindert?

Samsung S View Cover - aufgeklappt
Samsung S View Cover – aufgeklappt

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Hülle nicht überzeugen konnte. Ich würde nichts sagen, wenn sie nur 20€ kosten würde, für 40€ oder mehr kann man dann aber auch wirklich gute Qualität erwarten, andere Hersteller bzw. Drittanbieter schaffen es schließlich auch.

Samsung S View Cover - Display
Samsung S View Cover – Display

Samsung Galaxy Gear – Test / Testbericht / Review

Nach unserem Testbericht zum Galaxy Note 3 möchte ich auch ein paar Zeilen zur Galaxy Gear schreiben. Die Galaxy Gear ist eine Smartwatch, die via Bluetooth mit dem Handy verbunden ist, Benachrichtigungen anzeigt und zum Telefonieren genutzt werden kann. Einen einzigen Haken hat die ganze Sache aber: die Gear ist lediglich mit einigen wenigen Samsung-Smartphones kompatibel (Galaxy S3, S4, S4 Mini, Mega, Note 3). Das sollte eigentlich darauf schließen lassen, dass dafür alles wunderbar funktioniert, oder?

Bei der Verpackung ist man den gleichen Weg wie beim Note 3 gegangen, auch hier ziert ein Holz-Design den Karton. Enthalten sind die Gear (ich habe die orange Variante), eine Ladeschale und ein eigenes Ladegerät. Die Gear fühlt sich angenehm an, das Armband besteht aus Kunststoff, ein Metallarmband gibt es nicht. Aus Metall ist lediglich der Rahmen, der das 1,63″ große Multitouch-Display umgibt. Im Inneren werkeln ein 800MHz schneller Singlecore-Prozessor und 512MB RAM, mit den kompatiblen Smartphones wird über Bluetooth 4.0 (Low Energy) kommuniziert.

Galaxy Gear - Lieferumfang
Galaxy Gear – Lieferumfang

Nach dem Auspacken kann man das Armband auf die gewünschte Weite einstellen und die Uhr einschalten. Die Kamera am Armband fällt gleich auf. Sinnlos? Ja. Cool? Ja. 😀 Nachfolgend ein paar Fotos:

Foto Galaxy Gear 1
Foto Galaxy Gear 1
Foto Galaxy Gear 2
Foto Galaxy Gear 2

 

Foto Galaxy Gear 3
Foto Galaxy Gear 3
Foto Galaxy Gear 4
Foto Galaxy Gear 4

 

Auf eurem (hoffentlich) kompatiblen Handy kann man sich den Gear Manager herunterladen, mit dem man die Uhr später konfigurieren kann.

Damit Uhr und Handy von einander wissen, muss man das Handy und die Ladeschale der Uhr aneinander halten, über NFC werden alle benötigten Informationen ausgetauscht und der Gear-Manager öffnet sich (Bluetooth sollte ebenfalls aktiviert sein). Das hat bei mir problemlos geklappt und so kann man sich durch die einzelnen Menüs hanteln:

  • Uhren: hier können verschiedene Uhrdesigns (analog, digital, zusätzliche Infos wie z.B. das Wetter,…) eingestellt werden. Das kann natürlich auch auf der Uhr selbst getan werden, am Note geht das aber wesentlich komfortabler.
  • Eigene Anwendungen: einerseits kann man einige Dinge der bereits vorinstallierten Menüpunkte vornehmen, andererseits können neue Apps installiert werden. Diese müssen aber mit der Gear kompatibel sein, deshalb auch die begrenzte Auswahl (außer Evernote fast nur Samsung-eigene Apps).
  • Samsung Apps: hier stehen dann mehr Apps aus verschiedenen Kategorien zur Auswahl.
  • Gear finden: das kann Leben retten. 😀 Mir ist es bis jetzt zwei Mal passiert, dass ich meine Gear im haus verlegt habe. Wenn man die Funktion aktiviert, läutet die Gear. Auch dann, wenn sie eigentlich lautlos wäre. Ein Widget am Homescreen übernimmt die selbe Aufgabe, als Krönung kann man mit der Gear auch das Handy suchen.
  • Benachrichtigung: hier könnt ihr einstellen, welche Benachrichtigungen auf die Gear gesendet werden sollen. Zuerst werden nur die Samsung-Apps angezeigt, unter dem Punkt „Weitere Benachrichtig.“ könnt ihr alle einzeln anderen Apps auswählen (das ist aber erst seit dem letzten Update vom letzten Wochenende möglich).
  • Einstellungen: Was soll passieren, wenn ihr zwei Mal die Sperrtaste der Gear drückt? Soll das Handy automatisch eine Mustersperre erhalten, wenn die Uhr außer Reichweite ist? Das und mehr kann hier eingestellt werden.
Galaxy Gear in Ladeschale
Galaxy Gear in Ladeschale

