Klout Score + Google Author Rank = Reputation

Google passt alle Nase lang seinen Algorithmus an. Das dürfte inzwischen bekannt sein. Konnte man früher noch mit x-beliebigen Links auf die eigene Domain ranken, muss man nun schon einiges mehr beachten. Content ist King. Das wird wohl immer so bleiben. Wer gute Inhalte liefert, der wird auch von den Lesern verlinkt und geliked. Apropo „geliked“. Auch sog. Social-Signals sind wohl im Google-Algorithmus angekommen. Vor allem Google Plus wird wohl in Zukunft eine größere Rolle spielen. Wer hier viele „Plusses“ für seine Beiträge bekommt und in vielen Kreisen ist, der wird bei Google in den SERPs (Suchmaschinenergebnisse) weiter oben stehen. Google wäre ja doof, wenn man sein eigenes Netzwerk nicht bevorzugen würde. 😉

Searchmetrics hat in dieser Grafik die für 2012 relevantesten Ranking Faktoren aufgelistet:

Google Ranking Faktoren 2012

Eine Anmerkung zu Google Plus: Hier waren noch nicht genügend Daten vorhanden, um sinnvolle Aussagen treffen zu können. Offensichtlich macht uns Google mit mittlerweile fast 100 Mio Nutzern eher was vor, als dass sie wirklich aktiv sind.

Mit dem Author Rank setzt Google ein weiteres Signal. Der Author Rank bewertet den jeweiligen Autor/Verfasser eines Inhaltes. Je höher der Rank nun ist (vergleichbar etwa mit dem Google Page Rank – der ja eigentlich keine allzu grosse Rolle mehr spielt), desto höher steigen die Beiträge des Verfassers in der Suchmaschine. Der Author Rank ist meines Wissens noch nicht im Algorithmus implementiert, aber ich prophezeie schon jetzt, dass dieser kommen wird, wie das Amen in der Kirche.

Ein weiteres Signal könnte klout.com sein. Dort werden Soziale Signale (z.B. von Facebook, Twitter, G+, Instagram, Flickr, usw…) gesammelt und zu einem sog. Klout-Score zusammengezählt. Wie sich der Klout-Score schlussendlich wirklich zusammensetzt ist leider nicht bekannt. Google würde sich in seiner Eigenschaft als Datenkrake also einiges an Mühen und Kosten sparen, wenn man sich entweder Klout einverleibt, oder Klout anzuzapfen weiß.

Hier mal zwei Screenshots, die ich von meiner iOS Klout App geschossen habe. Das erste Bild zeigt mein Profil mit meinem Namen, meinem Klout-Score, meine verknüpften Dienste und meine sog. Influencer, also Leute, die mir soziale Signale (Likes, Re-Tweets, usw…) geschickt haben. Die „Influential Topics“ werden von Klout selber ausgegeben, kann man aber auch bearbeiten. Sie zeigen an, in welchen Themen ich als Autor relevant bin.

 

Klout Home

Klout Score

Die Klout-Score geht von 1 – 100 und der durchschnittliche Klout User hat 40 Punkte. BILD.de hat z.B. eine Klout-Score von 70, Barrack Obama 63, Justin Bieber 93 und ich habe 57. Also gar nicht mal so schlecht. 😉

Im Prinzip hat jeder einen Klout-Score, der auch Twitter nutzt, auch wenn er bei klout.com gar keinen Account angelegt hat. Auch das dürfte für Google interessant sein.

Hier also nun meine kleine Milchmädchen-Rechnung für die Zukunft:

Google Author Rank + Klout-Score = Reputation – Je höher die Reputation, desto höher die Ergebnisse in der Suchmaschine.

