Ich brauch mehr WLAN – SOFORT!

WLAN oder WiFi? Wie sagt ihr dazu? Manchmal sag ich auch Netz dazu. Egal wie man es nennt, wichtig ist doch, dass es da ist. Ja Wi-Fi gehört heutzutage, vor allem bei der Generation Youtube zu den Grundbedürfnissen. Bei den geruchsblinden Teenagern kann man die maslowsche Grundbedarfstabelle gerne mal um Wifi und Strom ergänzen. Schaut dann so aus:

Da ich zwei Teenager im Haus hab und auch selbst ziemlich technikaffin bin, was man immer mal wieder hier im Blog lesen kann, ist Wi-Fi also wichtig. Ich muss zugeben, ich habe einen klassischen Anfängerfehler bei der Wahl des Routerstandortes gemacht. Ich bin da auf die Bedürfnisse von anderen eingegangen und hab mir gedacht: „Am besten ist der Router da aufgehoben, wo man ihn nicht sehen kann. Denn durch seine blinkenden LED’s könnte das ja vielleicht jemanden stören…“ Ja, Pustekuchen. Mir doch egal, ob sich da wer gestört fühlt, Hauptsache ich habe die volle Anzahl an Strichen bei meinen WLAN-fähigen Geräten. Ich nutze ja eigentlich ausschließlich Apple Geräte, da hab ich dann meinen zweiten Fehler gemacht, dazu aber später mehr. Kommen wir zum ersten, dem „Königsfehler“, zurück. Ich hab also das Modem und den Router und sämtliche dazugehörige Kabel im Dachboden „versteckt“. Das Problem ist jetzt aber, dass der Dachboden isoliert ist. Wir wollen nicht von „gut isoliert sprechen“, weil das ist ein anderes Thema. Zumindest ist er so isoliert, dass mein Kind in Ihrem Zimmer nicht ausreichend mit dem Grundbedürfnis WLAN versorgt ist. Das ist also ein Drama und auch ein Dilemma, denn jetzt ist das Badezimmer immer stundenlang besetzt. Genau, ihr habt es erraten, im Badezimmer hat man ausreichend WLAN.

Da ich meinen Kindern natürlich nicht die Grundbedürfnisse verwehren will, vor allem nicht, da si ja eh immer mit: „Kinder haben Rechte….“ kommen, hab ich mich im Netz umgeschaut und ein ziemlich cooles Angebot bei Pearl gefunden. Im Konkreten geht es um den:

7Links Outdoor WLAN Repeater

Bilder:

7links WLR.600-out - Inhalt der Packung
Inhalt der Packung
7links WLR.600-out - LAN Anschluss
LAN Anschluss
7links WLR.600-out - Double Antenna - Wandmontage
Wandmontage
7links WLR.600-out - Inhalt der Packung
Inhalt der Packung
7links Outdoor WLAN Repeater WLR.600-out
Technische Details – Verpackung
7link WLR.600 out - Verpackung
Verpackung

Ja, wenn ihr euch die Bilder anschaut, dann wisst ihr warum mir dieser auf Anhieb gefallen hat. „mehr Power – har har“.

Nach dem Auspacken machte ich mir einen Gesamteindruck, der insgesamt befriedigend ausfiel. Ich hab mir ehrlich gedacht, dass ich den 7links Repeater nicht unbedingt an einer nicht Wind- und Wetter geschützten Stelle aufbauen würde, weil den hundertprozentig wasserdichten Eindruck hat mir das Teil nicht gemacht.

Technische Daten:

  • Unterstützt schnellsten WLAN-Standard 802.11ac und Standards 802.11a/b/g/n
  • Dual-Band-Technologie: 5,0 GHz (450 Mbit/s) und 2,4 GHz (150 Mbit/s)
  • Wetterfest: IP65
  • Verschlüsselungsstandards: WEP, WPA, WPA2
  • PoE: Stromversorgung direkt über Netzwerkkabel
  • LED-Status-Anzeige
  • Schnittstelle: RJ-45-Buchse
  • Reichweite: bis zu 100 Meter (im 5-GHz-Band und bei freier Sicht)
  • Maße: Ø 4,5 cm, Höhe: ca. 53 cm
  • Gewicht: 190 g
  • WLAN-Repeater inklusive 2 Antennen, RJ-45-Kabel (3 m), PoE-Netzteil und deutscher Anleitung

