Geplante Obsoleszenz und keinen interessierts!?

Produktsuche…

Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einem neuen Monitor für meinen PC, eine schnelle Lösung ist aber leider nicht in Sicht. Denn neben der Bildqualität und der Reaktionszeit spielt für mich auch die Haltbarkeit eine große Rolle. Ich habe nämlich keine Lust, mich in 1,5 oder 2 Jahren wieder damit auseinander setzen zu müssen, nur weil die Hersteller das große Geschäft machen wollen (das will wohl jede Firma, aber aus Erfahrungsberichten anderer User – vgl. z.B. Foren wie www.handy-faq.de – zu diversen Modellen sieht man eine gewisse Tendenz). Als weiteres Beispiel möchte ich hier Kopfhörer nennen (da war meine Suche erfolgreich, es wurde ein Modell von Sony ;)). Jedenfalls wollte ich aufgrund von Empfehlungen aus dem Freundeskreis zu Sennheiser greifen. Sound gut, Tragekomfort gut, alles gut? Leider nein, denn während der Klang in den allerhöchsten Tönen gelobt wurde, ging natürlich „rein zufällig“ bei vielen Usern einer der beiden Lautsprecher nicht mehr. Und „rein zufällig“ war eine Reparatur nicht möglich und „rein zufällig“ trat der Defekt kurze Zeit nach dem Ende der Garantie auf.

Aber nicht nur Fernseher und Kopfhörer, sondern alle die meisten Produkte sind darauf getrimmt, kaputt zu gehen (Stichwort: geplante Obsoleszenz), damit man als Kunde wieder Geld ausgibt. Die dabei unnötig entstehenden Elektromüllberge interessieren dabei natürlich niemanden, aber das ist ein anderes Thema. 😉

obsolosezenz

Mögliche Gegenmaßnahmen?

Manchmal kann man den Defekt sogar selbst beheben, wenn es beispielsweise um kleinere Lötarbeiten geht. Beim Smartphone kann man manchmal sogar den offiziell fest verbauten Akku wechseln. Da dies aber nicht immer möglich ist und man dabei einiges kaputt machen kann, ist es oft hilfreich, einen Spezialisten (z.B. www.smartphone-werkstatt24.de) aufzusuchen, der sich gegen ein gewisses Entgelt der Sache annimmt und die Reparaturen durchführt. Seriöse Händler arbeiten zu Festpreisen, die auch nur dann fällig werden, wenn die Reparatur auch wirklich erfolgreich war und sich dadurch nicht fünf andere Baustellen auftun.

Gut finde ich auch die Festpreise (zum Beispiel Homebutton-Reparatur beim iPhone um XX€; egal, wie lange die Reparaturwerkstatt braucht und unabhängig davon, welche Probleme auf dem Weg dorthin auftreten). Klar kann man das defekte Telefon einsenden, wesentlich besser ist es aber, persönlich beim Betrieb vorstellig zu werden, das Problem genau zu beschreiben und das reparierte Smartphone nach einem Kaffee wieder mitnehmen zu können.

Denn lieber etwas Geld investieren und wieder ein intaktes Gerät besitzen als ein wenig zu sparen und das Smartphone abschreiben zu müssen.

Wiko? Noch nie gehört!

WIkoHabt ihr schonmal von Wiko gehört? Nein, nicht Wikio oder Wiko, sondern Wiko. Oder anders gefragt: „Habt ihr schon einmal ein Smartphone von Wiko in den Händen gehalten, oder in einem Geschäft (Media Markt, Saturn, o.ä.) gesehen? Ich bin ganz ehrlich. Ich nicht, obwohl ich mich ja bekanntermassen mit Handys und Smartphones auskenne.

Ich bin ja schon froh, dass ich Huawei kenne. Das erste mal hatte ich Huawei beim LIDL kennengelernt. Wiko ist da aber ne ganz andere Hausnummer, weil die Firma aus Frankreich momentan wohl noch keine Smartphones über den Ladentisch verkauft. Also zumindest nicht über den guten alten analogen. Weil digital, sprich in Onlineshops gibts die Teile schon zu kaufen.

Warum ich das hier alles schreibe? Naja, wir sind ja hier auch ein Smartphone Blog und sollten ab und an auch was über Smartphones schreiben. 😉 Aber hauptsächlich finde ich das Konzept von Wiko Mobile cool. Günstige Smartphones mit DUAL-SIM und guter technischer Ausstattung.