Wie man seinen Klout-Score steigert, habe ich ja schon erwähnt. Den Google Author Rank steigert man am besten so:

1. Steigere deine Reputation als Autor

Indem man Google + als Identitätsplattform verwendt (mit dem Tag rel=author in seinen Beiträgen), zeigt man Google, dass man der Urheber seines Inhaltes ist. So hat man schon den ersten Schritt getan, um bei Einführung es Google Author Ranks ganz vorne mit dabei zu sein. Einmal eingebaut wird die Sichtbarkeit in den Ergebnissen verbessert, da auch ein kleines Foto von einem selbst neben den Suchergebnissen erscheint (zu testen mit dem Rich-Snippet-Tool in Google’s Webmaster Tool). So steigert man dann auch noch die Click-Through-Rate, da Ergebnisse mit Rich-Snippets erwiesenermaßen öfter geklickt werden.

2. Google+ konsequent nutzen

Verwende Google + und alles was es anzubieten hat. Die Inhalte sollten gut optimiert/formatiert sein, da Google Details wie Fett- oder Kursivschrift und Title-Tags auch prüft und im Algorithmus anwendet.

  • Füge unbedingt den +1 Button auf deiner Website hinzu, um die Leute zu anmieren, deine Seite in ihren Kreisen aufzunehmen.
  • Nutze Google+ aktiv. Teile Inhalte, vergebe +1 und kommentiere Beiträge. Viele User werden dich dann mit größerer Wahrscheinlichkeit in ihre Kreisen hinzufügen, wenn du dich aktiv mit ihnen beschäftigst.

3. Vernetze dich auf Google +

Halte nach Autoren mit hohen Author-Rank Ausschau, nimm sie in deinen Kreisen auf und stehe so zuerst mal mit ihnen in Verbindung. So steigert man die Wahrscheinlichkeit, dass auch du einmal in den Kreisen der höher dotierten Autoren aufgenommen wirst. Wenn du das geschafft hast, kannst du deinen qualitativ hochwertigen Content mit ihnen teilen und so deine Kreise effektiv erweitern.

4. Gastbeiträge verfassen

Gastbeiträge auf Seiten mit einer hohen Qualität verfassen. Viele Blogger freuen sich, wenn man ihnen hochwertigen Content liefert. Dort kann man dann meist auch einen Backlink hinterlassen.  Einige wenige Beiträge mit hoher Qualität sind auf jeden Fall besser, als sehr viele mit minderer Qualität.

5. Finde eine Nische

Wichtig ist, dass man nicht über alles und jeden schreibt, sondern, dass man sich auf sein Spezialgebiet fokusiert. Natürlich kann man ab und an abschweifen, aber der überwiegende Teil deiner Beiträge sollte aus deinem Spezialgebiet kommen. Der Google Author-Rank ist zwar vielschichtiger als der PageRank, wenn es um die Themenrelevanz geht. Jedoch sollte man sich auf ein Thema konzentrieren, da dort die Wahrscheinlichkeit höher ist einen hohen Author Rank zu erreichen, als wenn man zwei oder mehr Themen bedient.

6. Schaffe großartigen Inhalt

Wie schon oben erwähnt: Content is King. Verfasse Inhalt, den es sich lohnt zu teilen. Seit dem Panda-Update wird schlechter Content (Spam) von Google erkannt und abgestraft. Es lohnt sich also Inhalte zu schreiben, die man selber auch teilen oder liken würde.

Dieser letzte Teil ist besonders wichtig, weil er mit der Author-Rank fast nahtlos übereinstimmt. Durch die Urheberschafft  und die damit verbundene Verbindung der Identität mit dem Inhalt ist es bedenklich, nur Inhalte wegen des Schaffens des Inhalts zu schaffen. Denn, anders als beim PageRank ist es beim Author-Rank schwierig sich seine Reputation zu steigern, aber sehr leicht diese wieder zu verlieren.