So eine Outdoor Repeater muss man ja nicht zwangsweise draussen nutzen, oder? Also hab ich ihn mir an die Wand gebaut und versucht zu konfigurieren. Die Konfiguration lief mittels Macbook Pro eigentlich auch reibungslos. Der erhoffte verstärkte Empfang blieb aber aus. Natürlich hat der Repeater getan was er sollte, er hat das etwas schwache Signal weitergegeben und so Empfang ermöglicht, aber eben nicht so wie von mir erwartet. Ich dachte, wenn ich das Monster Teil mit seinen zwei Antennen installiere, dann knallts mir die Hutschnur weg, vor lauter geilem Wi-Fi. War nicht so, ist aber auch nicht schlimm. Ich muss mir da eben was neues einfallen lassen. Die neueste Idee wäre ein Powerline (Strom) WLAN Repeater. So muss ich mein Router Konstrukt im Dachboden nicht aufgeben und kann die Stromkabeln dazu nutzen, die Daten relativ verlustfrei bis zu meinem Powerline Adapter zu liefern. Von da aus werden sie dann schön und gleichmäßig in der ganzen Wohnung verteilt.

Das Prinzip von Repeatern hab ich im Übrigen noch nicht wirklich verstanden. Also grundsätzlich ja, aber ich kann ja in der Konfiguration meine ursprüngliche SSID auswählen und dann quasi den Repeater draufschalten. Aber wie macht das dann mein iPhone? Welches Signal (das vom Router, oder das vom Repeater) holt es sich dann? Und wenn dann zwei Signale da sind, stören sich die nicht gegenseitig? Da bin ich noch ein wenig konfus.

Am besten wird es wohl sein, dass ich vom Modem ein Kabel an den optimalen Wi-Fi Standort in meiner Wohnung lege, dort meinen Router aufbaue, was dann wahrscheinlich ein Apple Airport Extreme sein wird und im Anschluss sorgenfrei und ohne Gemecker von den Gästen oder meinen Kinder, WLAN geniessen kann.

Den 7links Outdoor WiFi Repeater hab ich wieder unproblematisch an PEARL zurückgeschickt.

Jabra Move Wireless: Top-Wireless-Kopfhörer im Test

Jabra Move Wireless Test - Der Kopfhörer von oben

Seit nun gut einer Woche habe ich den Jabra Move Wireless Kopfhörer und bin damit zufrieden, wie ich noch nie mit einem Kopfhörer zufrieden war. Aber gehen wir an den Anfang: Bei Kopfhörern interessieren mich technische Daten überhaupt nicht (wer sich die Daten des Jabra Move Wireless trotzdem einmal anschauen möchte: Klick). Mir ist es egal, wie viele Dezibel sie haben, welche Klangtechnik mich erwartet oder aus welchen Materialen sie bestehen. Hauptsache sie sind laut, klingen gut und lassen sich bequem tragen. Aber das Wichtigste: Sie müssen halten und dürfen nicht schon nach einem Monat kaputt gehen.

Dies war bei allen Kopfhörern, die ich bisher hatte, leider der Fall. Bei mir zuhause liegen rund fünf In-Ear und drei On-Ear Kopfhörer rum. Alle kann ich nur noch schlecht benutzen, denn bei Jedem gibt es einen Defekt. Der Eine ist komplett auseinander gefallen, bei vielen geht nur noch ein Ohr und manche geben nur dann Töne aus, wenn sie in guter Stimmung sind. Das liegt, soweit ich das beurteilen kann, bei allen Kopfhörern am Kabel. Deshalb war für mich klar: Das nächste mal kaufe ich mir auf jeden Fall Wireless Kopfhörer, die man nur optional mit einem Kabel bedienen kann!

Wo kaufen?