 

Die Gear kann auch zum Telefonieren verwendet werden, Lautsprecher und Mikrofon sind vorhanden. Das funktioniert auch wirklich gut, es sieht nur gewöhnungsbedürftig aus, wenn man plötzlich mit seiner Uhr redet.

Gear - Unterseite
Gear – Unterseite

Ich verwende Note 3 & Gear täglich und bin mittlerweile nach anfänglicher Skepsis schwer begeistert. Dass die Benachrichtigungen direkt auf die Uhr kommen ist super, meiner Meinung nach ist es aber noch zu früh für solche Uhren. Das wird in spätestens 2-3 Jahren komplett anders aussehen, derzeit sehe ich aber wegen dem verhältnismäßig hohen Preis von ca. 250€ und der eingeschränkten Kompatibilität wenig Potenzial für die Gear.

Samsung Galaxy Note 3 – Test / Testbericht / Review

Wem ein Tablet zu groß und ein normales Smartphone zu klein ist, kann auf ein Phablet zurückgreifen. Im Phablet-Sektor ist Samsung sehr stark und mittlerweile mit der Note-Serie in diesem Bereich führend. Für uns ist das der Grund, das Note 3 auf Herz und Nieren zu prüfen. In Kürze gibt es auch einen kleinen Artikel zur Smartwatch Galaxy Gear, die mit dem Note sehr gut zusammenarbeitet.

Ausgepackt

Wie schon das Galaxy S4 kommt auch das Note 3 in einer Verpackung im Holz-Look zum Kunden. Im Lieferumfang enthalten sind natürlich das Note 3 selbst, ein modulares Ladegerät (das Ladekabel dient auch als Datenkabel für den PC), ein Headset + Kopfhörereinsätze und einige Garantieheftchen. Das Ladegerät hebt sich deutlich von anderen ab, da es etwas größer ist, eine Spannung von 5,3V und 2A Ladestrom liefert (der Stecker wurde auch verändert, dazu später mehr). Natürlich kann man das Gerät aber auch mit bereits vorhandenen Ladegeräten von anderen Smartphones laden.

Note 3 - Lieferumfang
Note 3 – Lieferumfang

Eine Hülle/Tasche für das teure Gerät oder sonstiges Zubehör ist nicht enthalten, kann aber zugekauft werden.

Über das Smartphone / erster Eindruck

Wenn man das Note zum ersten Mal auspackt fällt vor allem eines auf: es ist groß – sehr groß. Ich hatte in letzter Zeit Smartphones, die sich mit der Displaygröße im Bereich 4 bis maximal 5″ bewegten. Die 5″ vom Xperia Z waren mir teilweise schon viel zu groß, dies war auch dem sehr eckigen Design geschuldet. Die 5,7″ beim Note sind da natürlich auch nicht besser und geradezu riesig.

Nach etwas mehr als einer Woche Nutzung gewöhnt man sich aber daran. Ein normal großes (Super-)AMOLED-Display ist schon super, das Display vom Note ist noch besser (alleine die dargestellten Farben sind der Hammer). Unter dem Display auf der Vorderseite ist ein physischer Homebutton platziert, der von 2 Touchkeys umgeben ist (Menu & Back).

Note 3 - Front bot
Note 3 – Front bot

Auf der linken Seite finden sich die zwei Buttons für die Lautstärkeregelung, auf der Oberseite befindet sich die Buchse für Kopfhörer oder Headsets (Standardbuchse mit 3,5mm Durchmesser). Auf der rechten Seite hat Samsung die Lock- & Wake-Taste platziert. Interessant wird es auf der Unterseite, denn dort ist mittig die besondere Ladebuchse. „Besonders?“, werden sich einige denken, „was soll daran besonders sein?“. Von Tablets kennt man ja die Angewohnheit der Hersteller, spezielle proprietäre Stecker zu verwenden, weil höhere Ladeströme als über USB vorgesehen übertragen werden. Auch der große Akku des Note (immerhin 3200mAh) möchte schnell geladen werden, deshalb wurde der Anschluss erweitert: die normalen µUSB-Kabel passen weiterhin und man kann es auch damit laden. Der von Samsung vorgesehene Stecker ist aber breiter und überträgt mehr Strom. Für mich die optimale Lösung, da man so immer noch mit bereits vorhandenem Equipment arbeiten kann. Rechts daneben ist der Lautsprecher (schön laut) und DAS Feature schlechthin: der S Pen, dazu aber später mehr.