 

Quelle des 6 Punkte Plans zur Steigerung des Author-Ranks: http://searchenginewatch.com/article/2253968/How-to-Start-Building-Your-Author-Rank-6-Best-Practices

Wie man mit WordPress die Autoren-Info (rel=”author”) einbaut hat Ellen in einem Beitrag sehr schön zusammengefasst: *klick*

Google selbst beschreibt, wie man den Tag “rel=”author” in seine Beiträge einbauen kann: *klick*

Und zum Abschluß noch eine Anleitung, wie man den Google+ Button in seine Website integriert: *klick*

Brauche ich noch eine Blogroll?

Ich meine nein und habe diese auch von ne8.de entfernt. Gründe dafür? Im Prinzip sind es ziemlich egoistische Gründe. Zum einen gebe ich Google damit ein Signal, dass ich nur „gute“ Links auf meiner Homepage habe, zum anderen finde ich es viel besser, wenn ich aus einem Beitrag heraus auf eine Seite verlinke, die ich für empfehlenswert bzw. interessant halte.

WordPress selber lässt die Blogroll seit Version 3.5 auch weg.

Ein reziproker Link wird von Google abgewertet. Ein Linktausch und das waren ja vor allem Links in der Blogroll (wer setzt schon freiwillig n Link auf ne andere themenrelevante Seite? EHRLICH!!! ;-)) führt also mal wieder zu ner Abstrafung seitens Google. Warum Google so wichtig ist? Naja, die meisten User kommen „leider“ von Google. Man kann noch so gute Texte schreiben. Die meisten Internetuser nutzen halt Google als Startseite und steigen so in das weltweite Web ein. Wer da nicht oben steht hat verloren und schwirrt irgendwo im Nirwana des Internets umher. Mundpropaganda gibt es im Internet fast nicht, oder habt ihr schonmal jemanden per WhatsApp von der tollen neuen Webseite XY erzählt. Da wird doch dann eher ein Link auf Facebook verteilt oder getwittert. Auch das sind wiederum Signale, die auch Google aufgreift und in seinem Algorithmus mit einbezieht.

Natürlich werden die Sozialen Medien, wie Facebook, Twitter und G+ immer wichtiger, aber warum baut den Facebook an seiner eigenen Suchmaschine? Ganz einfach, weil die Leute Google gewohnt sind. Weil sie es gewohnt sind nicht mehr zu denken, sondern zu fragen bzw. zu suchen. Das Hirnkästchen wird nicht mehr eingeschaltet, warum auch? Es steht doch eh alles im Netz.

Aber ich schweife ab. Ich will also versuchen in meinen Beiträgen für mich relevante und wichtige Webseiten einzubauen. Als Anfang fange ich mal damit an fünf Kategorien mit der mir jeweils wichtigsten Webseite vorzustellen:

  1. Kaufen
  2. Handy/Tablet/Smartphones
  3. Nachrichten
  4. Blogs
  5. Sonstiges

Vielleicht finden sich ja auch noch andere Blogger, die wieder ne Blogparade oder sogar n Stöckchen einführen wollen. Ich bin da zwar leider ein wenig pessimistisch, da mein Blogbeitrag wohl nicht von sovielen Bloggern gelesen werden wird, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Lasst es mich in den Kommentaren oder evtl. sogar mit einem Blogbeitrag auf eurem Blog wissen, was ihr von meinem Beitrag haltet.

Google Glass – Brauch ich das?

Google Glass
Quelle: gadgets.ndtv.com

Google Glass geistert schon lange als DIE Revolution durch das Internet. Immer wieder kommen News und Leaks an die Öffentlichkeit, die einem einen ersten Vorgeschmack auf das technische Meisterwerk von Google geben. Aber sind wir uns doch mal ehrlich, in erster Linie ist es einfach eine Brille. Ok, es steckt viel Technik in der Brille, aber „alles neu macht der Mai“? Ich weiß ja nicht…

Hier mal die Aussagen von Google selber, was mit der Brille möglich sein soll:

  • Say “take a picture” to take a picture.
  • Record what you see. Hands-free.
  • Even share what you see. Live.
  • Directions right in front of you.
  • Speak to send a message.
  • Ask whatever’s on your mind.
  • Translate your voice.
  • Answers without having to ask.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir da eine Brille haben, die mit dem Internet via 4G? verbunden sein wird, die Fotos und Videos aufnehmen kann (also auch eine Speicherfunktion enthält), die via Sprachsteuerung Textnachrichten versenden kann und wohl einen eingebauten Bildschirm hat, der Bilder/Texte/Beschreibungen aufs Display „zaubert“.