Momentan sind diese Smartphones im Portfolio von Wiko Mobil:

  • Darkfull
  • Darkmoon
  • Darknight
  • Darkside
  • Stairway
  • Cink Peax 2
  • Sublim
  • Ozzy

Auf der Produktseite: http://de.wikomobile.com/collection.php?s=Smartphones kann man alle verschiedenen Geräte sehr gut miteinander vergleichen.

Das Darkfull ist momentan das Flaggschiff aus der französischen Produktion und ist mit einem Preis ab 259,- Euro, vor allem mit den technischen Specs, schon ein Wahnsinn.

Es hat eine Bildschirm – Diagonale von  5 Zoll mit IPS-Display und einer Auflösung von Full HD 1080p.  Das Display besteht aus Gorilla Glass, was es widerstandsfähiger gegen Kratzer und Stöße macht.  Das Darkfull kommt mit einem 1,5 GHz Quad-Core-Prozessor von MediaTek (MT6589T).  Dieser wird von einem PowerVR SGX544 GPU begleitet und von 2 GB RAM  unterstützt. Desweiteren bietet es einen internen Speicher von 16 GB und zusätzlich einen USB On-The-Go-Anschluss.  Betriebssystem ist Android 4.2 Jelly Bean. Mit der 13-Megapixel-Digitalkamera mit LED-Blitz auf der Rückseite sowie einer 5-Megapixel auf der Vorderseite kann man tolle Bilder knipsen.  Beide Kameras können Videosin voller HD 1080p Auflösung aufzeichnen.

Wiko Darkfull

WIko News

Ich kann euch zum Thema Wiko auch den wikoblog.de empfehlen. Dort findet man unabhängige Tests rund um Wiko und natürlich die aktuellsten News. So wie es ausschaut hat der Blog wohl auch Insiderwissen. Also immer mal einen Besuch wert.

Zum Abschluss noch ein paar  Fakten zu Wiko Mobile, die ich im Netz gefunden habe und die ihr euch natürlich nicht mühsam zusammen suchen müsst:

Eine französische Firma mit einer ebenso einfachen wie einleuchtenden Idee: die neuesten Technologien einer größtmöglichen Anzahl von Nutzern zugänglich zu machen. Genau das ist der „French Touch“: eine Idee, die Zusammenhalt schafft.
Perfekt an Ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche angepasst, hat sich Wiko in Frankreich als unumgängliche Marke auf dem Smartphone-Markt etabliert.

Quelle: wikomobile.com

 

Wiko Mobile wurde 2011 gegründet und ist somit in etwa 2 Jahre alt. Nachdem sich die aus Marseille (Frankreich) kommende Firma auf dem französischen Markt etablieren konnte drängt sie jetzt auch nach Deutschland, um noch bekannter zu werden. Hierzulande wird der Markt vor allem von Samsung und Apple dominiert, weiters kämpfen auch noch Sony, Huawei, HTC und noch einige andere Firmen um neue Kunden. Bleibt da wirklich noch Platz für den französischen Newcomer? Wir sagen ja…

Quelle: wikoblog.de

 

Das Unternehmen wurde im Jahr 2011 in Marseille von Laurent Dahan in Kooperation mit dem chinesischen Unternehmen Tinno gegründet.

Die französische Firma Wiko bestellt beim chinesischen Hersteller Tinno Smartphones, die an den französischen, deutschen und spanischen Markt angepasst werden. Hersteller ist also Tinno. Wiko Mobile erstellt die Software/Firmware.

In Marseille sind ca. 60 Mitarbeiter beschäftigt.

Im ersten Quartal 2013 erreichte die Marke mit dem Internetverkäufen 31,6% Umsatz und 10,5% bei Laden – Verkäufe.

Das Unternehmen gab Mitte 2013 an eine Million Kunden zu haben und hoffen, dass Ende des Jahres sich die Kunden verdoppelt zu haben.

Quelle: Wikipedia Frankreich (frei übersetzt und gekürzt von mir)

 

Wie schaut es eigentlich mit der Zufriedenheit aus?