Note 3 - Unterseite
Note 3 – Unterseite

Technische Eckdaten

Bei den technischen Daten sieht man, was derzeit möglich ist: der derzeit leistungsfähigste Smartphone-Prozessor Snapdragon 800 von Qualcomm mit 4 Kernen und einer Frequenz von 4 x 2,3GHz verleiht dem Note Flügel. Grafiklastige Berechnungen übernimmt die Adreno 330, an RAM stehen ganze 3(!) GB zur Verfügung. Das Super-AMOLED-Display löst mit 1920x1080px auf, das ergibt grandiose (manche nennen es übertrieben) 441ppi. Auch größen- und gewichttechnisch (168g) ist man weit weg von der Durchschnittlichkeit. Die Außenmaße sind 151.2 x 79.2mm, an der dicksten Stelle beträgt die Höhe 8,3mm. Mit dem großen Akku ist das ein mehr als akzeptabler Wert.

Softwareseitig verpasst Samsung dem N3 Android 4.3, darüber läuft Touchwiz als UI. Es ist bunter als Stock-Android, wurde aber an allen Ecken und Enden an die Benutzung mit dem S Pen angepasst. Custom-ROMs braucht man nicht, denn Lags gehören der Vergangenheit an, bei dieser Hardware aber auch kein Wunder. 😉

Verarbeitung / Design 

Wie schon seine Vorgänger ist auch das Note designtechnisch im Grunde genommen eine vergrößerte Kopie des aktuellen Galaxy S – Flaggschiffes (hier das S4). Das ist aber keinesfalls schlecht, mir gefällt es sehr gut. Die Rillen auf der Seite sollen scheinbar Notizbuchseiten darstellen, der Homebutton vorne hebt sich farblich von der restlichen Front ab.

rechts

Um Gewicht zu sparen besteht das Note aus Kunststoff (das Display besteht selbstverständlich aus Glas) und Kunstleder. Moment, Kunstleder? Ja, die Rückseite besteht aus diesem Material. Im Endeffekt ist es wieder Kunststoff, es hebt sich aber positiv aus dem ganzen Kunststoffeinheitsbrei heraus. Aber irgendwie möchte man einiges nachahmen: die Schachtel besteht aus „Holz“, der Rahmen des Note aus „Alu“ und die Rückseite aus „Leder“. Ein interessanter Weg, wenn man ihn auch nicht komplett verstehen muss. 😉

Note 3 - Rückseite
Note 3 – Rückseite

Ansonsten hat Samsung sehr gute Arbeit geleistet. Bei den Druckpunkten von Homebutton, den Laustärketasten und dem Power-Butoon bin ich etwas empfindlich, da es meiner Meinung nichts Nervigeres als einen schwammigen Druckpunkt gibt. Aber beim Note passt einfach alles. Nichts knarzt, alle Spaltmaße passen und nichts fällt irgendwie unangenehm auf.

Display / Touchscreen

Vom Display war ich von Anfang an begeistert. AMOLED-typisch sind die Farben knallig (der Kontrast ist einstellbar, falls es jemandem zu viel sein sollte), Blickwinkelinstabilität ist ein Fremdwort für das 5,7″-Monster. Ich war einem so großen Handy bzw. Phablet immer kritisch eingestellt, 5″ sollten doch als absolute Maximum genügen. Mittlerweile kommen mir normal große Smartphones klein vor, man gewöhnt sich eben ans Note. Gerade bei Spielen oder bei der Video-/Filmwiedergabe spielt es seine Stärken aus. Die einhändige Bedienung lässt sich – falls es gewünscht wird – in den Einstellungen aktivieren,  ich habe aber alles so gelassen, wie es vorgesehen ist. Wenn man den S Pen verwendet, hält man es sowieso in der anderen Hand.  Der Touchscreen reagiert auf die kleinste Berührung, hier gibt es keinerlei Probleme. Bei Bedarf (den ich bisher noch nicht entdeckt habe) werden bis zu 10 Finger erkannt.