BrillenschlangeAll das kann mein jetziges Smartphone auch und ich brauch dazu keine Brille aufsetzen. Sind Brillenträger unter uns? Habt ihr gerne eine Brille auf? Wurdet ihr in der Schule gehänselt (Stichwort „Brillenschlange“), weil ihr eine Brille aufhattet? Ist es angenehm eine Brille zu tragen, oder tragt ihr lieber Kontaktlinsen? Warum gibt es Leute, die sich die Augen via Operation lasern lassen, damit sie keine Brille mehr tragen müssen?

 

Also was soll der Vorteil sein? Brauche ich nicht wirklich.

Eine Innovation, besser gesagt, um nochmal eins drauf zu setzen, wäre wohl ein einpflanzbarer Microchip, anstelle von Google Glass, der genau diese Funktionen verwirklichen kann. Aber da sind wir wahrscheinlich noch viele Jahre davon entfernt, wobei ich ja daran glaube, wie mein Beitrag zum Cyberphone ja schon vermuten lässt.

Was haltet ihr von Google Glass?

WhatsApp ab sofort im Holo-Design erhältlich

Ich bin bekennender Fan des Holo-Designs, welches mit Android Ice Cream Sandwich (Version 4.0.x) eingeführt wurde. Der Begriff sagt euch nichts? Kein Problem, hier ein Link zur offiziellen Webpräsenz der Android-Developers-Seite bzw. zum Holo-Design: Klick

Kurz gesagt ist das Design, dass bei den Nexus-Geräten und auch AOSP-ROMs und auch den Google-Apps (GMail, Talk, etc.) zum Einsatz kommt. Google hält die Entwickler auch dazu an, sich an die Design Guidelines zu halten, das klappt aber leider noch nicht wirklich, da jeder Entwickler sein eigenes Süppchen kocht. Bei Apple gibt es noch schärfere Richtlinien, die eine App erfüllen muss, um in den App Store zu kommen (bei Google sind es hingegen nur Empfehlungen, da die Apps ja nicht kontrolliert werden).

„WhatsApp ab sofort im Holo-Design erhältlich“ weiterlesen

Google sagt Event wegen Hurrican Sandy ab

playgroundisopenandroid

Wie ich soeben auf dem googlewatchblog gelesen habe sagt Google den für Montag unter dem Slogan „The playground is open“ angekündigten Event ab. Grund dafür ist der Hurrican „Sandy“.
Dieser wird sicherlich noch für Aufsehen sorgen, da er sich mit einer Kaltfront verbünden wird und dann als Mega Sturm auf die Küste der USA aufschlagen wird.
Genauso für Aufregung hätte unserer Meinung das Event von Google gesorgt. Denn durch die schon bekanntgewordenen Leaks hätten wir uns auf das neue Nexus Smartphone von LG (Nexus 4) und das neue Nexus Tablet von Samsung (Nexus 10), sowie auf Android 4.2 (Key Lime Pie) freuen können.

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir bleiben dran und berichten weiterhin.

Nexus 10 – Es wird kommen

Nexus 10 Anleitung

Die Gerüchte um eine neues Nexus Tablet gingen ja schon um, in der Tech-Welt. Jetzt wurde das neue Nexus Tablet, das übrigens von Samsung hergestellt wird, fast zu 100% bestätigt. Die Kollegen von handy-news.at haben Bilder vom geleakten Quick Start Guide (Anleitung) veröffentlicht. Ebenso wird von einer Bildschirmauflösung von 2560 x 1600 px bei einer Größe von 10″ gesprochen. Die endgültigen Daten werden wir wohl erst am Montag erfahren, da hat Google ja ein Event angekündigt, auf dem wahrscheinlich auch das neue Android 4.2 und ein Nexus Smartphone präsentiert werden wird.

