Wieviel Smartphone ist gut für mein Kind? Teil 3

Smartphone - Kinder - GefahrenDer erste Teil meiner Reihe behandelte das Sicherheitsbedürfnis der Eltern. Im zweiten Teil habe ich die Vorteile der Nutzung eines Smartphones durch unsere Kinder angeschnitten. Im dritten Teil gehe ich nun auf die Gefahren der Nutzung ein.

Jedes Smartphone, egal ob iPhone, Android-Handy oder Blackberry hat heute vielzählige Funktionen. Darunter Internet, GPS und eine Kamera.

Durch die Nutzung von diversen Apps und die ersteinmal „freizügigen“ Einstellungen zum Datenschutz lauern hier mannigfaltige Gefahren.

Datenschutz

Ein Schreckenszenario könnte so aussehen:
Mein Kind hat ein Smartphone und nutzt folgende (durchaus als Standard zu bezeichnen) Apps:

  • Facebook
  • Instagram
  • Foursquare

Die Datenschutzeinstellungen bei Facebook sind zuerst so, dass man seine Beiträge und sein Profil der ganzen Öffentlichkeit zugänglich macht. Bei Instagram sind die veröffentlichten Fotos grundsätzlich öffentlich. Und bei Foursquare muss man auch einstellen, wenn nicht jeder sehen soll, wo man sich gerade aufhält.

Stellen wir uns also vor, dass unser Kind diese sozialen Medien ausgiebig nutzt. Auf Facebook wird in der Chronik das Foto von der Siegerehrung vom letzten Schwimmwettkampf gepostet.
Auf Instagram kommen alle Fotos der letzten Freibadsaison. Sind natürlich auch freizügige dabei, man will ja ein wenig posen. 😉
Foursquare kriegt regelmäßig mitgeteilt wo man sich gerade befindet. Die Freunde sollen ja wissen, wenn man gerade im Freibad ist.

Soweit so gut. Ich begebe mich nun in die Denkweise eines Menschen, der meinem Kind nichts gutes will.

Ich schaue zuerst einmal alle Homepages von Schulen im Landkreis durch, ob dort nicht ein Foto, vielleicht sogar mit Namen, eines Kindes ist dem ich Böses will. Sollte kein Name vorhanden sein – auch nicht schlimm. Gibt ja die Google Bildersuche. Über Google finde ich auch heraus, dass das Kind auf Facebook ist. Schaue ich mir dort die Chronik an, weiss ich nun, dass es im Schwimmverein XY trainiert. Ein kleiner Blick auf die Internetseite des Vereins und schon weiss ich, wann und wo das Training stattfindet.
Weiter bekomme ich auch via Facebook heraus, ob das „Objekt der Begierde“ auf Foursquare ist. So kann ich leicht schauen, an welchem Ort es sich gerade eingecheckt hat.

Dieses Szenario will ich gar nicht weiter ausmalen, da sich wohl jeder vorstellen kann worin die Gefahren lauern.

Mobbing

Wie im zweiten Teil schon ausgeführt hat die Nutzung von Smartphones durchaus seine Vorteile. Man hält Kontakt zu seinen Freunden. Was passiert aber, wenn aus Freunden plötzlich Feinde werden?

Bei der Messenger App „Whatsapp“ kann man zB Kontakte blockieren. So werden nervende, beleidigende oder sogar belästigende Kontakte ausgesperrt. Auch bei Facebook gibt es die Möglichkeit ehemalige Freunde zu blockieren.

Bedenken muss man hierbei aber, dass dies ja immer erst im Nachhinein geschieht. Das heisst einer Blockierung geht erst einmal etwas voraus. Virtuell schickt man schneller mal eine massive Drohung oder Beleidigung, oder ein nicht jugendfreies Bild oder Video.
Das Kind ist dann schon in den Brunnen gefallen und die Kinderseele ein wenig angeknackst.

Durch die Nutzung des Internets, was man natürlich auch ohne Smartphone erledigen kann, besteht auch die Gefahr, dass sich Kinder über diverse Plattformen mobben. Das kann ein unvorteilhaftes Bild, oder auch die Bekanntgabe der letzten Note in Mathematik sein. Die Möglichkeiten scheinen hier, wie auch das Internet selbst, unbegrenzt.

Man muss sich als Eltern immer im klaren sein, dass die Nutzung von Technik und Medien in der heutigen Zeit Gefahren birgt. Diese Gefahren können Kinder noch nicht überblicken, so dass dies die Aufgabe der Eltern bleibt, die Kinder aufzuklären und auch immer mal wieder das Smartphone in die Hand zu nehmen und einen kritischen Blick, nicht nur auf die Datenschutzeinstellungen, zu werfen.

Im vierten und letzten Teil ziehe ich ein Fazit zum Thema „Wieviel Smartphone ist gut für mein Kind?“

Wieviel Smartphone ist gut für mein Kind? Teil 2

whatsapp HOAX

Gestern haben wir festgestellt, dass es hundertprozentige Sicherheit auch dann nicht gibt, wenn wir unsere Kinder mit Smartphones ausstatten.

Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit. – Benjamin Franklin – amerikanischer Politiker

Heute schauen wir uns mal die praktische Seite an, wenn unser Kind von uns ein iPhone oder ein Android Handy bekommt.

