Jabra Move Wireless: Top-Wireless-Kopfhörer im Test

Jabra Move Wireless Test - Der Kopfhörer von oben

Seit nun gut einer Woche habe ich den Jabra Move Wireless Kopfhörer und bin damit zufrieden, wie ich noch nie mit einem Kopfhörer zufrieden war. Aber gehen wir an den Anfang: Bei Kopfhörern interessieren mich technische Daten überhaupt nicht (wer sich die Daten des Jabra Move Wireless trotzdem einmal anschauen möchte: Klick). Mir ist es egal, wie viele Dezibel sie haben, welche Klangtechnik mich erwartet oder aus welchen Materialen sie bestehen. Hauptsache sie sind laut, klingen gut und lassen sich bequem tragen. Aber das Wichtigste: Sie müssen halten und dürfen nicht schon nach einem Monat kaputt gehen.

Dies war bei allen Kopfhörern, die ich bisher hatte, leider der Fall. Bei mir zuhause liegen rund fünf In-Ear und drei On-Ear Kopfhörer rum. Alle kann ich nur noch schlecht benutzen, denn bei Jedem gibt es einen Defekt. Der Eine ist komplett auseinander gefallen, bei vielen geht nur noch ein Ohr und manche geben nur dann Töne aus, wenn sie in guter Stimmung sind. Das liegt, soweit ich das beurteilen kann, bei allen Kopfhörern am Kabel. Deshalb war für mich klar: Das nächste mal kaufe ich mir auf jeden Fall Wireless Kopfhörer, die man nur optional mit einem Kabel bedienen kann!

Wo kaufen?

Gesagt getan. Während der Amazon Osterdeals durchsuchte ich die Angebote und bin auch fündig geworden. Die Jabra Move Wireless in Rot-Schwarz. Schon das Design hat mir sehr gut gefallen, aber der Preis hat mich umgehauen. Aufgrund des besonderen Angebotes hat dieser Kopfhörer grade einmal 69,99 Euro gekostet! Aber auch normal kosten diese Kopfhörer nur 78,04 Euro, was sich durchaus lohnt.

Erster Eindruck

Als sie dann endlich ankamen (zu diesem Zeitpunkt hat die Post zum Glück noch nicht gestreikt) wurden meine positiven Erwartungen komplett bestätigt. Zwar haben die Jabra Move Wireless kein NFC, wie man es von anderen Bluetooth-Kopfhörern kennt, das Verbinden mit dem Smartphone geht aber trotzdem innerhalb weniger Sekunden vonstatten. Dazu muss man einfach den Schalter am rechten Hörer nach oben schieben und im Bluetooth-Menü des Smartphones die Verbindung aktivieren. Bei allen späteren Verbindungen reicht es aus, wenn der Schalter einfach kurz umgelegt wird, am Smartphone passiert dann alles automatisch. Sehr nett ist auch, dass der Kopfhörer mit zwei Geräten gleichzeitig betrieben werden kann. So kann beispielsweise auch ein Freund eure Musik mithören.

Verpackung und Lieferumfang

In der Verpackung sind neben dem Headset noch einige weitere Sachen enthalten. Es gibt Garantiehinweise, Sicherheitshinweise, ein Quick-Start-Guide (den man sich durchlesen sollte, das dauert nur zwei Minuten ;)), ein 3,5 mm Klinkenkabel zum „herkömmlichen“ Verbinden und ein microUSB Kabel zum Laden. Dieses kommt leider ohne Netzteil, weshalb man gezwungen ist, entweder das Ladekabel des Handys zu nehmen oder sich einen USB-Port zu suchen.