Es gibt einige schöne Zitate und Sprichwörter zum Thema Zufriedenheit:

Wer hoch steigt wird tief fallen

Hochmut kommt vor dem Fall

Das altmodische Wort Zufriedenheit mit sich und der Welt ist, trotz allem Fortschrittsglauben, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, der Schlüssel zum Geheimnis des Glücks.

Nicolas Chamfort (1741 – 1790), eigentlich Sébastien Roch Nicolas de Chamfort, französischer Dramatiker, Mitglied der Académie Française

Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: »Faust I«, 1808

BuddhaDer Grund warum ich hier ein wenig philosophisch über das Thema Zufriedenheit schreiben will hängt auch entfernt mit der heutigen Schnelllebigkeit, die auch von Smartphones und dem Internet geprägt ist, zusammen.
Höher, schneller, weiter. Das ist die Devise. Wer nicht mitrennt, sich nicht in den Sog der vermeintlichen Innovationen des modernen Lebens begibt, der steht schnell im Abseits. Wird als Langweiler, altbacken oder unmodern, ja sogar als ewig gestriger tituliert.

Ich will das nicht. Ich will einfach nur zufrieden sein. Auf sich selbst acht geben, ohne Gefahr zu laufen irgendeinen Trend zu verpassen.

Es gibt oder gab Situationen, da will man nur sein Bestes geben. Man überlegt sich einiges, schaut über den Tellerrand und versucht es allen recht zu machen. Und was kommt dabei raus? Alles wird hinterfragt und angezweifelt. Hat der Mensch soviel Angst vor Veränderung oder ist es nur die generelle Unzufriedenheit die jemanden dazu bewegt anderen nicht auf die Schulter zu klopfen mit den Worten: „gut gemacht, wir machen das beste daraus!“?

In solch Situationen wünsche ich mir Ruhe und Gelassenheit. Wenn mir niemand auf die Schulter klopft, dann mach ich das. Imaginär. Ich verzeihe dem- oder derjenigen. Meist können diese Menschen ja selbst nichts für ihre Borniertheit. Nicht drüber nachdenken. Einfach mit sich selbst im Reinen sein und sich weiter vom Fluss des Lebens treiben lassen.

Tempel

Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Man muss sich diesen Flow antrainieren, wie man sich auch Fertigkeiten wie Gitarre spielen oder Rennradfahren beibringen kann. Je öfter man dies tut, desto besser wird man darin.

Um wieder auf die Schnelllebigkeit zurückzukommen. Wenn man nur rennt und rennt und rennt und oft auch hinterherhechelt, dann verpasst man soviele wunderbare Dinge,die auf dem Weg direkt vor einem liegen. Man sollte sich achtsam im Fluss des Lebens treiben lassen. Natürlich wird es auch einmal Flauten oder Stürme geben, aber wenn man darauf vertraut, dass einen der Fluss ans Ziel bringen wird, dann wird man auch diesen Unwägbarkeiten gelassen ins Auge blicken.

Das Ziel das wir übrigens alle anstreben ist der Tod. Jeder wird diese Ziellinie überschreiten und keiner weiß jetzt schon seine Zeit. Deshalb sollte man auf sich achten, damit man das Ziel mit soviel Liebe, Erfahrung, Zufriedenheit und Glück als möglich erreicht und zwar nicht gehetzt sondern in der Retrospektive als vom Fluss getragen und Angekommener.

[youtube_sc url=“http://www.youtube.com/watch?v=eHsmpr2rJQM“ title=“Zufriedenheit“]

Smartphone Vergleich anhand von Aktienkursen und Marktanteilen

Ich will hier mal einen kleinen Artikel schreiben und die einzelnen Smartphone Hersteller anhand ihrer Aktienkurse miteinander vergleichen. Die Relation soll der Marktanteil an Smartphones im Vergleich zum Börsenkurs sein.

Fangen wir mit Samsung an:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im DAX: 527 EUR

Weiter gehts mit Apple:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 442,63 USD

Jetzt kommt HTC dran:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 30,00 USD

Gefolgt von BlackBerry:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 14,45 USD

Nun der Newcomer Huawei:

Ha. Überraschung. Huawei ist nicht börsennotiert.