Gesagt getan. Während der Amazon Osterdeals durchsuchte ich die Angebote und bin auch fündig geworden. Die Jabra Move Wireless in Rot-Schwarz. Schon das Design hat mir sehr gut gefallen, aber der Preis hat mich umgehauen. Aufgrund des besonderen Angebotes hat dieser Kopfhörer grade einmal 69,99 Euro gekostet! Aber auch normal kosten diese Kopfhörer nur 78,04 Euro, was sich durchaus lohnt.

Erster Eindruck

Als sie dann endlich ankamen (zu diesem Zeitpunkt hat die Post zum Glück noch nicht gestreikt) wurden meine positiven Erwartungen komplett bestätigt. Zwar haben die Jabra Move Wireless kein NFC, wie man es von anderen Bluetooth-Kopfhörern kennt, das Verbinden mit dem Smartphone geht aber trotzdem innerhalb weniger Sekunden vonstatten. Dazu muss man einfach den Schalter am rechten Hörer nach oben schieben und im Bluetooth-Menü des Smartphones die Verbindung aktivieren. Bei allen späteren Verbindungen reicht es aus, wenn der Schalter einfach kurz umgelegt wird, am Smartphone passiert dann alles automatisch. Sehr nett ist auch, dass der Kopfhörer mit zwei Geräten gleichzeitig betrieben werden kann. So kann beispielsweise auch ein Freund eure Musik mithören.

Verpackung und Lieferumfang

In der Verpackung sind neben dem Headset noch einige weitere Sachen enthalten. Es gibt Garantiehinweise, Sicherheitshinweise, ein Quick-Start-Guide (den man sich durchlesen sollte, das dauert nur zwei Minuten ;)), ein 3,5 mm Klinkenkabel zum „herkömmlichen“ Verbinden und ein microUSB Kabel zum Laden. Dieses kommt leider ohne Netzteil, weshalb man gezwungen ist, entweder das Ladekabel des Handys zu nehmen oder sich einen USB-Port zu suchen.

Akkulaufzeit

Jabra gibt auf seiner Website an, die Kopfhörer würden acht Stunden im Wireless-Betrieb halten, ohne wieder an die Ladestation zu müssen. Das stimmt aber so nicht. Die Kopfhörer halten viel länger! Bei meinem „Reallife“-Test auf der Fahrt von Erfurt nach Salzburg, welche gut sieben Stunden dauerte, haben die Kopfhörer ohne Probleme durchgehalten. Trotzdem hatten sie bei der Ankunft aber noch über die Hälfte ihres Akkus, die Laufzeit ist also hervorragend. Man darf sich auch nicht erschrecken, wenn der Kopfhörer „Battery Low“ ansagt. Der Akku ist dann trotzdem noch mit mindestens 40% geladen. Sollte der Akku doch mal leer sein, so kann man trotzdem weiter Musik hören. Dann muss man einfach die Jabra Move Wireless mithilfe des 3,5mm Klinkenkabels an der Audioquelle anschließen und schon hat man wieder Ton auf den Ohren. Der Kopfhörer drückt auch nach mehreren Stunden nicht und sitzt trotzdem fest.

Design und Verarbeitung

Wie eingangs schon erwähnt, ist das Design und die Verarbeitung ganz große Klasse. Das Leder an den Ohrmuscheln fühlt sich sehr gut an und auch der Stoff hat Qualität. Die Bedienung des Kopfhörers erfolgt an den Seiten und kann nach einiger Zeit, wenn man alles auswendig gelernt hat, auch ohne hinzuschauen vorgenommen werden. Rechts gibt es den Schalter, mit welchem man Bluetooth an- und ausschalten kann, und den microUSB-Port zum laden. Links gibt es neben dem 3,5mm Klinkenport auch die Lautstärkewippe. Diese hat drei Druckpunkte, welche oben, in der Mitte und unten liegen. Mit diesen wird im Grunde alles gesteuert, durch einmaliges Drücken, zweimaliges Drücken und langes Drücken. Alle Kombinationen findet man im Quick-Start-Guide.

Telefonieren?