Akkulaufzeit

Jabra gibt auf seiner Website an, die Kopfhörer würden acht Stunden im Wireless-Betrieb halten, ohne wieder an die Ladestation zu müssen. Das stimmt aber so nicht. Die Kopfhörer halten viel länger! Bei meinem „Reallife“-Test auf der Fahrt von Erfurt nach Salzburg, welche gut sieben Stunden dauerte, haben die Kopfhörer ohne Probleme durchgehalten. Trotzdem hatten sie bei der Ankunft aber noch über die Hälfte ihres Akkus, die Laufzeit ist also hervorragend. Man darf sich auch nicht erschrecken, wenn der Kopfhörer „Battery Low“ ansagt. Der Akku ist dann trotzdem noch mit mindestens 40% geladen. Sollte der Akku doch mal leer sein, so kann man trotzdem weiter Musik hören. Dann muss man einfach die Jabra Move Wireless mithilfe des 3,5mm Klinkenkabels an der Audioquelle anschließen und schon hat man wieder Ton auf den Ohren. Der Kopfhörer drückt auch nach mehreren Stunden nicht und sitzt trotzdem fest.

Design und Verarbeitung

Wie eingangs schon erwähnt, ist das Design und die Verarbeitung ganz große Klasse. Das Leder an den Ohrmuscheln fühlt sich sehr gut an und auch der Stoff hat Qualität. Die Bedienung des Kopfhörers erfolgt an den Seiten und kann nach einiger Zeit, wenn man alles auswendig gelernt hat, auch ohne hinzuschauen vorgenommen werden. Rechts gibt es den Schalter, mit welchem man Bluetooth an- und ausschalten kann, und den microUSB-Port zum laden. Links gibt es neben dem 3,5mm Klinkenport auch die Lautstärkewippe. Diese hat drei Druckpunkte, welche oben, in der Mitte und unten liegen. Mit diesen wird im Grunde alles gesteuert, durch einmaliges Drücken, zweimaliges Drücken und langes Drücken. Alle Kombinationen findet man im Quick-Start-Guide.

Telefonieren?

Geht! Besonders lobenswert ist, dass der Kopfhörer ein eingebautes Mikrofon hat, welches eine erstaunlich gute Qualität bietet. So überrascht es auch nicht, dass man ohne Probleme in der Lage ist, Anrufe mit dem Jabra Move Wireless zu führen. Angenommen und beendet wird durch einen kurzen Druck auf dem mittleren Button (Multifunktionstaste), eine Wahlwiederholung gibt es ebenfalls. Alle Befehle, die ausgeführt werden, werden noch einmal akustisch angesagt. Zwar auf englisch, aber da reichen schon geringe Kenntnisse der Sprache aus, um alles gut zu verstehen.

Der Klang

Nun aber zum aller wichtigsten Punkt: Die Klangqualität. Diese ist ausgezeichnet! Es gibt kein Übersteuern, kein Untersteuern und die Bässe sind vollkommen in Ordnung. Wenn die Lautstärke voll aufgedreht ist, ist das viel zu laut. Probleme, dass etwas zu leise wiedergegeben wird, hat man also nicht. Mehr kann man dazu einfach nicht sagen, außer dass es großen Spaß macht, mit diesem Kopfhörer Musik zu hören!

Fazit

Abschließend und als Fazit kann man also sagen, dass sich der Kauf der Jabra Move Wireless auf jeden Fall lohnt! Die Verarbeitung und das Design ist toll, der Kopfhörer klingt spitzenmäßig und bietet einige nette Extras. 

SMS Audio STREET by 50 On-Ear Wired Sport – Kleiner Test

Wenn ich in der Vergangenheit relativ günstige Kopfhörer für mein Smartphone kaufte, dann in der Gewissheit, dass diese bei mir ohnehin nur etwa ein halbes Jahr halten. Spätestens dann fällt meistens einer der Lautsprecher aufgrund eines Wackelkontakts am Stecker aus und ich mache mich erneut auf die Suche nach Ersatz.

Seit ein paar Tagen habe ich allerdings meine ersten teuren Kopfhörer, den STREET by 50, in Gebrauch. Dieser lässt sich via Kabel mit jedem Audio Endgerät verbinden welches über einen 3,5 Kinken Anschluss verfügt und dank Mikrofon sogar als Headset verwenden.

Bisher war ich der Meinung, dass es ein günstiger Kopfhörer es auch tut und eine Anschaffung von über 100 Euro keinen Sinn mache. Ob mich der STREET by 50 hier vom Gegenteil überzeugen konnte soll dieser kleine Testbericht zeigen.