Nexus 10 Tech SpecsWie wir dem Bild entnehmen können wird das Nexus 10 Tablet mit folgenden technischen Merkmalen ausgestattet sein:

  • Lichtsensor
  • Frontkamera
  • Micro USB Port
  • Micro HDMI Port
  • 3,5mm Klinke – Headset – Anschluß
  • Rückkamera mit Extra Blitz
  • Notification LED

Gutscheinkarten für den Play Store

 

Nachdem wir schon von Play Movies berichteten, gibt es eine weitere Neuigkeit, die den Google Play Store (ehemals Market) betrifft. Denn bald soll es neben der Bezahlung über die Mobilfunkrechnung (möglich bei ausgewählten Providern) und über die Kreditkarte auch über Gutscheinkarten, die man im Vorhinein erwirbt, möglich sein, Content zu kaufen.

Bei Androidcentral wurde ein Bild veröffentlicht, auf dem zwei Gutscheinkarten zu sehen sind. Die eine ist 10$, die andere 25$ wert und ähnelt optisch im Grunde genommen einer normalen Geschenkkarte, wie man sie auch zum Beispiel von IKEA kennt (nur ohne Karte, man erhält also einen Code ;)).

Somit scheint es, als ob man sich bei Google bereits in der finalen Phase des Geschenkkartenprojekts befindet und in naher Zukunft eine offizielle Pressemitteilung und hoffentlich bald darauf auch der Verkaufsstart folgen wird. Noch ist unklar, in welchen Ländern die Karten erhältlich sein werden, vermutlich sind wir in Europa aber wieder mal die Letzten (wie bei Nexus 7, dem vollen Umfang des Play Stores,..).

Wenn die Karten aber mal da sind, hat Google meiner Meinung nach DAS Manko von Android ausgebessert. Ich hätte gerne die eine oder andere App gekauft, mangels Kreditkarte war das aber bis jetzt nicht beziehungsweise nur über Umwege (Prepaid-Kreditkarte) möglich.

But there’s one more thing…

Zusätzlich zu Play Movies und der Guthabenfunktion bekommt der Play Store noch ein weiteres Feature spendiert, nämlich Wunschlisten. Damit kann man sich eine Art Einkaufsliste basteln und Apps so von Zeit zu Zeit kaufen ohne den Überblick zu verlieren.

 

Was sagt ihr zu den neuen Features des Play Stores?

 

Quelle: klick

Beisst Blackberry in den sauren Apfel?

rimWas ist nur mit RIM (Research in Motion), dem Hersteller, der bekannten Blackberry-Smartphones los? Noch vor ein paar Jahren, war RIM Marktführer in Sachen Smartphones und jetzt? Jetzt will man die Smartphone Sparte abstoßen, eventuell eine Aktiengesellschaft daraus machen oder komplett an Amazon oder Facebook verkaufen. Amazon hat ja schon ein eigenes Tablet (Kindle Fire) und da würde sich sicherlich noch ein Amazon Smartphone gut machen. Die Kundschaft wäre zumindest da.

Auch Facebook überlegt ja schon seit längerem ein eigenes Facebook-Smartphone auf den Markt zubringen. Alleine an der Hardware fehlt es noch.

 

Gründe für das Dilemma? Die Konkurrenz mit Apple und den Herstellern, die auf Android gesetzt haben (u.a. HTC, Samsung und LG) wird einfach zu übermächtig. HTC hat die HTC One Serie auf dem Markt gebracht, Samsung ist mit seiner Galaxy-Reihe verdammt erfolgreich und LG kommt mit dem neuen LG Optimus 4X HD, aus der Optimus Reihe, um die Ecke. Alles samt Smartphones mit vier Kernen und dem Android-Betriebssystem von Google. Auch Apple lauert schon wieder mit einem zwar noch nicht offiziell angekündigten, aber doch stark vermuteten Release des neuen iPhone 5 im Herbst dieses Jahres.