Dann als nächstes der chinesische Konkurrent ZTE:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 1,90 USD

Als nächstes Unternehmen kommt LG Electronics:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im DAX: 7,81 EUR

Die Finnen von Nokia:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 3,34 USD

Sonys Aktienkurs:

 

Kursdatum am 26.03.2013 im NASDAQ: 17,34 USD

Das wars erst mal mit den Aktienkursen der einzelnen Smartphone Hersteller in einem Zeitraum von drei Jahren. Natürlich muss man bedenken, dass Unternehmen wie Apple, Samsung, Sony, LG, anders als z.B. BlackBerry auch andere Technologien (Haushaltsgeräte, Computer, Playstation, usw…) in ihrem Portfolio haben.

Die einzelnen Unternehmen in der Reihenfolge des Wertes der Aktie:

  1. Apple
  2. Samsung
  3. HTC
  4. Sony
  5. BlackBerry
  6. LG
  7. Nokia
  8. ZTE

Huawei (nicht in der Wertung)

Zur Übersicht und vielleicht zum Ärgern, eine Übersicht über die Wertentwicklung der einzelnen Aktien von 2010 und 2013:

Samsung Apple HTC Sony BlackBerry LG Nokia ZTE Huawei
Wert 2010 236,38 144,82 64,50 20,20 47,38 14,70 8,95 1,79 n/a
Wert 2013 556,22 405,50 29,11 8,40 9,17 7,29 3,03 1,34 n/a
+/ 319,84 260,68 -35,39 -11,80 -38,21 -7,41 -5,92 -0,45 n/a
+/in % 135 180 -122 -140 -416 -50 -195 -33 n/a

Somit kommen wir zu einem neuen Ranking und zwar wer seit 2010 an meisten Wert gewonnen bzw. am wenigsten verloren hat:

  1. Apple
  2. Samsung
  3. ZTE
  4. LG
  5. HTC
  6. Sony
  7. Nokia
  8. BlackBerry

Huawei (außer Konkurrenz)

Jetzt sehen wir uns noch eine Statistik von Gartner an, die uns zeigt, wie groß die Marktanteile der einzelnen Smartphone Hersteller in den Jahren 2011 und 2012 waren.

Statistik_Marktanteil_Smartphones_2011_2012

So nun setzten wir den Zuwachs von ’11 auf ’12 in Relation:

Samsung Apple HTC Sony BlackBerry LG Nokia ZTE Huawei
Markanteil ’11 17,7 5 2,4 n/a 2,9 4,9 23,8 3,2 2,3
Marktanteil ’12 22,0 7 1,8 n/a 2,0 3,3 19,1 3,9 2,7
Zuwachs/Verlust in % 24 40 -25 n/a -31 -32 -25 22 17

Zum Abschluß setzten wir unsere gewonnen Daten nochmal in Relation:

Samsung Apple HTC Sony BlackBerry LG Nokia ZTE Huawei
Zuwachs/Verlust Marktanteile in % 24 40 -25 n/a -31 -32 -25 22 17
Wertzuwachs-/verlust in % 135 180 -122 -140 -416 -50 -195 -33 n/a
Koeffizient MA/Wert 159 220 -147 n/a -447 -82 -220 -11 n/a

 Fazit:

Meine Statistik-Kennzahlen sind von mir völlig frei erfunden und ich weiss selber nicht einmal, ob sie wirklich was aussagen. Bin ja kein BWLer ;-). Ich werte meine abschließende Tabelle so, dass Apple im Vergleich zu den anderen Firmen die Nummer eins auf dem Smartphone Markt ist. Samsung hat massiv aufgeholt und wird, meiner persönlichen Prognose zur Folge Apple in den nächsten zwei bis drei Jahren überholt haben. Apple müsste nach dem Tod von Steve Jobs schon was mächtig geniales einfallen, damit der Abwärtstrend gestoppt werden kann. Überraschend, dass die chinesischen Hersteller ZTE und Huawei, Motorola und HTC ein- bzw. überholt haben. Zumindest bei den Marktanteilen. Nokia und BlackBerry (früher Research in Motion) haben den Anschluß verpasst und das zeigt sich deutlich sowohl in den Aktienkursen, als auch am Marktanteil. Nokia setzt nun voll auf das Betriebssystem Windows Phone und BlackBerry versucht es mit dem hauseigenen BlackBerry OS 10. Ob das ein Fehler ist und nicht beide Hersteller besser auf Google’s Android gesetzt hätten wird die Zukunft zeigen.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Wenn ja teilt ihn doch mit euren Freunden. Frohe Ostern!