Erreichbarkeit / Praktischer Nutzen

Ich will meinem Kind noch schnell sagen, dass wenn es von der Schule nach Hause kommt kurz warten soll, weil ich noch schnell eine Besorgung machen musste. (Ok. Früher hat man einen Zettel hingelegt und das Kind wusste auch bescheid ;))
Das Kind soll nicht zum vereinbarten Treffpunkt kommen, sondern stattdessen schon zu Opa fahren (Ja ich weiss, früher wäre man halt hingefahren und hätte es dem Kind persönlich mitgeteilt)
Es regnet wie in Strömen und das Kind ruft an oder schickt ne Whatsapp-Nachricht, dass man es doch bitte vom Bahnhof abholen soll. (Wir sind halt früher nass geworden, aber geschadet hat das auch nix.)
Es ist gerade Volksfest und man hat mit seinem Sprössling ausgemacht, dass er um 16:30 Uhr zuhause sein soll. Nun bitte er via Smartphone um Fristverlängerung. (Damals wäre das Kind zu spät gekommen, oder zähneknirschend zum vereinbarten Zeitpunkt. Für beide Seiten eigentlich kein Drama, oder?)
Weil ich vor lauter Bloggen keine Zeit hatte einzukaufen, schreib ich meinem Kind: „Kauf bitte noch Semmeln.“, da es ja eh gerade auf dem Heimweg vom Gitarrenunterricht ist.

Natürlich kann man auch mit der entsprechenden App kurz nachschauen, wo sich sein Kind gerade rumtreibt. Ich halte es aber eher so, dass ich meinem Kind vertraue. Kommt das Kind mal wirklich später nach Hause beruhigt ein Blick auf die App mit dem Standort des Kindes unser Gemüt ein wenig, wenn man feststellt, dass es noch „auf dem Radar“ ist.

Die Kinder untereinander nutzen das Smartphone untereinander auch anders, als wir das früher getan haben. Davon abgesehen, dass wir früher gar kein Smartphone hatten. In der heutigen Zeit dient vor allem Whatsapp dazu sich mit seinen sozialen Kontakten auszutauschen. Wo wir früher noch Treffpunkte ausmachen mussten und „Hotspots“ abgegrast sind, schreibt die „Generation Whatsapp“ auf dem Daten Highway und informiert sich gegenseitig über gerade erlebte Sachen, oder was für einen Song man gerade gut findet. Man tauscht Erlebnisse via Fotos, Videos oder Sprachnachrichten aus. Was ich gestern beim Finale von Germanys Next Top Model feststellen durfte: Auch diese Sendung wird quasi nicht mehr alleine, sondern mit Freunden via Whatsapp verfolgt. Dort tauscht man sich in der GNTM-Gruppe über Heidi Klum und Wolfgang Joop und auch über die Modell-Kandidatinnen aus.

Die Form der sozialen Vernetzung hat sich rapide gewandelt. Ob dies nun gut oder schlecht ist wird sich noch herausstellen. Auf jeden Fall sollten wir uns davor nicht verschließen.

Wie man sieht hat das Smartphone auch praktische Vorteile. Es erleichtert einem ein wenig das Leben, wobei es natürlich nicht zwingend überlebenswichtig ist.

Der nächste Teil meiner Reihe „Wieviel Smartphone braucht mein Kind?“ geht dann auf die Gefahren bei der Nutzung ein.

Wieviel Smartphone ist gut für mein Kind? Teil 1

Wieviel Smartphone ist gut für mein Kind?Ich starte hier mal eine Reihe „Wieviel Smartphone ist gut für mein Kind?“. Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Sicherheitsbedürfnis / Sicherheitsdenken der Eltern.

Übersicht über alle Themen der Reihe:

  • Sicherheitsbedürfnis / Sicherheitsdenken der Eltern
  • Praktische Nutzung von Smartphones durch Kinder
  • Gefahren bei der Nutzung
  • Fazit – Für und Wider der Nutzung von Smartphones durch Kinder

Als Vater bzw. als Eltern bekommt man oft die Frage vom eigenen Kind gestellt: „Papa, wann kriege ich endlich ein Smartphone? Alle aus meiner Klasse haben schon eins!“ Wenn man bedenkt, dass das Kind erst 9 Jahre alt ist und in die vierte Klasse geht, dann frägt man sich tatsächlich, ob wirklich schon alle aus der Klasse ein Handy in der Hosentasche haben. Vielleicht hat das Kind da ja auch was verwechselt und es handelt sich um ein kindgerechtes Handy. Also ein Handy, bei dem man nur eine Nummer wählen, ansonsten aber nur angerufen werden kann. Manche Handys haben auch eine GPS Ortung mit an Board, so dass die Eltern immer wissen, wo sich das Kind gerade aufhält. Dazu aber später mehr.

Ich frage gerade meine kleine Tochter, was für Smartphones denn so die Klassenkameraden haben. Haltet euch fest! Es wurden folgende Geräte aufgezählt:

  • Samsung S5
  • Galaxy S4
  • Sony Xperia
  • HTC

Das wie gesagt in der vierten Klasse. Die Grauziffer ist dementsprechend höher.


Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Die Statistik zeigt nur die Altersverteilung ab 13 Jahren an. Wenn wir davon ausgehen, dass ungefähr 31 Millionen Smartphones in Deutschland in Betrieb sind macht das über 2,5 Millionen, die alleine von Kindern bzw. Jugendlichen benutzt werden.

Beleuchten wir die Hintergründe ein wenig.