Damit man sich unter den Zahlen und dem Display im Besonderen mehr vorstellen kann findet ihr hier einen Größenvergleich zwischen dem HTC HD2 (4,3″-Display), dem Note 3 (5,7″-Display) und dem Nexus 7:

HTC HD2 - Samsung Galaxy Note 3 - Asus/Google Nexus 7
HTC HD2 – Samsung Galaxy Note 3 – Asus/Google Nexus 7 (2012)

Kamera

Nur ein paar Worte zur Kamera: keine Handykamera kann eine DSLR oder eine Systemkamera ersetzen, soll sie auch gar nicht. Die Kamera im Note würde ich als „durschnittlich“ bezeichnen. Bei schönem Wetter macht jede Kameras schöne Fotos. Da es hier schon länger grau-nass-kalt ist, habe ich hier ein Bild am Morgen geschossen.

Foto (Nebel)
Foto (Nebel)

Vom Hocker haut mich die Qualität nicht wirklich. Vielleicht kann man mit den Einstellungen noch etwas herausholen, das interessiert mich aber zumindest hier für den Testbericht nicht, da man mit dem Smartphone eher Schnappschüsse im Automatikmodus macht. Für alles Andere habe ich eine richtige Kamera, wo ich gerne die Einstellungen variiere, um verschiedene Dinge auszuprobieren. Und zumindest unter schönen Bedingungen ist die Qualität vollkommen ok.

Sound- & Sprachqualität

Hier ist alles im grünen Bereich. Der Lautsprecher auf der Unterseite ist ziemlich laut, auf Bässe muss man natürlich größtenteils verzichten. Ghettoblaster darf man sich keinen erwarten, dazu ist das Smartphone aber auch nicht gedacht. Der einzige negative Aspekt ist die Platzierung des Lautsprechers, denn beim Spielen oder Videos schauen verdeckt man ihn ziemlich leicht mit der rechten Hand, sodass man darauf achten sollte, wenn man noch etwas hören möchten. Bei der Sprachqualität dagegen kann ich nicht meckern, alles bestens.

Akku

Der Akku besitzt eine Kapazität von 3200mAh. Hört sich zwar nach viel an, ist es auch, aber man muss auch bedenken, dass das 5,7″-Display ordentlich Strom saugt, gerade bei hellen Oberflächen (OLED-bedingt). Selbst bei intensiver Benutzung sind zumindest 1,5 Tage problemlos möglich, sonst noch ein wenig mehr.

IMG_0399 (2000 x 1500)

Note 3 offen

S Pen

Während bei den ersten Pocket-PCs (damals noch mit resistiven Displays) war der Stift immer mit dabei und harmonierte bei der Bedienung mit dem jeweiligen Gerät. Bei den Smartphones geriet der Stift aber außer Mode – wozu auch, wenn es kapazitive Multitouch-Displays gibt, die sich gut mit den Fingern bedienen lassen? Bei der Note-Serie hingegen gehört der Stift zum guten Ton und ist nicht mehr wegzudenken; beim Note 3 ist er in der unteren rechten Ecke im Gerät verstaut. Mit der Entnahme bei gesperrtem Display wird das Note entsperrt und es erscheint ein kleines Fenster, wo man auswählen kann, was man denn mit dem Stift machen möchte (dasselbe öffnet sich, wenn man den Knopf am S Pen drückt und die Spitze gleichzeitg knapp über dem Display hält).

S Pen 1
S Pen 1

Hier kann man dann auswählen, was man tun möchte:

  • Aktionsmemo: etwas schreiben, dass mit einer Aktion verbunden ist (Anrufen,…)
  • Scrapbooker: man erhält den Screenshot des markierten Bereiches
  • Screenshot-Notiz: Screenshot wird erstellt, mit dem S Pen kann man darauf Notizen schreiben oder zeichnen
  • S Finder: nach Inhalten am Telefon suchen
  • S Pen Fenster: man zeichnet ein Fenster beliebiger Größe und kann darauf eine andere App öffnen (die Uhr z.B.). Mehr zum Thema Multiwindow dann später.