Geht! Besonders lobenswert ist, dass der Kopfhörer ein eingebautes Mikrofon hat, welches eine erstaunlich gute Qualität bietet. So überrascht es auch nicht, dass man ohne Probleme in der Lage ist, Anrufe mit dem Jabra Move Wireless zu führen. Angenommen und beendet wird durch einen kurzen Druck auf dem mittleren Button (Multifunktionstaste), eine Wahlwiederholung gibt es ebenfalls. Alle Befehle, die ausgeführt werden, werden noch einmal akustisch angesagt. Zwar auf englisch, aber da reichen schon geringe Kenntnisse der Sprache aus, um alles gut zu verstehen.

Der Klang

Nun aber zum aller wichtigsten Punkt: Die Klangqualität. Diese ist ausgezeichnet! Es gibt kein Übersteuern, kein Untersteuern und die Bässe sind vollkommen in Ordnung. Wenn die Lautstärke voll aufgedreht ist, ist das viel zu laut. Probleme, dass etwas zu leise wiedergegeben wird, hat man also nicht. Mehr kann man dazu einfach nicht sagen, außer dass es großen Spaß macht, mit diesem Kopfhörer Musik zu hören!

Fazit

Abschließend und als Fazit kann man also sagen, dass sich der Kauf der Jabra Move Wireless auf jeden Fall lohnt! Die Verarbeitung und das Design ist toll, der Kopfhörer klingt spitzenmäßig und bietet einige nette Extras. 

SMS Audio STREET by 50 On-Ear Wired Sport – Kleiner Test

Wenn ich in der Vergangenheit relativ günstige Kopfhörer für mein Smartphone kaufte, dann in der Gewissheit, dass diese bei mir ohnehin nur etwa ein halbes Jahr halten. Spätestens dann fällt meistens einer der Lautsprecher aufgrund eines Wackelkontakts am Stecker aus und ich mache mich erneut auf die Suche nach Ersatz.

Seit ein paar Tagen habe ich allerdings meine ersten teuren Kopfhörer, den STREET by 50, in Gebrauch. Dieser lässt sich via Kabel mit jedem Audio Endgerät verbinden welches über einen 3,5 Kinken Anschluss verfügt und dank Mikrofon sogar als Headset verwenden.

Bisher war ich der Meinung, dass es ein günstiger Kopfhörer es auch tut und eine Anschaffung von über 100 Euro keinen Sinn mache. Ob mich der STREET by 50 hier vom Gegenteil überzeugen konnte soll dieser kleine Testbericht zeigen.

In Deutschland kann man die Kopfhörer z.B. über Amazon für ca. 180 Euro beziehen.

Nachdem der Postman also das Paket bei mir abgegeben und ich die Versandverpackung entfernt hatte, kam die Produktverpackung zum Vorschein:

2015-02-14 14.39.20

Das Design der Verpackung sieht zwar relativ stylisch aus, jedoch wollen wir uns davon nicht blenden lassen und werfen direkt einen Blick in den Karton:

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Was uns direkt zum Lieferumfang bringt:

  • Der STREET by 50 an sich
  • Ein Klinke auf Klinke Kabel mit Mikrofon
  • Einem kleinen Handtuch
  • Ein Case
  • Zwei Schützer für die Ohrmuscheln
  • Ein paar Aufkleber
  • Eine Anleitung in verschiedenen Sprachen

Weiter geht’s mit der Verarbeitung:

Der erste Eindruck der Materialien und Verarbeitung des Kopfhörers ist sehr gut. Das Gerät ist ganz in mattem Schwarz gehalten, was sehr edel wirkt und mir wirklich gut gefällt. Das ganze wird durch ein poppiges Gelb abgesetzt was das Design auflockert und moderner macht.

Ich  habe sie mir selbstverständlich gleich aufgesetzt um zu schauen wie die Kopfhörer sitzen. Der verstellbare Bügel erlaubt es fast jedem die Kopfhörer seinem Kopf anzupassen, die Polsterung im oberen Bereich ist absolut weich und sitzt auch nach Stunden noch angenehm auf dem Kopf. Die Ohrmuscheln des STREET by 50 sind aus dichtem Schaumstoff, die Umgebungsgeräusche habe ich bei angenehm lauter Lautstärke nur noch sehr gering wahrgenommen.