Sicherheitsdenken / Sicherheitsbedürfnis

Fast alle neuen Smartphones sind mit einem GPS Sensor ausgestattet. Mit der passenden App, kann man so sein Kind „orten“. Man weiss also jederzeit, in einem gewissen Radius, wo sich sein Kind gerade befindet. Man kann den Schulweg des Kindes überwachen und so schnell feststellen, ob es den gewohnten/ausgemachten Nachhauseweg einschlägt, oder ob es noch den ein oder anderen Umweg nimmt. Kommt natürlich vor, wenn das Kind noch schnell zum Bäcker läuft, um sich dort mit Süssigkeiten oder einem Päckchen Panini Fußballsticker „versorgt“.

Ebenso kann das Kind sowohl einen Notruf (der auch ohne SIM-Karte funktioniert) absetzen, als auch die Eltern informieren, wenn etwas außergewöhnliches passiert ist. Auch können die Eltern das Kind anrufen, um zu fragen wo es denn bleibt.

Ich selber halte nichts von dieser Art der Befriedigung des Sicherheitsbedürfnisses. Meiner Meinung nach ist das nur das vielbesagte Feigenblatt, da durch die Ausstattung des Kindes mit einem Smartphone und der einhergehenden Möglichkeit des Erreichens bzw. Ortens im Ernstfall nichts erreicht ist. Sollte das Kind wirklich in Schwierigkeiten stecken und damit meine ich ernsthafte Schwierigkeiten (Entführung oder Unfall), dann wird zum einen der Entführer das Handy entsorgen und zum anderen das Kind aufgrund der stressbedingten Situation nicht in der Lage sein die Eltern anzurufen. Solche Extremsituationen müssen immer und immer wieder geübt werden um in Fleisch und Blut überzugehen. Wir brauchen ja nur an uns selber denken, wie wir in Extremsituationen reagieren. Da muss erst mal der Schock verarbeitet werden, um überhaupt wieder klar in der Birne zu sein. Wie soll sich da erst ein Kind verhalten?

Im nächsten Teil gehe ich auf die praktischen Möglichkeiten der Nutzung von Smartphones durch unsere Kinder ein.

 

Smartphone-Kauf, welches ist das Richtige?

Immer wieder kommt ein Moment, in dem man eine Entscheidung treffen muss, so auch beim Smartphone-Kauf. Einige von euch standen bestimmt auch schon davor und fragten sich,

Welches ist nun das richtige Gerät für mich?

Eine schwierige Frage in der Tat, denn das Smartphonegeschäft ist mittlerweile so schnelllebig, dass vieles, was heute noch aktuell ist, morgen schon wieder veraltet sein kann. Die intelligenten Begleiter werden ja in der Zwischenzeit schneller auf den Markt geworfen, als dass man sich an die Bedienung und den Funktionsumfang des alten Gerätes hat gewöhnen können. Es gibt einfach zu viel Unterschiede, Optionen, Designs oder doch nicht?!

Daher sollte man sich vor einem Smartphone-Kauf im Vorhinein genau überlegen, was braucht man, was will man mit dem Gerät machen, wobei kann es in verschiedenen Situationen unterstützen?

Genau um das herauszufinden haben wir hier einen Fragenkatalog vorbereitet, der Euch die Auswahl erleichtern soll und mit dem Ihr bestimmen könnt, was euch wirklich wichtig ist.

  • Wie wichtig ist Dir das Aussehen Deines Smartphones?
  • Welches Material soll das Gerät haben?
  • Ist Dir ein großes Display wichtig?
  • Wenn ja, soll das Gerät so sein, dass es noch in eine Hosentasche passt?
  • Ist es Dir wichtig, welches Betriebssystem das Smartphone hat?
  • Willst Du eine größtmögliche Auswahl an Apps?
  • Gibt es davon Apps, die dir besonders wichtig sind?
  • Willst Du viel fotografieren und brauchst du daher eine gute Kamera?
  • Ist es dir wichtig, dass Du lange erreichbar bist und nicht jeden Tag laden musst?
  • Brauchst du viel Speicherplatz für Musik, Videos oder Bilder?
  • Willst mit dem Smartphone Spiele spielen?
  • Wie viel willst Du für das Smartphone ausgeben.

Mit Beantwortung der Fragen erzeugt ihr ein Anforderungsprofil, mit dem Euch der Fachberater im nächsten Handyladen oder die Experten auf Portalen wie Handy-FAQ.de oder gutefrage.net in relativ kurzer Zeit eine geeignete Auswahl an Smartphones präsentieren können ohne, dass die Anschaffung eines neuen Smartphones zur Odysee wird.

 

Wiko Darkmoon Testbericht

Heute möchten wir euch das Wiko Darkmoon in einem kleinen Testbericht vorstellen. Nun fragt sich sicherlich immer noch der eine oder andere wer oder was ist Wiko? Diejenigen weise ich gerne auf unseren schon veröffentlichten Artikel „Wiko? Noch nie gehört!“ hin.

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Zudem hier ein kleiner Auszug aus unserem Artikel:

 Eine französische Firma mit einer ebenso einfachen wie einleuchtenden Idee: die neuesten Technologien einer größtmöglichen Anzahl von Nutzern zugänglich zu machen. Genau das ist der „French Touch“: eine Idee, die Zusammenhalt schafft.
Perfekt an Ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche angepasst, hat sich Wiko in Frankreich als unumgängliche Marke auf dem Smartphone-Markt etabliert.