In Deutschland kann man die Kopfhörer z.B. über Amazon für ca. 180 Euro beziehen.

Nachdem der Postman also das Paket bei mir abgegeben und ich die Versandverpackung entfernt hatte, kam die Produktverpackung zum Vorschein:

2015-02-14 14.39.20

Das Design der Verpackung sieht zwar relativ stylisch aus, jedoch wollen wir uns davon nicht blenden lassen und werfen direkt einen Blick in den Karton:

2015-02-14 14.39.30

Was uns direkt zum Lieferumfang bringt:

  • Der STREET by 50 an sich
  • Ein Klinke auf Klinke Kabel mit Mikrofon
  • Einem kleinen Handtuch
  • Ein Case
  • Zwei Schützer für die Ohrmuscheln
  • Ein paar Aufkleber
  • Eine Anleitung in verschiedenen Sprachen

Weiter geht’s mit der Verarbeitung:

Der erste Eindruck der Materialien und Verarbeitung des Kopfhörers ist sehr gut. Das Gerät ist ganz in mattem Schwarz gehalten, was sehr edel wirkt und mir wirklich gut gefällt. Das ganze wird durch ein poppiges Gelb abgesetzt was das Design auflockert und moderner macht.

Ich  habe sie mir selbstverständlich gleich aufgesetzt um zu schauen wie die Kopfhörer sitzen. Der verstellbare Bügel erlaubt es fast jedem die Kopfhörer seinem Kopf anzupassen, die Polsterung im oberen Bereich ist absolut weich und sitzt auch nach Stunden noch angenehm auf dem Kopf. Die Ohrmuscheln des STREET by 50 sind aus dichtem Schaumstoff, die Umgebungsgeräusche habe ich bei angenehm lauter Lautstärke nur noch sehr gering wahrgenommen.

Alles in allem wirkt das Produkt sehr stabil und widerstandsfähig.
2015-02-14 14.39.19

Als nächstes komme ich zum Sound:

Die Sound Features werden wie folgt angegeben:
  • Professionell konfigurierter 40mm Treiber
  • Professioneller Studio Klang
  • High-end Styling
  • Enhanced Bass
  • Soft memory Schaumpolster
  • passive Geräusch Unterdrückung

Doch konnte mich der Sound des STREET by 50 nicht zu 100% überzeugt. Insgesamt können die Höhen und Tiefen zwar überzeugen, denn es rauscht nichts und der Sound ist schön klar und deutlich, doch leider ist der Bass für meinen Geschmack nicht satt genug und fällt hier sogar gegenüber 20 Euro Kopfhörer (z.B. Honor AM12) ab.

Zum Schluss, das Fazit:

Tja was soll ich schreiben!? Hat mich der STREET by 50 On-Ear Wired Sport von SMS Audio überzeugt? Nicht zu 100% denn auch wenn er kein schlechter Kopfhörer ist, ist er meiner Meinung nach auch kein wirklich guter Kopfhörer denn es fehlt mir an Bass. Nein ich brauche keinen so überbesteuerten Bass wie es die Kopfhörer aller Beats by Dr. Dre mit sich bringen. Aber der Bass hier ist mir einfach zu stumpf und flach. Dennoch gibt es wie gesagt sicherlich schlechtere Kopfhörer und insgesamt, sehen wir vom Bass ab, bietet der STREET by 50 einen guten ausgewogenen Klang.

 

Samsung Galaxy Gear – Test / Testbericht / Review

Nach unserem Testbericht zum Galaxy Note 3 möchte ich auch ein paar Zeilen zur Galaxy Gear schreiben. Die Galaxy Gear ist eine Smartwatch, die via Bluetooth mit dem Handy verbunden ist, Benachrichtigungen anzeigt und zum Telefonieren genutzt werden kann. Einen einzigen Haken hat die ganze Sache aber: die Gear ist lediglich mit einigen wenigen Samsung-Smartphones kompatibel (Galaxy S3, S4, S4 Mini, Mega, Note 3). Das sollte eigentlich darauf schließen lassen, dass dafür alles wunderbar funktioniert, oder?