Alles in allem wirkt das Produkt sehr stabil und widerstandsfähig.
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Als nächstes komme ich zum Sound:

Die Sound Features werden wie folgt angegeben:
  • Professionell konfigurierter 40mm Treiber
  • Professioneller Studio Klang
  • High-end Styling
  • Enhanced Bass
  • Soft memory Schaumpolster
  • passive Geräusch Unterdrückung

Doch konnte mich der Sound des STREET by 50 nicht zu 100% überzeugt. Insgesamt können die Höhen und Tiefen zwar überzeugen, denn es rauscht nichts und der Sound ist schön klar und deutlich, doch leider ist der Bass für meinen Geschmack nicht satt genug und fällt hier sogar gegenüber 20 Euro Kopfhörer (z.B. Honor AM12) ab.

Zum Schluss, das Fazit:

Tja was soll ich schreiben!? Hat mich der STREET by 50 On-Ear Wired Sport von SMS Audio überzeugt? Nicht zu 100% denn auch wenn er kein schlechter Kopfhörer ist, ist er meiner Meinung nach auch kein wirklich guter Kopfhörer denn es fehlt mir an Bass. Nein ich brauche keinen so überbesteuerten Bass wie es die Kopfhörer aller Beats by Dr. Dre mit sich bringen. Aber der Bass hier ist mir einfach zu stumpf und flach. Dennoch gibt es wie gesagt sicherlich schlechtere Kopfhörer und insgesamt, sehen wir vom Bass ab, bietet der STREET by 50 einen guten ausgewogenen Klang.

 

So Zeugs für mein iPhone 6

Montar Infographic

Hab ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich jetzt ein iPhone 6 habe? Nicht?! Na dann, wisst ihr es mit diesem Beitrag. Das Ding rockt alles. Nach iPhone 4S, iPhone 5 jetzt das 6er und ich muss sagen: GEIL, GEIL, GEIL. Warum? Ganz einfach. Weil ich den Fingerabdruckscanner genial finde und weil der Akku endlich länger durchhält. Das war ja mein Hauptproblem beim iPhone 5 (nachzulesen hier: *klick*).

Aber über das iPhone selber möchte ich in diesem Beitrag gar nicht so viel schreiben, das kommt bestimmt später, wenn mich mal was nervt oder aufregt. Wobei *aufholzklopf* ich hoffe, dass das bis zum iPhone 7 nicht der Fall sein wird. 😉

Hier geht’s um das Zubehör, dass ich mir natürlich gleich mal bestellt habe. Am liebsten verwende ich ja Handys oder Tablets „nackt“. Also ohne Hülle und ohne Displayschutz. Natürlich schauen dann die Gadgets nach einer Weile auch dementsprechend aus, aber seien wir uns mal ehrlich. Wozu gibt es Designer und ganze ThinkTanks, die sich mit der Haptik und der Optik von Geräten beschäftigen, wenn dann so „Bausparer“ wie ich daherkommen und ne Hülle und n Displayschutz draufknallen? Gute Frage, gell? Naja, aber nebensächlich, weil ich habs einfach getan und hab mir von „spigen“ ein Case und von „ZAGG invisible shield“ ne Folie gekauft. Beides nicht wirklich schön, aber praktisch.

Da ich mein iPhone jetzt neuerdings auch als Navi benutze wollte ich mir auch eine Halterung leisten. Da hab ich dann schon auf die Optik und natürlich auch auf die Benutzertests geschaut. Fündig geworden bin ich, wie so oft eigentlich wie immer, bei Amazon. Namentlich nennt sich das Teil „WinnerGear MONTAR“ und schaut so aus:

Montar Infographic

Wie ihr an der Infographik zum WinnerGear Montar sehen könnt, lässt sich die Halterung sowohl auf der Frontscheibe, als auch auf dem Armaturenbrett befestigen. Ich bevorzuge die Befestigung an der Scheibe. Durch die speziell beschichtete Unterseite und der Saugnapffunktion hält das Teil bombenfest. Mir ist es in der zweimonatigen Testzeit jetzt noch kein einziges Mal passiert, dass mir die Halterung samt iPhone 6 runtergefallen ist. Sehr schön.