Aktiencharts von finanzen.net / Daten von boerse.de

LTE-Technik bei Vodafone

vodafone

(C) by Vodafone

 

Gespannt verfolge ich schon seit Längerem den Ausbau des LTE-Netzes. Die Abdeckung wird immer besser und die neueste Datenübertragungstechnik verbreitet sich. Das haben auch die Hersteller von Smartphones und Tablets schon längst erkannt und somit ist nahezu jedes Flaggschiff der Hersteller LTE-kompatibel.

Aber was ist LTE überhaupt?

Long Term Evolution (LTE) ist ein Mobilfunkstandard der vierten Generation (3,9G-Standard), der mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde deutlich höhere Downloadraten erreichen kann. Das Grundschema von UMTS wird bei LTE beibehalten. So ist eine rasche und kostengünstige Nachrüstung der Infrastrukturen der UMTS-Technologie (3G-Standard) auf LTE-Advanced (4G-Standard) möglich.

 

– Quelle: Wikipedia

Vereinfacht gesagt handelt es sich hierbei also um einen neuen schnellen Übertragungsstandard. Alle 4 großen deutschen Provider bieten LTE-Tarife und -Hardware an, genauer möchte ich hier auf die Angebote von Vodafone eingehen.

Die Geräte im Überblick

Seit Mittwoch halte ich das Xperia Z von Sony in meinen Händen. Mit seinem 5″-Full HD – Display gehört es definitiv zu den größeren Smartphones, nebenbei ist es auch noch LTE-fähig und läuft mit Android. Ebenfalls mit Android laufen  das HTC One (4,99″-Display), das Samsung Galaxy S3 LTE (4,8″) und das Samsung Galaxy Note 2 (5,5″), welche sich alle im Sortiment von Vodafone befinden. Will man sich aber mit Windows Phone herumschlagen (ich kann diesem System einfach nichts abgewinnen ;)), kann man sich auch für eines der beiden Nokia-Modelle entscheiden: Lumia 820 oder Lumia 920. Der Gerätepreis richtet sich nach gewähltem Tarif und Smartphone.

sonyxperiaz

Das Sony Xperia Z – nur ein Beispiel für LTE-Smartphones

Manche werden sich vielleicht denken „Hey, der unterschlägt uns doch das iPhone, das kann doch auch LTE!“. Das stimmt aber nicht. Das iPhone ist zwar LTE-fähig aber wie von Apple bekannt inkompatibel zu den am Markt üblichen Technologien (ein paar Beispiele: Lighting-Connector, Bluetooth (Daten versenden),…). Denn es ist nur mit den Frequenzen vom großen pinken T kompatibel, nicht aber mit Vodafone oder o2.

Was Treibstoff bei Autos ist…

…sind die Tarife bei den Smartphones. Denn ohne sie kann man zwar das beste Modell besitzen, es aber nur als MP3-Player oder Taschenrechner nutzen (zugegebenermaßen hätte ein Taschenrechner mit Quadcore-CPU und 2GB RAM nur wenig Sinn :D).

Bevor man sich aber für einen Tarif entscheidet, sollte man sich über 2 Dinge klar sein: das eigene Nutzungsverhalten sowie das verfügbare Budget sind hier entscheidend. Ist man eher der „Ich rufe nur meine Mails ab und schreibe 2 Whats-App-Nachrichten täglich“-User oder doch der „Ich muss mein Handy 3 Mal täglich laden, weil ich den ganzen Tag WOW am Handy zocke“-Typ? Und möchte/muss man an allen Ecken und Enden sparen oder ist es einem einfach egal, wie viel man monatlich zahlt, solange die Tarifleistungen stimmen?

Vodafone bietet insgesamt 5 verschiedene Tarife an: Basic 100, Red S, Red M, Red L und Red Premium (die genauen Konditionen findet ihr weiter unten in der Vergleichstabelle und/oder hier im Dokument von Vodafone).