Hier ein Beispiel, was man damit anstellen kann:

S Pen 2

S Pen 2

Natürlich kann man mit dem S Pen auch schreiben (SMS, Mail, etc.) und das Note so statt mit dem Finger zu bedienen. Hier spielt es alle Stärken aus und hat ein gewisses Alleinstellungsmerkmal. Mit anderen Smartphones funktioniert der S Pen übrigens überhaupt nicht, erhältlich ist er bereits ab 15€ (falls er mal verloren gegangen sein sollte) .

Software

Samsung-typisch bekommt der User von der eigentlichen Android-Oberfläche nicht viel zu sehen, dafür erhält er Touchwiz UI. Der Vorteil gegenüber Vanilla Android ist der, dass man schon von Haus aus viel mehr konfigurieren kann (die Toggles in der Benachrichtigungsleiste zum Beispiel), das aber mit einem höheren Hardwarehunger bezahlt. Ein Note ohne Touchwiz könnte ich mir aber gar nicht vorstellen (obwohl ich sonst bekennender Nexus-Fan bin). Alleine der S Pen ist ziemlich genial, dazu kommt noch ein Feature, dass ich herausheben möchte: Multiwindow. Am PC ist das schon Jahrzehnte lang Standard, bei Smartphones gab es bisher immer zwei Probleme: die Bildschirme waren zu klein und die Leistung fehlte. Beides ist bei der Note-Serie von Samsung Geschichte, deshalb funktioniert diese Funktion wunderbar. Wenn man Multiwindow aktiviert hat (kann man entweder über die Einstellungen oder über die Benachrichtungstoggles), kann man auswählen, welche Apps man denn gerne haben möchte (das funktioniert mit vielen, aber längst nicht allen Apps). Wenn man dann seine Wunschapps geöffnet hat, kann man noch die Fenstergröße variieren.

Multiwindow 1

Multiwindow 2
Multiwindow 2

Natürlich sind beide Apps gleichzeitig nutzbar, es ist eben wie am PC. 😉

Speicher

Als internen Speicher erhält man 32GB, von denen etwas mehr als 25GB nutzbar sind. Zusätzlich kann man den Speicher um bis zu 64GB auf insgesamt knapp 90GB erweitern – der verbaute µSD-Slot macht es möglich. Ich habe auf die externe Karte meine Musik kopiert, der Rest liegt auf dem internen Speicher.

Note 3 - Speicher
Note 3 – Speicher

 

Region Lock & eFuse

Wenn man sich auf Amazon das Note 3 ansieht, fällt sofort auf, dass es durchschnittlich nur 2,5 von 5 Sternen in den Bewertungen bekommen hat. Wie ist das möglich? Ist es wirklich so schlecht? Nein, das Note 3 ist eines der besten (wenn nicht DAS beste) Smartphone, das man derzeit für Geld kaufen kann. Das Problem ist anderweitig zu suchen, über den ersten Punkt stolpert man bereits beim Auspacken:

Note 3 - Region Lock
Note 3 – Region Lock

Wie? Kann ich das Note nicht in Amerika, Asien oder Afrika nutzen? Habe ich dort nur einen überdimensionalen MP3-Player? Zugegebenermaßen sind die Angaben auf der Verpackung sehr verwirrend, denn das Note kann weltweit genutzt werden (sofern es keinen SIM- oder Netlock besitzt, beides sollte aber mittlerweile nicht mehr vorkommen). Der einzige Haken: bei der erstmaligen Nutzung muss eine SIM-Karte eines Providers aus den oben genannten Ländern verwendet werden. Damit sollen offiziell günstige Grauimporte verhindert werden, was Samsung in Zukunft wirklich vorhat weiß niemand so genau. Deshalb ist es sehr gut, wenn die Community dagegen protestiert; das fängt in kritischen Blogs oder eben bei Amazon-Bewertungen an.

Das zweite Thema ist eFuse bzw. Knox.