Bei der Verpackung ist man den gleichen Weg wie beim Note 3 gegangen, auch hier ziert ein Holz-Design den Karton. Enthalten sind die Gear (ich habe die orange Variante), eine Ladeschale und ein eigenes Ladegerät. Die Gear fühlt sich angenehm an, das Armband besteht aus Kunststoff, ein Metallarmband gibt es nicht. Aus Metall ist lediglich der Rahmen, der das 1,63″ große Multitouch-Display umgibt. Im Inneren werkeln ein 800MHz schneller Singlecore-Prozessor und 512MB RAM, mit den kompatiblen Smartphones wird über Bluetooth 4.0 (Low Energy) kommuniziert.

Galaxy Gear - Lieferumfang
Galaxy Gear – Lieferumfang

Nach dem Auspacken kann man das Armband auf die gewünschte Weite einstellen und die Uhr einschalten. Die Kamera am Armband fällt gleich auf. Sinnlos? Ja. Cool? Ja. 😀 Nachfolgend ein paar Fotos:

Foto Galaxy Gear 1
Foto Galaxy Gear 1
Foto Galaxy Gear 2
Foto Galaxy Gear 2

 

Foto Galaxy Gear 3
Foto Galaxy Gear 3
Foto Galaxy Gear 4
Foto Galaxy Gear 4

 

Auf eurem (hoffentlich) kompatiblen Handy kann man sich den Gear Manager herunterladen, mit dem man die Uhr später konfigurieren kann.

Damit Uhr und Handy von einander wissen, muss man das Handy und die Ladeschale der Uhr aneinander halten, über NFC werden alle benötigten Informationen ausgetauscht und der Gear-Manager öffnet sich (Bluetooth sollte ebenfalls aktiviert sein). Das hat bei mir problemlos geklappt und so kann man sich durch die einzelnen Menüs hanteln:

  • Uhren: hier können verschiedene Uhrdesigns (analog, digital, zusätzliche Infos wie z.B. das Wetter,…) eingestellt werden. Das kann natürlich auch auf der Uhr selbst getan werden, am Note geht das aber wesentlich komfortabler.
  • Eigene Anwendungen: einerseits kann man einige Dinge der bereits vorinstallierten Menüpunkte vornehmen, andererseits können neue Apps installiert werden. Diese müssen aber mit der Gear kompatibel sein, deshalb auch die begrenzte Auswahl (außer Evernote fast nur Samsung-eigene Apps).
  • Samsung Apps: hier stehen dann mehr Apps aus verschiedenen Kategorien zur Auswahl.
  • Gear finden: das kann Leben retten. 😀 Mir ist es bis jetzt zwei Mal passiert, dass ich meine Gear im haus verlegt habe. Wenn man die Funktion aktiviert, läutet die Gear. Auch dann, wenn sie eigentlich lautlos wäre. Ein Widget am Homescreen übernimmt die selbe Aufgabe, als Krönung kann man mit der Gear auch das Handy suchen.
  • Benachrichtigung: hier könnt ihr einstellen, welche Benachrichtigungen auf die Gear gesendet werden sollen. Zuerst werden nur die Samsung-Apps angezeigt, unter dem Punkt „Weitere Benachrichtig.“ könnt ihr alle einzeln anderen Apps auswählen (das ist aber erst seit dem letzten Update vom letzten Wochenende möglich).
  • Einstellungen: Was soll passieren, wenn ihr zwei Mal die Sperrtaste der Gear drückt? Soll das Handy automatisch eine Mustersperre erhalten, wenn die Uhr außer Reichweite ist? Das und mehr kann hier eingestellt werden.
Galaxy Gear in Ladeschale
Galaxy Gear in Ladeschale

 

Die Gear kann auch zum Telefonieren verwendet werden, Lautsprecher und Mikrofon sind vorhanden. Das funktioniert auch wirklich gut, es sieht nur gewöhnungsbedürftig aus, wenn man plötzlich mit seiner Uhr redet.