So nun genug von Wiko als Hersteller und kommen wir zum Darkmoon. Das Wiko Darkmoon ist ein in der Einstiegsklasse angesiedeltes Smartphone und man bekommt es schon für um die 190,- Euro. Eine Besonderheit in dieser Klasse ist, das dass Darkmoon ein Dual-SIM Smartphone ist. Das ist aber bei Wiko nichts besonderes, denn jedes Gerät aus dem Hause Wiko ist ein Dual-SIM Gerät.

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Im Lieferumfang des Darkmoon ist alles was man braucht, um es sofort in Betrieb zu nehmen. So liegt dem Wiko Darkmoon nicht nur das übliche Zubehör bei, sondern auch zwei SIM-Karten Adapter, so dass auch Kunden die bisher ein Smartphone mit Nano-SIM oder Micro-SIM hatten das Darkmoon sofort nutzen können.

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Lieferumfang:

  • Ladegerät + USB-Datenkabel
  • Kopfhörer mit Mikrofon (3,5mm-Klinkenstecker) + Ohrenstöpsel in verschiedenen Größen
  • 2 SIM-Adapter (für Micro- bzw. Nano-SIM)
  • Auswurfpin (SIM-Schacht)

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Technisch bietet das Wiko Darkmoon alles was ein Einsteiger in die Smartphone-Welt so braucht. Das Darkmoon ist einigermaßen dünn und liegt dank seiner gummierten Rückseite angenehm in der Hand. Was den ein oder anderen stören wird, ist die Tatsache, dass das Wiko Darkmoon einen fest verbauten Akku besitzt, welcher sich also somit nicht wechseln lässt. Nun werdet Ihr fragen wie bekomme ich meine SIM-Karte bzw. SIM-Karten und die Micro-SD in mein Gerät? Nun das geht über unterschiedliche Wege: ein SIM-Karte wird wie inzwischen bei vielen Smartphones üblich seitlich über einen Schacht ins Gerät geschoben, die zweite SIM-Karte sowie die Micro-SD werden über eine abnehmbare Abdeckung am oberen Teil der Rückseite im Darkmoon verstaut. Leider knarzt diese Abdeckung schon jetzt, was sicherlich bei längerem Gebrauch nicht besser wird.

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Oben finden wir die USB-Schnittstelle sowie die 3,5 Klinken-Buchse. Auf der linken Seite ist der erste SIM-Karten Schacht und auf der rechten Seite der Power-Button und die Lautstärken-Wippe. Die Unterseite ist bis auf das Mikrofon „clean“, sprich hier befindet sich sonst nichts. Auf der Vorderseite befindet sich das Display mit einer Diagonale von 4,7 Zoll und einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel. An der Oberseite findet sich die Kamera sowie die Sensoren (Annäherung usw.), sowie das Wiko Logo. Unten finden wir den Wiko üblichen Sensor Button. Auf der Rückseite ist die Hauptkamera mit LED-Blitz, darunter das glänzende Wiko-Logo und ganz unten der Lautsprecher. Die Spaltmaße sind sehr gut und alles ist wirklich (Ausnahme die Abdeckung hinten oben) top verarbeitet.

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Technischen Daten:

  • Display: 4,7″, 1280x720px (312ppi)
  • Prozessor: Quad-Core 1,3 GHz, Cortex-A7
  • Arbeitsspeicher: 1GB
  • Speicher: 4GB intern, erweiterbar mittels microSD-Karte um 32GB
  • Akku: 1800mAh
  • Abmessungen & Gewicht: 137,5*68*7,9 mm; 110g
  • OS: Android 4.2.2

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Fazit
Insgesamt hat mich das Wiko Darkmoon nicht 100prozentig überzeugt. Dennoch ist es auch kein schlechtes Gerät. Mit den auf dem Markt erhältlichen Highend-Geräten kann es nicht mithalten, will es aber ja auch gar nicht. Das Gerät ist nun mal mit seinem Preis von 190,- Euro in der Einstiegsklasse angesiedelt und man bekommt hier ein faires Smartphone.

Wiko Germany auf Facebook

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Apple iPhone 5C im Kurztest

Hallo!

Ich nutze seit ein paar Wochen ein iPhone 5C. Von vielen als Cheap iPhone erwartet und von Apple dann als Color iPhone präsentiert.
Für viele ist das Gerät nur ein iPhone 5 im Plastik Mantel. Diese Einschätzung ist auch gar nicht so abwegig, denn bis auf ein paar wenige technische Weiterentwicklungen, gleichen sich die beiden Geräte doch sehr.

Damit bin ich dann auch gleiche bei den durch die Medien publizierten Kritikpunkten des iPhone 5C.
1. ist es technisch nahezu baugleich zum iPhone 5
2. wurde die wertig wirkende Hülle des iPhone 5 durch eine billiger wirkende Polycarbonat Hülle ersetzt
3. ist der Preis für das Apple 5C mit 499,-€ Startsumme zu hoch angesetzt

Niemand wird diese Punkte einfach so ignorieren oder gar widerlegen können. Aber ich habe nach ein paar Wochen Nutzung ein etwas gespaltenes Verhältnis zu der durch diese Aussagen projizierten Wahrnehmung des iPhone 5C.