Zuerst zu Knox: Knox gibt es schon länger, war aber bisher nur Firmenkunden vorbehalten. Damit ist es möglich, das Note einerseits uneingeschränkt als Privathandy zu verwenden, andererseits konnte aber auch eine Art Sandbox aktiviert werden, in der zum Beispiel der Play Store deaktiviert wurde, um als Firmenhandy durchzugehen. Klingt doch gut, oder? Eigentlich ja, aber lest weiter. 😉

Samsung Knox
Samsung Knox

In der Vergangenheit wurde beim Flashen einer inoffiziellen Firmware bzw. einer Custom-ROM, aber auch bei Kernels ein Zähler um den Wert 1 inkrementiert. Hieß also: wenn der Zähler nicht auf 0 stand, musste das Handy geflasht worden sein. Beim Galaxy S3 war es aber zum Beispiel so, dass Chainfire aus dem XDA-Forum schon vor dem S3-Release in Europa einen passenden CF-Root-Kernel und eine App zum Zurücksetzen des Counters veröffentlicht hatte, sodass man im Garantiefall keine Probleme bekam. Samsung hat davon natürlich Wind bekommen und setzt jetzt auf eFuse. Wenn man jetzt das Note rootet, wird vereinfacht gesagt eine Leiterbahn „gesprengt“ (bzw. wird der Strom auf einen Wert erhöht, den die Leiterbahn nicht verträgt). Dies kann natürlich nicht rückgängig gemacht werden und bei der Reparatur kann auch herausgefunden werden, ob das Handy jemals geflasht wurde. Aber auch, wenn das Knox-Flag gesetzt wurde (die Leiterbahn also durch ist), funktioniert das Smartphone vollkommen normal, es betrifft wirklich nur die softwareseitige Garantie. Mehr zum Thema eFuse bzw. Samsung Knox findet ihr hier: Samsung Knox – Mysterium ? Horror oder doch gar nicht so schlimm?

Fazit

Das Note 3 ist nicht mein erstes Smartphone von Samsung, aber wohl das beste bisher. Begeistert haben mich vor allem das Display, der S Pen und auch die vorgenommenen Anpassungen bzw. Erweiterungen von Android durch Samsung. Weniger überzeugen konnten die Kamera und der Region Lock. eFuse kann ich ja noch verstehen, denn wieso sollte Samsung kaputtgeflashte Geräte auf Kulanz reparieren? Aber mit dem Region Lock hat man sich völlig zurecht den Zorn der Community zugezogen und einen wahren Shitstorm über sich ergehen lassen müssen. Hoffentlich erkrankt Samsung nicht am derzeitigen Höhenflug, den man mit grandiosen Geräten wie der Galaxy S- oder Note-Reihe erreichen konnte, es kann nämlich schneller bergab gehen als man glaubt.

Ein großes „Dankeschön“ geht an trnd und Samsung, die uns das Gerät zur Verfügung gestellt haben.

Samsung Galaxy Note 3 – Displayschaden – reparieren

Samsung Galaxy Note 3 - DisplaytauschBei Smartphones allgemein und beim Note 3, dem Phablet von Samsung, im Speziellen gibt es ein Bauteil, welches dominierend auf der Frontseite sitzt. Die Rede ist natürlich vom Display, welches beim Note 3 mit 5,7 Zoll Diagonale geradezu monströs ausfällt. Man kann es durch Taschen, Folien oder auch anderes Zubehör schützen. Passt man jedoch nur eine Sekunde lang nicht darauf auf, kann es zu Beschädigungen wie Kratzern oder gar einem Defekt wie einem großen Sprung kommen, welcher sehr teuer werden kann.

Displaytausch oder doch nicht?

Nun sollte man sich überlegen, wie es weitergeht. Sollte man nur kleine Kratzer oder einen Sprung, der keinesfalls die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt, sollte man es sich zwei Mal überlegen, ob man das Display wirklich tauschen möchte, da die Kosten oft nicht in der Relation zum Nutzen stehen. Sollte der Defekt schwerer wiegen, muss man die Kosten in Relation setzen. Gerade bei günstigen Smartphones kann ein neues Exemplar günstiger als der komplette Displaytausch sein.

Selbst tauschen oder machen lassen?

Beim Displaytausch ist es wie mit Autos: mit Fachwissen und etwas Geschicklichkeit kann man Reparaturen selbst durchführen und Geld sparen. Zuvor sollte man sich aber über den Aufwand klar werden, denn ohne etwas handwerklichem Geschick kann man mehr kaputt machen als reparieren.

Bei Super-AMOLED-Screens (so einer ist auch im Note 3 verbaut) ist im Unterschied zu anderen Displaytechnologien der Digitizer mit dem Displayglas verbunden. Dies wirkt sich zwar gut auf die angezeigten Farben aus, macht eine Reparatur aber ziemlich teuer, da es quasi unmöglich ist, bei einem Sprung nur das Glas selbst zu tauschen. Hier muss dann eine gesamte Displayeinheit getauscht werden, was im Unterschied zum Glas alleine ziemlich teuer werden kann und wird (15-20€ zu 150-200€).