Gear - Unterseite
Gear – Unterseite

Ich verwende Note 3 & Gear täglich und bin mittlerweile nach anfänglicher Skepsis schwer begeistert. Dass die Benachrichtigungen direkt auf die Uhr kommen ist super, meiner Meinung nach ist es aber noch zu früh für solche Uhren. Das wird in spätestens 2-3 Jahren komplett anders aussehen, derzeit sehe ich aber wegen dem verhältnismäßig hohen Preis von ca. 250€ und der eingeschränkten Kompatibilität wenig Potenzial für die Gear.

Samsung Galaxy S4 Genuine Flip-Case

Hier bei uns ist das neue Flipcase für Samsungs derzeitiges Flaggschiff, dem Galaxy S4 gelandet. Wie schon die Cases für das Galaxy Note/Note 2 und Galaxy S3 ersetzt dieses Galaxy S4 Zubehör den Akkudeckel und trägt daher auch nicht zu dick auf. Denn die zunehmende Dicke des Geräts mit anderen Hüllen und Taschen schreckt viele davon ab, ihr Handy vor „Umwelteinflüssen“ zu schützen und bekommen so hässliche Kratzer und Schrammen ins Gehäuse (mit dem Case wird das S4 ungefähr 1mm, also nur minimalst, dicker).

image (1632 x 1224)

Die Außenseite besteht dabei aus einem weichen leder-/gummiartigen Material und fühlt sich mit der dort aufgebrachten Textur wirklich gut an. Damit es zum Beispiel nicht zu ungewollten Anrufen kommt, während die Frontseite des Flipcase über der Gerätefront liegt, hat sich Samsung etwas ausgedacht: denn sobald die Hülle geschlossen ist, reagiert das S4 nicht mehr auf den Homebutton und das Dispay bleibt auch dann im Standby, wenn man das Handy in der Tasche hat und versehentlich der Homebutton gedrückt wird.

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Galaxy S4 Tasche in der oberen Liga spielt – was die Qualität aber auch den Preis angeht. Deshalb eine klare Kaufempfehlung für diejenigen, die ihrem S4 den bestmöglichen Schutz ermöglichen möchten.

Samsung Galaxy S Duos S7562 – Dual-SIM-Handy im S3-Design

 

Ein weiteres Modell der Duos-Familie von Samsung betritt die Bühne. Es hört auf den Namen Galaxy S Duos (S7562) und ich bin ehrlich gesagt ein wenig sauer darüber. Ihr fragt euch warum?

Nun, alle Dual-SIM-Smartphones hatten bis jetzt ein Problem: die Hardware war meistens ziemlich schwach. Zwar kann das S7562 nicht mit den aktuellen Flaggschiffen HTC One X und Samsung Galaxy S3 mithalten, es ist aber mit dem Galaxy S, das vor 2 Jahren Samsungs Topmodell war, ziemlich gut vergleichbar bzw. nahezu identisch. Wir sprechen also von einem Singlecore-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1GHz (Qualcomm MSM7227A Snapdragon-Prozessor (+ Adreno 200-GPU)), beim S war das ein Samsung Hummingbird-Prozessor (+ PowerVR SGX540-GPU), 512MB RAM sowie 4GB internem Speicher (erweiterbar durch eine µSD-Karte) und einer 5MP-Kamera mit Foto-LED. Das 4″ große Display löst wie schon beim Galaxy S mit 800x480px auf. Selbst der Akku ist mit seinen 1500mAh zum Galaxy S ident.

Und genau da liegt der Knackpunkt, denn das aktuelle Duos-Modell wird mit Android in Version 4.0.4 (Ice Cream Sandwich) inklusive der Touchwiz Natural UX (das ist die Benutzeroberfläche vom Galaxy S3) ausgeliefert. Vor nicht allzu langer Zeit hat Samsung aber behauptet, dass das Galaxy S hardwareseitig gesehen zu schwach dafür sei. Und jetzt soll ICS mit Touchwiz und allen Features nun doch laufen?