 

Irgendwie habe ich gerade ein Deja Vu und denke mit verklärten Blick an mein Palm Pre zurück. Damals, gefühlte Ewigkeiten im Smartphone-Zeitalter, hat Palm ein wahnsinnig innovatives Betriebssystem mit dem Namen „webOS“ auf den Markt gebracht. Gleichzeitig wurde die Hardware mitgeliefert. Die fiel allerdings nicht so prickelnd aus. Die Qualität vom Palm Pre ließ ziemlich zu wünschen übrig.

Dann allerdings wurde Palm von Hewlett Packard (HP) aufgekauft und es wurde mächtig Dampf gemacht. Man wollte die Nr. 1 im Tablet- und Smartphone-Sektor werden. Eine neue Produktfamilie wurde entwickelt und pompös angekündigt. Das HP Touchpad, das HP Pre3 und das HP Veer.

Alles grundsolide und innovative (man denke nur an die Induktionslademöglichkeit und Touch-To-Share) Geräte, die gemeinsam mit webOS wirklich Potential gehabt hätten.

Aber was geschah dann? Ich kann es mir bis heute nicht erklären, der „wahnsinnige“ Apotheker (damals CEO von HP) erklärte noch vor dem Release der o.g. Geräte, dass das Ziel die Nr. 1 zu werden kein Hundertmeterlauf, sondern ein Marathon sei und von einem Tag auf den anderen wurden die Geräte beim sog. „Firesale“ zu Ramschpreisen abverkauft und das Betriebssystem webOS eingestampft, bzw. nicht mehr weiterentwickelt.

Bei den Firesale Preisen haben natürlich viele zugeschlagen und sich ein Gerät von HP gekauft. Zeitweise wurde sogar das iPad 2 vom Thron gestossen, da mehr HP Touchpads verkauft wurden.

Und jetzt BlackBerry/RIM. Die hatten bzw. haben auch ein tolles Tablet (PlayBook) am Markt, sie haben auch ein innovatives
Betriebssystem „BlackBerry OS“ und grundsolide Geräte. Was sie nicht haben sind iPhones und Android. Und das ist wohl der Todesstoss. Auch RIM/BlackBerry wird über den Jordan gehen, wie schon HP/webOS ein Jahr zuvor. Ich bin jetzt kein Prophet, aber gehe mal auch stark davon aus, dass sich nur Apple und Google behaupten können und so Randerscheinungen wie bada, Tizen oder auch Windows Phone bald ins Smartphone-Nirwana verabschieden werden.

Wer einen Überblick über die weltweiten Verkaufszahlen von Smartphones haben will, dem sei diese Statistik von gartner.com empfohlen:

Gartner-Mobiltelefone-1Q12

FCC bestätigt unerlaubten Google WLAN Scan!