Bei Amazon hat die Halterung übrigens 4,5 von 5 Sternen bei 38 Kunderezensionen. Wie gesagt, auch das war bei mir ein Kaufkriterium. Ebenso wie der Preis. Bei 19,99 Euro kann man eigentlich nix falsch machen, wie ich finde.

(Wer auf das Bild klickt, kommt zum Angebot von Amazon. Wer sich dort etwas kauft unterstützt damit ein klein wenig meine Arbeit hier. Dankeschön)

Solltet ihr noch Fragen zum Montar, zum spigen, zum ZAGG oder zum iPhone 6 haben, immer her damit!

IceFox Thunder: Testbericht des Outdoor-Smartphones

IceFox Thunder

Nach dem IceFox X2 und dem IceFox F9 folgt nun unser nächster Test zu einem IceFox Modell. Diesmal handelt es sich um ein Outdoor-Gerät, genauer um das IceFox Thunder. Auf Amazon kann man das Handy für 159€ kaufen. Technisch bietet das IceFox Thunder einen Qualcomm Snapdragon 200 1,2 GHz Quad Core Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher und ein 4 Zoll WVGA (480 x 800 Pixel) Display. Dazu gibt es für Fotos eine 8 Megapixel Kamera, zum Speichern 4 GB internen Speicher (per micro-SD Card erweiterbar) und für die Datenübertragung HSDPA+. Außerdem ist das Gerät, welches mit Android 4.3 Jelly Bean läuft, nach IP-68 wasser- und staubgeschützt.

LIEFERUMFANG / VERPACKUNG

Wie alle IceFox Modelle wird auch das Thunder in der schwarz-blauen Pappverpackung geliefert. Neben dem Handy gibt es wie immer ein USB-Kabel und ein Netzteil. Auch ein Touch-Stift und Kopfhörer werden mitgeliefert, diese sind jedoch nicht zu gebrauchen. Ungewohnt ist, dass auch Ersatzteile wie Schrauben, Klappen und ein Werkzeug mitgeliefert werden. Das halte ich für sehr sinnvoll und muss hier IceFox ganz klar loben, denn bei solchen Teilen kann schnell mal was verloren gehen und dann ist der Ärger groß.

HANDLICHKEIT / ANSCHAULICHKEIT / VERARBEITUNGSQUALITÄT

Die Verarbeitung vom Thunder ist wirklich top! Es gibt keine unerwarteten Mängel und auch die Wasserfestigkeit ist gewährleistet. Der einzige Schwachpunkt ist, dass man wirklich sehr viel Zeit und Anstrengung braucht, bis man die Rückseite abgebaut, alles Eingesetzt hat und wieder zusammen gebaut hat. Hier muss man aufpassen, dass wirklich alles fest sitzt und dicht ist, denn sonst überlebt das Handy ein Bad im Wasser nicht. Das Design hingegen ist nicht wirklich toll. Hinten gibt es neben Kamera, Blitz, Lautsprecher und IceFox Logo auch die Rückseitige-Abdeckung, welche einen Autoreifenlook verpasst bekommen hat. Vorne gibt es die Frontkamera, Telefonlautsprecher und Hardware-Keys. Diese sind jedoch mehr schlecht als recht, da sie nicht schön sind und auch aufgrund der geringen Größe schwer zu treffen sind. Ebenfalls negativ: Um Power-Button und Lautstärke-Regler zu drücken sind zwei Hände und sehr viel Kraft notwendig. Die drei Knöpfe lassen sich extrem schwer drücken. Wer oft ein USB-Kabel oder Kopfhörer mit sich führt sollte immer einen spitzen Gegenstand dabei haben. Die Abdeckungen des USB-Ports und des 3,5 Millimeter Klinkgensteckers sind so fest, dass man sie mit den bloßen Händen nicht aufbekommt. Hier hilft wirklich nur eine Nadel oder Pinzette.

Auch das Handling ist nicht toll.  Die Abmessungen des IceFox Thunder sind 13,6 cm in der Höhe x 7,0 cm in der Breite x 1,8 cm in der Tiefe. Besonders durch das extrem Dicke Gehäuse fällt es extrem schwer, das Gerät mit einer Hand zu bedienen. Auch das verstauen in Hosentasche & Co. geht nicht gut, man sollte lieber eine Jackentasche bevorzugen. Außerdem ist das Gerät mit 260 Gramm richtig schwer.