Wie auch immer: sollte der Preis stimmen, ist das S7562 eine sehr interssante Alternative zu den sonst eher schwachbrüstigen Dual-SIM-Smartphones. Leistungswunder und Topplatzierungen in allen Benchmarktests sollte man aber trotzdem nicht erwarten. 😉

 

Quelle + Bild

[Review] iCandy Freedom 180 Wireless – Kopfhörer

Heute in unserem Review: der iCandy Freedom 180 – Kopfhörer. Laut Beschreibung kann man mit dem Freedom 180 völlig unkompliziert über Bluetooth Musik hören (bluetoothfähige Musikquelle wie Smartphone, PC,… vorausgesetzt). Zusätzlich soll man auch noch gut damit telefonieren können – soweit die Theorie. Aber inwieweit entspricht das der Realität? Und was kann man sich für knapp 40€ erwarten? Genau das wird unser Review klären!

Die Verpackung

Nach dem Öffnen der Versandverpackung hält man die schwarze Verpackung aus Karton in den Händen, die vielversprechend bedruckt ist. Auf der Rückseite findet man noch alle Features des Headsets zum Nachlesen.

Nimmt man nun den Deckel ab, findet man folgende Dinge vor:

  • iCandy Freedom 180 Headset
  • USB-Ladekabel
  • 3,5mm-Klinke < — > Klinke-Verbindungskabel
  • Bedienungsanleitung (bzw. Quick-Start-Guide in Englisch)

Das Einzige, was mir persönlich fehlt, ist ein Ladegerät für die Steckdose. So muss man den Kopfhörer über den USB-Port am PC/Notebook/Tablet/… aufladen.

Der Kopfhörer

Sehen wir uns zuerst den Kopfhörer selbst an. Insgesamt fühlt sich er sich ziemlich wertig und gut verarbeitet an. Nichts klappert oder macht einen instabilen Eindruck. Die Ohrpolster und die Außenseite des Bügels bestehen aus (Kunst-?)Leder, die beiden kleinen Bügel, die die Bluetooth Lautsprecher-/Ohrpolstereinheit auf Position halten (die Höhe ist einfach durch drücken oder ziehen verstellbar), bestehen aus Metall (Alu), der Rest ist matter Kunststoff.

Auf der linken Seite finden sich alle Anschlüsse und auch das Mikrofon zum Telefonieren (dazu später mehr). Auch die Buttons für das Starten/Pausieren/Stoppen der Musik finden sich links; beide Buttons besitzen einen markanten Druckpunkt. Auf der Unterseite der linken Seite ist ein kleines Rad zu finden, mit dem man mittels eines kurzen Betätigungsvorganges das nächste Lied auswählen oder nach doppeltem Druck auf die andere Seite auch das vorherige Lied starten kann. Mit einem kurzen Druck wird der aktuelle Song wieder von Anfang an abgespielt. Hält man das Rad aber länger, erhöht/senkt man so die Musiklautstärke. Hier rutscht man aber speziell am Anfang leicht ab, da man noch nicht daran gewöhnt ist. Nach kurzer Zeit aber macht die Bedienung keine Probleme mehr und man kann sich auf die wichtige Sache konzentrieren: die Musik.

Auf der rechten Seite befinden sich keine Bedienelement, dafür ein großer, aber keinesfalls störender Aufdruck des Bluetoothlogos.

Der Tragekomfort

Damit bin ich nicht ganz so glücklich. Die Ohrpolster könnten ein wenig größer sein, um den Tragekomfort zu erhöhen. Außerdem sitzt der Kopfhörer ziemlich fest, was nicht unbedingt angenehm ist. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gewöhnt man sich aber auch daran. Und eines bekommt man bei der Nutzung bestimmt nicht: kalte Ohren, denn die werden wirklich gut gewärmt. 😉

Der Sound

Wie eingangs bereits erwähnt befindet sich auch ein Kabel mit einem 3,5mm großen Klinkenanschluss im Lieferumfang. Damit kann man auch über den herkömmlichen Weg seine Musik genießen, wenn die Musikquelle beispielsweise nicht bluetoothfähig ist.