Denn es wird suggeriert, dass das Gerät veraltet, minderwertig hergestellt und überteuert wäre. Sicher, gibt es genug Menschen, die genau diese Meinung teilen. Das sind aber aus meiner Sicht Personen, die sich eh nie ein iPhone zulegen würden und auch genug Kritikpunkte am iPhone 5S finden werden.

Ich habe in den letzten Jahren eine kleine Reise durch die Smartphone Welt unternommen und dabei einige Dates mit WindowsPhone (Lumia 800), Android (Motorola Razr, Samsung S3, Nexus 4) und BlackBerry (Z10, Q10) erlebt.

Ich habe mich nun für das Apple iPhone 5C entschieden, weil mir in erster Linie das frische neue Design von iOS 7 sehr zugesagt hat.  Auch hier gibt es sicher hinreichend andere Meinungen und so mancher Apple Freund, hat sich zu einem anderen System bewegt, gerade wegen des neuen Designs.
Nun ja, mir gefällt es eben. Ich empfinde es als klar und sehr ansprechend.

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Außerdem muss ich gestehen, dass mich die Potenz – Schlachten alla Dual-, Quad,- Okta… Prozessor noch nie interessiert haben.
Für mich ist ein Gerät sehr gut, wenn in der täglichen Handhabung ein sehr flüssiges Arbeitstempo geboten wird. Nichts hasse ich mehr, als Wartezeiten, weil das System noch irgendwelche Berechnungen zu Ende bringen muss.

Weiterhin lege ich viel Wert auf eine stimmige und ansprechende Benutzeroberfläche. Da muss ich schon jetzt sagen, dass ich die letzten Jahre nichts Besseres gesehen habe als bei BlackBerry 10. Ein sehr angenehm zu bedienendes System, was sehr elegant und effizient gestrickt wurde. Nur leider wird es die kanadische Firma in der bisherigen Form nicht mehr lange geben, befürchte ich.

So, genug der Vorrede! Wer bis hier her durchgehalten hat, schon einmal meinen persönlichen Respekt für die Ausdauer. 😀
Ich werde mich in meinem Test auf folgendes beziehen:
1. Design und Verarbeitung
2. technische Daten (kurz)
3. Bedienung und Handhabung
4. Akku
5. Fazit

1. Zu Design und Verarbeitung
Ja, das Apple iPhone 5C hat einen Polycarbonat Rücken und ja, das ist umgangssprachlich Plastik. Aber damit hat es sich dann auch schon.
Nahezu alle Hersteller benutzen PVC für ihre Geräte und niemanden stört es wirklich. Zumal daran auch gar nichts auszusetzen ist, da Polycarbonat ein ganz tolles Produkt ist.
Vor allem kann man verschiedenste Farben und Formen kreieren. Dabei bleibt das Material stabil und stoßsicher.
Erst die Verwendung dieses Materials, hat es Apple ermöglicht die vielen verschiedenen Farben anzubieten. Das iPhone 5C gibt es in weiß, pink, schwarz, grün und blau.
Apple hat also nichts falsches versprochen, als man von einem colored (farbigen) iPhone sprach. Von einem cheap und somit billiegen Gerät war nie gesprochen worden und es würde doch auch gar nicht zu Apple als Hochpreismarke passen.
Optisch wirkt Plastik natürlich immer weniger wertig als Metall oder Glas. Es bleibt daher eben Geschmackssache, ob einem das iPhone 5C gefällt oder nicht.

Was ich jedoch mit Bestimmtheit sagen kann, ist dass das haptische Feedback der Rückschale einfach sehr angenehm weich ausfällt. Auch die Abrundungen sind für das Handling sehr förderlich, so dass das Gerät sich gut in die Hand einfügt.
Hier kann man einen eindeutigen Pluspunkt verteilen, auch gegenüber allen anderen iPhone Modellen.

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Die Verarbeitung ist ohne Beanstandungen und steht anderen Apple Produkten in nichts nach. Da hat Apple auf jeden Fall keine Schwäche bewiesen.

2. technische Daten
Technisch entspricht das Apple iPhone 5C nahezu dem Vorjahresmodell iPhone 5. So wird ebenfalls der A6 Prozessor verbaut.
Der Akku ist mit 1507 mAh ein wenig stärker und das LTE Modul unterstützt nun auch die Frequenzbänder aller deutschen Mobilfunkanbieter.

Abmessungen (HxBxT) 124.4 x 59.4 x 8.97 Millimeter
Gewicht 132 Gramm

Displaytyp Retina-LCD
Displaydiagonale 4 Zoll (10,16 cm)
Displayauflösung 1136 x 640 Pixel
Pixeldichte 326 ppi (Pixel/Zoll)

Chipsatz Apple A6
Hauptprozessor Dualcore ARM Cortex A9
Taktrate 2 x 1300 Megahertz
Arbeitsspeicher / RAM 1024 Megabyte
Speicher (intern)
iPhone 5C 16 GB
iPhone 5C 32 GB

3. Bedienung und Handhabung
Wie ich es oben ja erwähnte, ist das iPhone 5C mein erstes tagtäglich genutztes Apple Produkt, was zunächst schone eine Menge an Umstellung von mir verlangte.
Da ich vom BlackBerry Z10 wechsle, fehlte mir ganz besonders der zentrale Benachrichtigungseingang, wie beim BlackBerry Hub. Bei iOS ist irgendwie jede App für sich selbst verantwortlich. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und kann mit der Sache ganz gut umgehen. Die bessere Lösung bleibt aus meiner Sicht jedoch eine zentrale Verwaltung.
Auch die so genannte Mitteilungszentrale, die man mit einem Wisch von oben nach unten erreichen kann, hat diese Bezeichnung im Grunde nicht verdient, da ich mich dort zwar informieren kann, aber für die Bearbeitung dann doch wieder in die einzelne App wechseln muss.