Wiedermal ist der Datenhunger von Google in das Visier von Datenschützern gerückt.
Grundlage sind dieses mal die schon vielen aus der Presse bekannten Streeview und zugleich WLAN Scans von Google.
Fast allen dürften ja noch die Fahrzeuge mit den 360 Kameras auf dem Dach bekannt sein. Zunächst hies es von Google, dass natürlich nur Bilder der Umgebung gemacht und Personen sowie KFZ Kenzeichen anschließend unerkennbar retuschiert werden.
Nach einer Weile kam dann die Info, dass so nebenbei auch die offenen WLAN Netze durch die Fahrzeuge erfasst wurden. Angeblich um WLAN Nutzern zukünftig entsprechende offene Einwahlmöglichkeiten mitteilen zu können.
Nun die nächste Datenklauinfo!
Da gibt es im großen Google Konzern einen Entwickler, der mal eben eine Software entwickelte mit der sich die gescannten WLAN Netze auch praktischer Weise gleich auslesen lassen.
Sprich es konnten mit der Software im offenen WLAN befindliche Geräte, gerade aufgerufenen Internetseite oder gerade stattfindender EMail Verkehr aufgezsichnet werden. Der Entwickler meinte, dass dieses wertvolle Informationen für Google sein könnten.
Diese Software hat er wohl auch der Streetview Abteilung angeboten und angefragt ob die das nicht mal testen könnten Google meint, dass dieser Entwickler natütlich eigenmächtig handelte und vorgesetzte stellen von diesem Alleingang nix wussten.
Diese Angeben wurden nun in den USA durch die FCC überprüft und in einem diese Woche veröffentlichten Bericht als nicht ganz richtig widerlegt.
Denn die Software war fester Bestandteil der gesamten Aktion und somit gewollt.
Nur hat Google von der FCC nichts zu befürchten, da das „Ausspieonieren“ von offenen WLAN Netzen in den USA nicht strafbar ist.
Mir wird jedenfalls wieder ganz mulmig, wenn ich daran denke, dass Google ja auch nur bekannt gibt, was wirklich raus muss. Was da also eventuell noch so alles gesammelt wurde bleibt im Dunkeln. Klar geht es in dieser Meldung in erster Linie um die Aktion in Amerika, aber wer weiß was die da so bei uns gesammelt haben?

Siri – Majel – ein Vergleich

Siri - Majel - VergleichMomentan ist wohl Siri die bekannteste und fortschrittlichste Sprachsteuerung, die es auf dem Markt gibt. Sie kommt natürlich aus dem Hause Apple und ist momentan nur im iPhone 4s zu bewundern. Der Vorteil an Siri ist, dass es nicht großartig mit ­Schlüsselcodes gefüttert werden muss, sondern ganz einfach zu bedienen ist. ­Das hochmoderne Siri für iPhone 4 ist auch nur dort präsent.

Doch auch die Konkurrenz schläft nicht. Zurzeit arbeitet Google an einem neuen Sprachsteuerungssystem das unter dem Namen Majel auf den Markt kommen soll. Es soll  Siri in den Schatten stellen. Ziel des neuen Programms von Google ist es das sich möglichst viele Programme über die Sprache steuern lassen sollen. Dabei soll auf Schlüsselwörter verzichtet werden. Raus kommen soll das neue Programm von Google wohl 2012.

Aber auch die Entwickler von Jailbreak schlafen nicht. Dieses Programm ermöglicht Apple Nutzern sich ein modifiziertes Betriebssystem auch Ihr ­Apple Gerät hochzuladen und sind somit nicht mehr an die Apps von Apple gebunden. Apple ist natürlich darüber wenig begeistert und weißt immer wieder darauf hin das dadurch die Herstellergarantie erlischt. Im Oktober 2011 gelang es den Entwicklern eine Software für das iPhone 4 und das iPad und ­das iPod Touch 3G/4G zu entwickeln. Beim iPhone 4s mussten sie jedoch eine Niederlage einstecken, die aber seit Kurzem überwunden wurde.

So nun noch zu dem System Root. Root ist ein Konto, das mit einem Administrator zu vergleichen ist. Es ermöglicht dem Anwender den Zugriff auf gesperrte Anwendungen auf dem Handy. Dieses Programm ist bei ­Android Handys sehr beliebt da man damit auf Programme Zugriff hat, die durch den Betreiber nicht öffentlich gemacht wurden.
Also nicht nur eine nette kleine Spielerei, sondern ein sehr mächtiges Werkzeug.Viele ROM-Köche könnten ohne Root nicht auf die grundlegende Funktionen von Android zugreifen und somit auch nicht sog. ROM’s „kochen“. Früher nannte man das auch Custom-Firmware. Man verändert also das Betriebssystem nach seinen eigenen Wünschen.