Der günstigste LTE-Tarif schimpft sich Basis 100. Damit bekommt man 100 Minuten und 100 SMS monatlich, zusätzlich eine 100MB-Datenflat und bis zu 7,2MBit/s Downstream. Diesen Tarif würde ich nur einem Gelegenheitsnutzer empfehlen, da 100MB wirklich sehr schnell verbraucht sind. Monatlich möchte Vodafone 39,99€ dafür, davon werden aber in der Vertragslaufzeit noch 12*4€ (=48€) abgezogen. Insgesamt zahlt man dann in den 24 Monaten Vertragslaufzeit 24*35,99 = 863,76€.

Für den gegenteiligen Nutzertyp gibt es dann Red Premium. Inkludiert sind 10GB(!) Datenvolumen, bis zu 50MBit/s Downstream und ein 52 Wochen pro Jahr gültiges Auslandspaket enthalten (= Ganzjahrespaket). Telefonieren und SMS schreiben ist unbegrenzt möglich. Dazu kann man auch SIM-Karten (reine Datenkarten, keine Telonate möglich)  für Surfsticks oder Notebooks kostenlos zubuchen. Der ganze Spaß kostet aber stolze 119,99€ monatlich (abzüglich 24*12€ = 107,99€ monatlich. Die Gesamtkosten nach 2 Jahren Vertragslaufzeit betragen 24*107,99€ = 2591,76€).

Ein teurer Spaß für Geschäftsleute, die viel im Ausland unterwegs sind, aber durchaus interessant. Für Privatleute, die unbedingt LTE haben wollen, würde sich meiner Meinung der Red L-Tarif lohnen – wenn man sich nicht an der verhältnismäßig hohen Grundgebühr stört…

Entscheidet man sich aber doch dafür, sind Ladezeiten Geschichte (zu sehen ab 1:00):

[youtube_sc url=“http://youtu.be/-ooFYx7GSJY?t=59s“]

Abschließend wie schon zuvor erwähnt die Vergleichstabelle:

 Tarif Basis 100 Red S Red M Red L Red Premium
Datenvolumen 100MB 200MB 500MB 3GB 10GB
Geschwindigkeit bis 7,2MBit/s bis 14,4MBit/s bis 21,6MBit/s bis 50MBit/s bis 50MBit/s
Ausland/Jahr optional buchbar 1 Woche im EU-Ausland 2 Wochen im EU-Ausland 4 Wochen im EU-Ausland 52 Wochen im EU-Ausland
Tel./SMS 100Min./100SMS Flatrate Flatrate Flatrate Flatrate
Monatl. Grundgebühr* 39,99€ 49,99€ 69,99€ 99,99€ 119,99€

*Grundgebühr ohne Rabatte

 

Ist LTE eine Option für euch oder nützt ihr es vielleicht sogar schon? Erzählt uns doch von euren Erfahrungen in den Kommentaren! 🙂

Klein, kleiner am kleinsten, aber der Mobilfunkmarkt wächst

Klein, kleiner, am kleinsten

In der heutigen Zeit geht es bei fast allen Unternehmen darum, kleiner, schneller und vor allem
stilistischer zu designen. Dabei ist es völlig egal, ob es um Smartphones oder Tablets geht. Aber auch Notebooks und Ultrabooks unterfallen diesem Schema, wobei Letzteres dem Ganzen die Krone aufsetzt. Doch bringt dies überhaupt gewisse Vorzüge mit sich?

Warum wird alles kleiner?

Der Grund für diesen Wandel ist nicht schwer zu verstehen, denn auf diese Weise ist es möglich fast alle Geräte auch von unterwegs zu nutzen. Besonders für die arbeitende Bevölkerung, die auf den PC angewiesen ist, dürfte dieser Wandel positiv sein, können sie doch nun auch von unterwegs mit Smartphone, Tablet, Notebook und Ultrabook arbeiten.

Etwas, was dabei natürlich dementsprechend ansteigt ist der Preis. Umso kleiner die Hardware wird, desto mehr ist filigrane Arbeit gefragt, die meist ihren Preis hat. Noch dazu ist Nano-Technologie derzeit ein teures Unterfangen, sodass Preise bis zu 1.000 Euro nicht ungewöhnlich sind. Richtig gute Ultrabooks können sogar noch um einiges mehr kosten.

Leidet darunter nicht die Hardware?