Sehr empfehlenswert sind hier die Tutorials auf Youtube. Hier zum Beispiel eines, das den Tausch anhand eines Samsung Galaxy Note 2 demonstriert:

[youtube_sc url=“https://www.youtube.com/watch?v=bxgZeb5QytM“]

Während nur das Glas allein schon ab ca. 15-20€ erhältlich ist (modellabhängig), kostet die gesamte Einheit bis zu 150€. Natürlich sind das die reinen Materialkosten. Sollte man den Tausch bei einem Profi durchführen lassen, kostet dieser Eingriff unterm Strich nicht selten zwischen 150 und 200€.

Natürlich geht es aber noch extremer und teurer:

[youtube_sc url=“https://www.youtube.com/watch?v=rofgMueCOqo“]

Da hilft dann auch keine Reparatur mehr. 😉

 

Samsung Galaxy S4 Genuine Flip-Case

Hier bei uns ist das neue Flipcase für Samsungs derzeitiges Flaggschiff, dem Galaxy S4 gelandet. Wie schon die Cases für das Galaxy Note/Note 2 und Galaxy S3 ersetzt dieses Galaxy S4 Zubehör den Akkudeckel und trägt daher auch nicht zu dick auf. Denn die zunehmende Dicke des Geräts mit anderen Hüllen und Taschen schreckt viele davon ab, ihr Handy vor „Umwelteinflüssen“ zu schützen und bekommen so hässliche Kratzer und Schrammen ins Gehäuse (mit dem Case wird das S4 ungefähr 1mm, also nur minimalst, dicker).

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Die Außenseite besteht dabei aus einem weichen leder-/gummiartigen Material und fühlt sich mit der dort aufgebrachten Textur wirklich gut an. Damit es zum Beispiel nicht zu ungewollten Anrufen kommt, während die Frontseite des Flipcase über der Gerätefront liegt, hat sich Samsung etwas ausgedacht: denn sobald die Hülle geschlossen ist, reagiert das S4 nicht mehr auf den Homebutton und das Dispay bleibt auch dann im Standby, wenn man das Handy in der Tasche hat und versehentlich der Homebutton gedrückt wird.

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Galaxy S4 Tasche in der oberen Liga spielt – was die Qualität aber auch den Preis angeht. Deshalb eine klare Kaufempfehlung für diejenigen, die ihrem S4 den bestmöglichen Schutz ermöglichen möchten.

Samsung Galaxy S4 wird am 14. März vorgestellt

Schon etwas länger wird über das kommende Samsung-Flaggschiff Galaxy S4 und dessen Vorstellungs- und Erscheinungstermin spekuliert.

Glaubt man den Gerüchten, die derzeit im Netz herumschwirren, trennt sich Samsung von seinen SAMOLED-Displays und setzt nun auf SLCD-Technik. Weiters wird auch kein hauseigener Exynos-Prozessor sonder ein Qualcomm Snapdragon 600 für die nötige Leistung unter der Haube sorgen.

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Bild von allaboutsamsung.de

 

Aber zumindest eines ist jetzt sicher: der Nachfolger des sehr erfolgreichen Galaxy S3 wird am 14. März der Öffentlichkeit präsentiert. Unter dem Motto „Ready 4 the Show – Come and Meet the Next Galaxy“ wird es am 14. März in New York traditionell an einem Unpacked-Event enthüllt. Um 19 Uhr Ortszeit (1 Uhr nachts CET hier bei uns in Mitteleuropa) ist es dann soweit und das Geheimnis wird gelüftet. Für alle Nachtschwärmer wird es Livestreams geben, so zum Beispiel bei SamsungMobile auf deren Youtube-Channel: klick.

Ich bin jedenfalls schon darauf gespannt. Wir werden sehen, ob es an die Verkaufserfolge der Vorgängermodelle anknüpfen kann. Gerade deshalb, weil auch HTC mit dem One oder auch Sony mit dem Xperia Z starke Geräte auf den Markt gebracht haben.

Was sagt ihr zum Galaxy S4? Wird es euer nächstes Smartphone?