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Ansonsten muss ich gestehen, dass neben der schier unendlichen Auswahl von Anwendungen, diese auch wirklich gut gemacht sind und mir besser als auf allen anderen Systemen gefallen. Da merkt man gleich, wo die Entwickler ihren Fokus gesetzt haben.
Die Bedienung von iOS 7 ist sehr einfach und die Menüstruktur ist gut durchdacht. Ich habe mich recht schnell eingefunden und komme sehr gut mit dem System zurecht.

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Da ich ein absoluter Vielschreiber bin, ist gerade die Tastatur für mich ein sehr wichtiges Bewertungskriterium.
Auch diese Betrachtung bezieht sich eher auf iOS 7 als, direkt auf das iPhone 5C, da die Tastatur ja auf allen Modellen ab iPhone 5 gleich ist.
Aus meiner Sicht hat iOS 7 die schwächere Tastatur gegenüber BlackBerry 10 und Android (Swiftkey). Sätze, die ich auf BlackBerry und Swiftkey rasend schnell schreiben konnte, bekomme ich mit der iOS 7 Tastatur nur mit Zeitverzögerung hin. Gerade die Wortvorschläge der BlackBerry 10 Tastatur sind da nicht zu schlagen.
Außerdem macht mir die Größe oder sollte ich lieber sagen, die fehlende Größe der Tastatur zu schaffen. Da bieten die Anderen Tastaturen einfach mehr Trefferfläche.
Mittlerweile habe ich mich zwar daran gewöhnt, dass die Tasten eben einfach kleiner sind, aber ich mache immer noch einige Tippfehler, weil die einzelnen Buchstaben sehr eng beieinander liegen.

Zum Display möchte ich sagen, dass ich es angenehm hell empfinde und es auch bei Sonneneinstrahlung recht gut ablesbar ist. Die Farben werden sehr Originalgetreu dargestellt. Gerade der übertriebene Kontrast, wie bei AMOLED Displays Standard, bleibt einem hier erspart. Die Auflösung reicht vollkommen, um Texte klar ablesbar darzustellen. Das Werbewort „Retina“ Display hält hier sein Versprechen, auch wenn andere Hersteller mittlerweile noch höher auflösende Displays anbieten.

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4. Der Akku
Von meinen zuletzt genutzten Geräten, hat das Apple iPhone 5C mit einer Kapazität von 1507 mAh den kleinsten verbauten Akku.
Und zu meiner Überraschung hält dieser Akku bei meinem Nutzungsverhalten am längsten. Ich bin es gerade vom BlackBerry Z10 und Nexus 4 gewohnt einmal am Tage nachzutanken, da ich ansonsten am späten Nachmittag nicht mehr erreichbar wäre. Dieses ist mit dem iPhone 5C nicht notwendig, da der Akku recht entspannt bis zum Abend reicht. Da ich meine Smartphones eh immer auch als Nachtischtuhr und Wecker nutze, ist die nächtliche Ladung Standard. Länger muss so ein Akku also so unbedingt gar nicht bei mir halten.
Da muss man Apple schon eine sehr gute Abstimmung von Hardware und Betriebssystem zugestehen.

5. Fazit
Das Apple iPhone 5C ist trotz der bereits im Jahr 2012 erschienenden Hardware, ein sehr gutes Smartphone, welches bei meiner Nutzung zu keiner Zeit an seine Grenzen gestoßen ist. Was sicher auch daran liegen mag, dass ich kein Handygamer bin, sondern ein Smartphone für mich in erster Linie ein Kommunikationsmittel darstellt.
Und da dürften auch selbst schwächere Prozessoren noch hinreichend Leistung bringen.
Was mir gut gefallen hat, ist das angenehme Handling des Gerätes. Form und Größe des Displays sind aus meiner Sicht sehr gut und für die einhändige Nutzung optimal.
Zudem liegt das Polycarbonat Gehäuse sehr weich und angenehm in der Hand.

Bietet das Apple iPhone 5C mehr als andere Geräte? Sicher nicht! Andere Hersteller packen zum selben Preis durchaus bessere Technik ebenfalls in Plastik und nutzen dann das allseits beliebte Android als Software Basis.

Ist das Apple iPhone 5C überteuert? Für so manchen ja. Aber Apple Produkte waren und sind eben teuer. Das muss man dann schon für sich entscheiden, ob einem der Name das wert ist. Tatsächlich erhält man ein wirklich gutes Smartphone mit einem durchdachten und stabilen Betriebssystem.
Betrachtet man den Preis des iPhone 5, ist das 5C sogar günstiger zu haben. Also findet sich das Gerät schon da wieder, wo es in der Apple Preiswelt hingehört.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir bald so manches Angebot sehen werden, wo das iPhone 5C zu recht passablen Konditionen zu haben sein wird.
Das Gerät wurde von Apple bewusst so platziert und dient durch seinen zu erwartenden Preisverfall aus meiner Einschätzung Preis stabilisierend für das iPhone 5S.