Nicht unbedingt, greift man auf die richtigen Hersteller zurück und ist man gewillt genug Geld zu
zahlen. Je kleiner die Hardware für gewöhnlich wird, desto unmöglicher wird es diese später bei Schäden zu ersetzen. Dementsprechend hoch ist der Preis bei diesen Produkten. Am ehesten kann man dies bei Apples Produkten beobachten, die im Moment erneut teurer geworden sind.

PC-Hersteller auf der ganzen Welt haben derzeit nichts anderes zu tun, als zu versuchen auf den mobilen Sektor umzusteigen. Viele Hersteller springen daher jetzt noch schnell in den Markt der Smartphones und Tablets rein, um den abfallenden Gewinn der PC-Sparte abfangen zu können. Aus diesem Grund ist auch das Expandieren dieser Unternehmen, die bislang meist nur im Heimatland agierten, nichts Ungewöhnliches mehr. Lenovo macht dies derzeit mit großem Erfolg und schafft es so seine Produkte auch dem Rest der Welt zu präsentieren.

Wer noch die eierlegende Wollmilchsau bewundern will, dem sei dieses Produktvideo vom xPhone empfohlen:

Ein kurzer Ausblick in die Zukunft des Mobilfunk

Mobiltelefone – Von gestern, heute und morgen

Vor ca. 20 Jahren war es mit Handys lediglich möglich Anrufe zu tätigen. Ein deutsches Unternehmen bestimmte damals neben dem finnischen Hersteller Nokia des Mobilfunkmarkt. Als Siemens 1995 das erste Mobiltelefon mit SMS-Funktion vorstellte, war das schon eine unglaubliche Neuheit, die die Fachwelt begeisterte. Heute könnte das Siemens S3 den meistens Menschen wahrscheinlich nicht mehr als ein müdes Lächeln abgewinnen. Den wenigsten jüngeren Mobilfunkeinsteigern wird Siemens zudem überhaupt als Handyhersteller bekannt sein. Da hat es ja selbst Nokia bisweilen schwer.

Um auf dem hart umkämpften Markt bestehen zu können, müssen Mobiltelefone heutzutage Unmengen von Funktionen bereithalten. Handys sind seit einigen Jahren zu leistungsstarken Minicomputern geworden. Sie vereinen Funktionen eines Telefons, eines Mp3-Players, einer Kamera, eines Navigationsgerätes und weiteren Gadgets. Der Trend geht eindeutig in die Richtung das Smartphone als zentrale Steuerzentrale des modernen Lebens einzusetzen. Immer neue nützliche oder aber weniger nützliche Funktionen werden durch die Hersteller ergänzt. Und was die Hardware allein nicht bieten kann, wird durch entsprechende Anwendungen (Apps) ergänzt. Die Auswahl ist gerade bei den führenden Systemen mehr als umfangreich und erfüllt auch so manchen speziellen Wunsch.

Ein Blick in die mobile Zukunft

Obwohl uns diese Entwicklung bereits faszinierend erscheint, wird in Zukunft noch deutlich mehr auf uns zukommen. Der Blick in die mobile Zukunft verheißt Großes. Neben kleineren Innovationen, wie wasserabweisenden Displays und Mobile Payment, werden schon bald Funktionen die Serienreife erlangen, die unsere Mobilfunktverhalten revolutionieren werden.

So wird es bereits in naher Zukunft möglich sein unser Handy mittels unserer Hirnströme und Augenbewegungen zu bedienen. Da sollte man besser nicht im falschen Moment zwinkern. Statt als Bild per Videotelefonie auf dem Display zu erscheinen, werden uns Anrufer in Zukunft als dreidimensionales Hologramm direkt vor uns projiziert. Der Nutzen dieser Funktionen wird sich im Alltag zeigen. Schon die Verwendung dreidimensionaler Bildschirme sollte ja die Smartphone-Nutzung revolutionieren. Allerdings brachte diese Innovation gerade bei der Bedienung des Gerätes mehr Nachteile und ist daher zurecht schnell wieder verschwunden.