Das neue iPhone [Kommentar]

Bild von apple.com 

Nun wurde es also vorgestellt – das im Vorfeld heiß erwartete iPhone 5. Viele waren nach dem iPhone 4S enttäuscht, da es keine Revolution, sondern im Grunde genommen nur ein iPhone 4 mit anderer CPU war. Aber was ist mit dem iPhone 5? Nun, was ist neu? Neben LTE (im Gegensatz zum iPad ist es auch in Europa/Deutschland nutzbar) und 20% weniger Gewicht (112g statt wie bisher 140g) hat es auch ein größeres Display. Dies wurde auch nötig, da die 3,5″ Diagonale einfach nicht mehr zeitgemäß waren. Denn die Konkurrenz bietet längst Displays mit bis zu 5,5″ Diagonale an, Galaxy S3 und One X – die Flaggschiffe von Samsung bzw. HTC – haben 4,8 bzw. 4,7″ in der Diagonale. Einen Vergleich und genauere Daten findet ihr übrigens direkt bei Apple.

Die 4 Zoll wären ja gar nicht schlecht, aber – und ich weiß wirklich nicht, was und ob sich Apple dabei überhaupt etwas gedacht hat – aber wieso streckt man das iPhone nur in die Länge? So sieht es einfach nur hässlich aus, böse Zungen nennen es bereits iDildo, 😉

Was gibt es sonst noch? Es wurde noch etwas dünner (7,6mm), aber wie schon bei den Vorgängermodellen muss man auch hier Kompromisse eingehen: kein Speicherkartenslot und ein fest verbauter Akku. Beim S3 kostet ein Originalakku ungefähr 15€ bis 20€, gewechselt ist das Ding innerhalb von 2 Minuten. Aber wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht? Noch etwas, das es beim iPhone nicht gibt: NFC, welches bei den Android-Flaggschiffen mittlerweile schon zum guten Ton gehört.

Sonst gab es nur logische Verbesserungen: eine bessere Kamera, längere Akkulaufzeiten, ein schnellerer Prozessor. Die Displayauflösung wurde auf 1136x640px angehoben, aber Apps werden skaliert, sodass man „schöne“ schwarze Balken am Rand erhält, wenn der Entwickler die App nicht anpasst.

Eine Cashcow hat Apple noch am neuen iPhone „verbaut“. Bis jetzt gab es bei allen iPhones, iPods und iPads einen einzigen Dockadapter, der mit den sich auf dem Markt befindlichen Zubehörartikeln kompatibel war. Aber was macht Apple? Den Adapter ändern, damit man sich als Kunde entweder ein Adapterstück kaufen oder sich das gesamte Zubehör neu kaufen darf/soll/muss. Im Endeffekt ist es egal, für welche Möglichkeit man sich entscheiden wird – Apple verdient schlussendlich daran.

Wie sieht mein persönliches Fazit aus? Apple brachte schon bessere Proukte, revolutionäre beziehungsweise einzigartige und neue Produkte auf den Markt – da gab es aber auch noch Steve Jobs. Jetzt ist Apple das, das es nie sein wollten: ein profitgieriges Unternehmen, welches an den Big Brother aus George Orwells Roman „1984“ erinnert. Mit dem iPhone 5 bringt man nichts Revolutionäres, nichts Neues oder Bahnbrechendes auf den Markt. Man versucht nur, auf die Konkurrenz aufzuschließen.

 

Was sagt ihr dazu? Werdet ihr auf das neue iPhone umsteigen? Wenn ja: welches Smartphone habt ihr derzeit? Wenn nein: was hält euch vom Kauf ab?

Vorstellung des Galaxy Note 2 auf der IFA

Auf der in Berlin stattfindenden Internationalen Funkausstellung (kurz: IFA, 31.08. – 05.09.12) wird Samsung bereits am 30. August ein eigenes Unpacked-Event abhalten. Vermutlich werden wir dort auch das Galaxy Note 2 das erste Mal zu Gesicht bekommen. Beim ersten Unpacked-Event dieses Jahren stellte Samsung das Galaxy S3 der Öffentlichkeit vor und letztes Jahr wurde genau so auch das Galaxy Note der ersten Generation vorgestellt.

Gerüchte sprechen von einem 5.5″ in der Diagonale messenden SAMOLED-Screen mit einer hohen Auflösung sowie 2GB RAM und einer mit 12MP auflösenden Kamera samt Foto-LED.

Was erwartet ihr vom Note 2? Sind euch 5.5″ zu groß für ein Smartphone?

Quelle