Auch wenn iOS 7 überaus stabil läuft, gibt es immer wieder kleine oder gar große Probleme. Oder man will aus dem iPhone 5C eben sein individualisiertes Smartphone mach. Dann gibt es neben den viele tollen Apps, auch weitere Informationen und jede Menge Support bei einem Forum wie Handy-FAQ! Wir haben dort immer gute Erfahrungen gemacht und trafen stets auf engagierte User und Moderatoren

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Meine 5 Gründe warum ich mein BlackBerry doch nicht gegen einen Androiden tausche!

Wie komme ich zu diesem Artikel?
Nun, bis zum Frühjahr war ich Android Nutzer und habe so einige Geräte mit diesem Betriebssystem verschlissen.
Dann kam im März das BlackBerry Z10 und ich wollte das einfach mal ausprobieren. Aus dieser Neugier ist mittlerweile eine enge Freundschaft erwachsen.
Jetzt scheint BlackBerry aber noch weiter in der Krise zu stecken, als noch am Anfang des Jahres. Neben einer aktiven Partnersuche, wird gar der Verkauf des Unternehmens in die Überlegungen einbezogen.
Das wiederum war Grund für mich, meinen Androiden aus der Schublade zu holen und das BlackBerry mal beiseite zu legen.
Eine Woche wollte ich mich wieder an Android gewöhnen, um dann noch mal neu zu entscheiden.

In dieser Zeit ging mir ein Gedanke immer wieder durch den Kopf. Wie konnte dieses System die „Weltherrschaft“ auf dem Smartphone Markt übernehmen?
Klar es gibt im Grunde nichts, was es für Android nicht gibt und da liegt die absolute Stärke dieses Systems.
Aber warum ist diese Benutzeroberfläche nur so wenig innovativ, unproduktiv und kompliziert?

Meine Entscheidung steht also fest. Ich werde mit BlackBerry gehen, so lange es eben geht. In der Hoffnung, dass die Firma und vor allem BlackBerry 10 doch noch den Durchbruch schaffen.

Was begründet diese unpopuläre Entscheidung?

1. Die Benutzeroberfläche von BlackBerry 10
Hier hat der kanadische Hersteller einfach neue Maßstäbe gesetzt. Mit seiner Flow genannten Bedienungsoberfläche schafft es BlackBerry einfach in schnelles, flüssiges und smoothes System zu programmieren. Es macht einfach Freude durch die einzelnen Ebenen des Betriebssystems zu fliegen. Alles ist unkompliziert zu erreichen und die Menüs sind in klar verständlich aufgebaut.

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2. Der BlackBerry Hub
Auch hier findet man einfach nichts praktisch

eres auf dem Markt der mobilen Endgeräte. Alle Benachrichtigungen gut strukturiert unter eine Dach. Und vor allem kann man diese Nachrichtenzentrale von überall unkompliziert erreichen ohne auc nur eine Anwendung beenden zu müssen. Mit einer Fingergeste ist der Hub zu erreichen oder man schaut eben nur kurz nach, ob es was neues gibt.

Mit BlackBerry 10.2 kommt zusätzlich die Toast Benachrichtigung. Ähnlich wie bei Windows Phone erscheint am oberen Bildschirmrand die hereinkommende Nachricht im Kurztext, Soziale Medien sogar mit Foto, soweit hinterlegt.

 

c:mobilechoiceuk
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3. Der BlackBerry Messenger
Sicher, die Masse der kommunikativen Menschen, ist mittlerweile mit WhatsApp verbunden. In der Android Welt setzen zudem viele auf Hangout.
Da ich nun alle Messenger ausführlich testen konnte, bleibt allerdings meine Stimme beim BlackBerry Messenger.
Der Funktionsumfang ist ähnlich wie bei WhatsApp mit Text, Stimme und sogar Videotelefonie im Grunde umfassend. Dazu kommt noch die überaus nützliche Funktion, dass man eine Rückmeldung bekommt, wenn die Nachricht angekommen ist, gelesen wurde oder darauf geantwortet wird. Das kann WhatsApp bisher eben noch nicht.
Mit BlackBerry 10.2 versucht Man dann zusätzlich aus dem BlackBerry Messenger so etwas wie Google+ zu machen. Mit Hilfe von Kanälen, kann man öffentlich oder auf seinen Freundeskreis beschränkt seine Aktivitäten mitteilen. Oder das ganze wird kommerziell genutzt und man informiert den Leser über Neuigkeiten.
Insgesamt bietet BlackBerry Messenger einfach des bessere Paket und ist dabei noch super schnell.

In ein paar Wochen wird dieser Messenger auch für Android und iOS verfügbar sein. Dann können sich ja alle ihr eigenes Bild machen.

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4. Die Sicherheitsstruktur des Systems
Kein Hersteller auf dem Smartphone- Markt bietet ein ähnlich sichere System wie BlackBerry 10. Es gibt keine Viren und diese hätten eben keine Chance.
Da sehen die Meldungen gerade für Android doch schon viel schlechter aus. Die Offenheit des Systems ist eben auch das Einfalltor schlechthin.
BlackBerry 10 lässt so offene Bereiche nicht zu. Natürlich werden jetzt einiges sagen, dass sie eben vollen Zugriff auf das System heben wollen. Ich aber eben nicht, Ich will das es läuft und das so sicher, wie es eben nur geht.
Die Installation von Fremdsoftware wird unterbunden und die Apps erhalten eben nicht auf alles was sie wollen Zugriff und können dann auch nicht auslesen und weitermelden, was ich so auf meinem BlackBerry habe.
Zudem tut BlackBerry einfach mehr gegen die kriminellen handlungen der NSA. Welcher amerikanische Hersteller kann das noch von sich behaupten?