Ich habe aber zuerst den Bluetooth-Weg getestet. Dazu habe ich auf meinem Smartphone Bluetooth aktiviert (Sichtbarkeitstimeout zuvor deaktivieren!). Dann muss am Kopfhörer der Pause-/Play-Button auf der linken Seite solange gedrückt werden, bis die rote und die blaue LED über dem Knopf dauerhaft blinken. Schon findet das S3 den Kopfhörer und man kann die beiden Geräte pairen. Ist dieser Vorgang erledigt, werden alle Töne über die Kopfhörer ausgegeben.

Und was soll ich sagen? Der Sound ist wirklich genial! Getestet habe ich ein paar Musikrichtungen, genauer gesagt Pop, Rock, Dance und kurz auch Dubstep. Gut gefallen mir vor allem die klaren Bässe und der gute Klang allgemein. Das lässt sich etwas schwer beschreiben, aber das Soundkapitel wird gut gemeistert. Songs kann man über das Rad am Kopfhörer oder auch direkt am Handy wechseln. Nach einer ziemlich kurzen Reaktionszeit bei jedem Vorgang wird der nächste Titel abgespielt oder die Lautstärke nach Wunsch verstellt.

Dann habe ich den verkabelten Weg mit dem Klinkenkabel getestet, und zwar mit meinem PC. Wie erwartet funktioniert dieser Vorgang ganz normal und ohne Probleme.

Am Schluss ist mir dann aber ein kleiner Schönheitsfehler aufgefallen, wobei ich mir aber nicht ganz sicher darüber bin: teilweise kommt es mir so vor, als wäre der Ton im rechten Ohr ganz geringfügig lauter, ich kann mich aber auch täuschen (und nein, eine Hörschwäche kann ich garantiert ausschließen ;)).

Geräusche von außen werden aber gut gedämpft.

Die Telefonfunktion

Ist der Kopfhörer mit einem Telefon verbunden, kann man damit auch telefonieren. Dies funktioniert auch in der Praxis ohne Probleme, wenn man die Buttonbelegung kennt. Drückt man nämlich den Telefonbutton am Kopfhörer einmal, öffnet sich bei mir SVoice(?!). Bei einem zweimaligen Druck wird die zuletzt gewählte Nummer gewählt. Wird man angerufen, kann man mit einem Mal drücken annehmen. Hält man den Telefonbutton länger, weist man den Anrufer ab.

Fazit:

An die Ohrpolster muss man sich gewöhnen (speziell dann, wenn man so wie ich sonst immer nur InEars verwendet). Ansonsten kann ich den Kauf dieser Kopfhörer sehr empfehlen, vor allem erhält man für weniger als 40€ einen guten Bluetoothkopfhörer mit Telefonfunktion.

Adidas miCoach Armband

Man bzw. frau macht ja gelegentlich auch Sport und will dann natürlich auch wissen was man gemacht hat, bzw. wieviele Kalorien während der harten Trainingseinheit verbraucht wurden. Für das alles gibt es Apps, natürlich nicht nur im AppStore von Apple, auch andere Betriebssysteme haben tolle Apps auf Lager, aber da ich ja im Besitz eines iPhone 4S bin, naja ihr wisst schon ;).

Da das iPhone 4S kein iPod Nano ist brauche ich natürlich auch ein anständiges iPhone Armband um komfortabel Sport zu treiben und nebenbei entspannt Musik zu hören, die Strecke aufzuzeichnen und den Kalorienumsatz zu messen.

Fündig bin ich im Internet geworden und hab mir das Adidas miCoach Armband besorgt.
„Adidas miCoach Armband“ weiterlesen

iPad 3

Im Internet ist dieses Foto aufgetaucht:

20120229-213239.jpg

Kann man aufgrund der Schärfe bzw. der Auflösung davon ausgehen, dass es sich um Apples neues iPad handelt? Vorgestellt wird es gerüchtehalber am 07. März 2012, dann wissen wir mehr.

Update: Inzwischen ist das neue iPad vorgestellt worden. Mich persönlich haut es nicht so vom Hocker. Ok, es kann LTE 4G und hat ne Wahnsinnsauflösung und nen Quad-Core-Prozessor. Aber mehr halt nicht. Es ist schwerer und dicker geworden. Schade eigentlich, oder?