Ansonsten wird natürlich, wie auch schon in den letzten Jahren, alles schneller, kleiner und leichter. Schon die jetzig verbauten Prozessoren bieten für die Smartphone-Nutzung zu viel Leistung. Trotzdem wird sich dieses steigern. Für die Softwarefirmen eröffnet dieses mehr an Rechenleistung bisher ungenutzte Möglichkeiten. Anwendungen können größer und mit zusätzlichen gleichzeitig laufenden Prozessen programmiert werden. Multitasking ist mittlerweile so selbstverständlich, wie eine 8 MP Kamera. Nokia verbaut gar eine 32 MP Kamera und hat mit der Erfindung ihrer Pure View Technologie den Einsatzbereich der Handykamera um einiges erweitert. Außerdem experimentieren einige Hersteller mit flexiblen Materialien und könnten so zukünftig entsprechend verformbare Displays verbauen. Dann könnte das Smartphone ähnlich zusammen gerollt werden, wie zum Beispiel Eure Lieblingszeitschrift.
Zusätzlich werden neue Standards der Datenübertragung schnelleres mobiles Internet zur Verfügung stellen. Dies ermöglicht es noch einfacher mit anderen in Verbindung zu bleiben oder eben noch schneller auf seine in der Cloud abgelegten Daten zuzugreifen.

Der Mobilfunkanbieter O2 hat intensive mit der Zukunft von Handys beschäftigt und die Erkenntnisse in einer anschaulichen Infografik veröffentlicht.

Mobile Future - Die Mobilfunktrends der Zukunft

Samsung dominiert den Smartphone Markt

Smarte Konkurrenz
Die Überlegenheit von Apples iPhone ist wohl hinfällig.
Im ersten Quartal 2012 verkaufte der südkoreanische Handyhersteller Samsung weltweit 42,2 Millionen Smartphones. Das waren um knapp 7 Millionen mehr als der Rivale aus Cupertino verkauft hat.
Vor einem Jahr war Samsung noch auf Platz vier gelegen.
Die Verkaufszahlen dürften auch mit dem neuesten Coup Samsungs, dem Galaxy S3, weiter nach oben steigen und so vor allem Apple das Leben schwer machen.

Quelle: Stern Nr. 20

Umfrage – Bachelor Arbeit – Smartphones – Apps – Mobiltelefonie

Habe heute eine email bekommen und wurde um Hilfe gebeten und da mich das Thema selber interessiert, habe ich erstens selber an der Umfrage teilgnommen und zweitens diesen Blogbeitrag verfasst. Also liebe Leser helft mit, damit die Bachelor Arbeit ein Erfolg wird. Die Umfrage nimmt ca. 20 – 30 Minuten in Anspruch.
Auszug der email:

Ich bin Student der Angewandten Medienwissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau und schreibe zur Zeit an meiner Bachelor-Arbeit, die sich unter anderem mit den Themen „Mobiltelefonie“, „Smartphones“ und „Apps“ befasst. Die Studie soll zu Erkenntnissen führen, die App-Entwicklern dabei unterstützen sollen Ihre mühsam selbst entwickelten Apps online zu größerer Bekanntheit zu verhelfen. In diesem Zusammenhang möchte ich eine Online-Befragung durchführen, an der bevorzugt Menschen teilnehmen sollen, die sich mit der Materie „auskennen“. Das ist jedoch gar nicht einfach realisierbar, weil diese die Art von Forschung nur dann zu aussagekräftigen Ergebnissen führt, wenn genügend Menschen den Fragebogen ausfüllen.

Hier der Link zur Umfrage: http://www.unipark.de/uc/ik_tu_studenten/1dca/

Achja, zu gewinnen gibt es auch noch etwas. Unter allen Teilnehmern werden 5  x 20 Euro Amazon Gutscheine verlost.

Smartphone Boom – Infografik

Der Smartphone Markt brummt! Das hab ich ja schonmal geschildert. Heute hab ich ne nette Infografik von Simyo im Netz gefunden, die ich euch natürlich nicht vorenhalten will. Wenn 2011 schon das Jahr des Smartphones war, wie wird es dann erst 2012 ausschauen. Einen kleinen Ausblick auf die Smartphones 2012 findet ihr ja auch schon in unserem Smartphone Blog. Einfach dem Link folgen: Bestes Smartphone 2012.

Wenn der Trend so weiter geht, dann haben 2012 fast die Hälfte der Menschen in Deutschland ein Smartphone. Mal schauen, wer sich den Markt aufteilen wird. Momentan liegen ja klar Apple und Samsung an der Spitze.

  „Smartphone Boom – Infografik“ weiterlesen