5. Die Tastatur
Dass BlackBerry einfach die besten Quertz Tastaturen macht, wird kaum jemand bezweifeln und dafür werden Geräte wie BlackBerry Bold und BlackBerry Q10 eben geschätzt.
Aber dass BlackBerry auch die beste virtuelle Tastatur bietet wissen eben noch nicht alle. Eigentlicher Entwickler ist SwiftKey. Insbesondere bekannt von der gleichnamigen Tastatur App auf Android.
Die Erfahrungen von Android floss in die BlackBerry 10 Tastatur. Und so regiert sie unglaublich schnell. Zudem liegt sie mit den Wortvorschlägen, die direkt über dem Buchstaben erscheinen, überragend oft richtig. Diese Treffgenauigkeit wird zudem durch schnelles lernen der Tastatur ständig verbessert.
Ich habe zumindest noch keine bessere virtuelle Tastatur erleben dürfen.

c:hexus.net
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Das sind nur die fünf Hauptgründe. Sicher könnte man noch einige mehr anführen. Aber genau diese Punkte haben mich wieder zu meinem BlackBerry Z10 gebracht und ich bereue es keine Sekunde.

 

Weitere Informationen zu BlackBerry 10 bkommt Ihr auf bb-10.de und Handy-FAQ

Es kommt eben doch auf die Größe an…

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Ich behaupte jetzt einmal ganz mutig: und es kommt eben doch auf die Größe an. Nein, nicht  bei dem, an was ihr denkt, sondern bei den Handy-Displays. 😉

Bei mir fing alles vor etwa 2,5 Jahren mit dem Samsung Wave und einer Displaydiagonale von 3,3″ an, das war etwas kleiner als das damalige iPhone 4 (3,5″). Die Hardware war ordentlich, aber bada als Betrienssystem machte dem Ganzen einen dicken Strich durch die Rechnung.Danach ging es mit Android dem Samsung Galaxy S weiter und mit der  damals wirklich akzeptablen Größe von 4″. Größere Smartphones wie das Dell Streak 5 hatten zwar einen Reiz, aber waren dann doch zu groß und nicht einhändig bedienbar.

Und was kam anschließend? Samsungs damaliges Flaggschiff Galaxy S3 mit 4,8″, zwischenzeitlich das Desire X mit 4″ und das Google G1 mit 3,2″ und vor ein paar Wochen das Xperia Z mit geradezu riesigen Ausmaßen von 5″. Einhändig bedienbar? Nö. Hosentaschentauglich? Ja, aber nur sehr eingeschränkt. Schön sind diese großen Displays zwar für Filme oder Spiele, aber unterm Strich ist das schon wieder zu groß. Dann kam vor genau 4 Tagen mein HD2, welches ich gegen mein Asus Transformer eingetauscht hatte. Es ist zwar schon etwas älter, ein wenig dicker, aber in einem neuwertigen Zustand und – hört, hört – mit einem vergleichsweise kleinen 4,3″-Display. Man kann es einhändig bedienen, bringt es locker in die Hosentasche, es ist super verarbeitet und mit Android auch einigermaßen (und damit meine ich gut ;)) nutzbar und kann von der Usability auch gegen die sprichwörtlich „Großen“ anstinken.

Bitte, liebe Hersteller, bringt doch auch Top-Smartphones auf HTC One – oder Galaxy S4 – Niveau mit kleineren Displays zwischen 4,3 und 4,5″!

Ich bin müde – Smartphone Burnout

Katze - müde - Smartphone BurnoutWie müde? Ja müde. Smartphone-müde.

Fast täglich kommen neue Smartphones auf dem Markt, einmal im Monat taucht ein neuer Hersteller am Smartphone-Horizont auf. Wer’s mit Qualität nicht schafft, der probierts über Quantität. Das macht mich sehr, sehr müde. Ich versuche ja mein bestes: habe sämtliche Hersteller-, Technikblog-, Provider-, und was weiß ich noch alles für Feeds abonniert. Führe in Twitter Listen, folge sämtlichen mir bekannten und themenrelevanten Twitterati, kreise sämtliche interessante Leute ein füge auch bei Google+ alles Wichtige meinem Freundeskreis hinzu. Aber ich kann nicht mehr. Ich bin ausgebrannt. Ich will mir nicht die tausendste Samsung-Galaxy Variante mit ihren Untervarianten reinziehen, will nicht wissen, dass jetzt auch ODYS mitspielen will, oder dass PEARL nun auch Handys vertreibt.

Können wir uns nicht darauf einigen, dass ihr einmal im Jahr ne gescheite Präsentation macht (BlackBerry kann das und Apple hat’s erfunden!)? Bitte, Bitte, Bitte.

Baut einfach einmal im Jahr ein gescheites Tablet, ein Smartphone und ein Phablet und alle wären glücklich. Wär das nicht alles ganz einfach? Ich denke schon.

Leider weiß ich auch, dass sich mein Wunsch nicht erfüllen wird. Die MWC in Barcelona steht schon in den Startlöchern. Und täglich grüßt das Murmeltier.