AKKU

Wenn man das Thunder kauft bekommt man einen 2930 mAh Akku. Aufgrund der Einsteiger Hardware und des kleinen Displays hält dieser wirklich sehr lange! Bei einer Standbyzeit von acht Tagen und 37 Minuten und etwa 4 Stunden benutztem Bildschirm (das Thunder bietet keine genaue Anzeige des Verbrauchs durch das Display) hat der Akku noch immer 53%!

Der Akkuverbrauch des Thunder

Damit eignet sich das Thunder sehr für Leute die in der Natur arbeiten und das Gerät nicht dauerhaft benutzen. Aber auch für Radfahrer, Geocacher und Naturbeobachter kann der Akku sehr nützlich sein.

LEISTUNG / BENCHMARK

Der Snapdragon 200 im Zusammenspiel mit 1 GB RAM und dem niedrig auflösenden Display macht gute Arbeit. Ein Gaming-Handy ist das Thunder zwar nicht, alltägliche Aufgaben lassen sich jedoch ohne Probleme bewältigen. Schnell mal Twitter, ein paar WhatsApp Nachrichten beantworten und dann mal eine Runde Angry Birds stellt für das Thunder keine Herausforderung dar. Das liegt nicht zuletzt daran, dass IceFox am System außer ein paar Icons fast nichts geändert hat und somit fast Vanilla Android zum Einsatz kommt.

Beim populären Benchmark-Dienst AnTuTu erreichte das Thunder einen Wert von 16937 Punkten. Das ist in etwa die durchschnittliche Mittelklasse, die Hardware macht also auch hier einen ordentlichen Job.

Ein Benchmark mit dem Thunder

KAMERA

Fotos kann das IceFox Thunder auf der Rückseite mit 8 Megapixel und auf der Vorderseite mit 0.3 Megapixel schießen. Besonders bei diesem Gerät merkt man, dass Megapixel nicht alles sind. Fotos, welche mit der Rückseitigen Kamera aufgenommen wurden, sind extrem farblos, verwaschen, kontrastarm und teilweise pixelig. Der Autofokus hat bei Bildern massive Probleme, bei Videos funktioniert er gar nicht. Apropos Videos, das IceFox Thunder kann diese mit maximal 720p aufnehmen. Auch hier bekommt man extrem unscharfe, verrauschte und farblose Bewegtbilder. Lediglich der Ton ist gut, das eingebaute Mikrofon hat eine sehr gute Qualität.

ALLTAG

Mit einem Outdoor-Smartphone ist es im Alltag nicht immer leicht. Aufgrund der Dicke von 1,8 Centimetern wird es oft schwer, einen geeigneten Platz für das Handy zu finden. Auch das Display kann nicht überzeugen, bei 233 ppi sieht man wirklich jeden Pixel und auch die Blickwinkel sind sehr schlecht.

Telefonieren, WhatsApp-Nachrichten schreiben und surfen ist mit dem Thunder aber kein Problem. Wirklich toll ist, dass das Thunder wasserdicht ist. Das kann das ein oder andere mal wirklich helfen, auch wenn man sonst nicht viel mit Wasser zu tun hat. Sehr schlecht dagegen ist die Kamera, der Lautsprecher und die Knöpfe zum verändern der Lautstärke. Der Akku hingegen ist grandios, selbst bei vielen Tagen Benutzung gibt es keine Probleme.

FAZIT

Mit dem IceFox Thunder bekommt man ein Outdoor-Smartphone für einen fairen Preis. Lieferumfang, IP-68 Zertifikat und Akku können überzeugen. Die Performance ist ausreichend, große Spiele oder leistungshungrige Apps laufen jedoch nicht ordentlich. Das Display, die Kamera und der Lautsprecher sind große Schwachpunkte. Die Verarbeitung ist aber sehr gut, für den Preis geht das Gesamtpaket in Ordnung.

Icefox X2 – Kurz amoi in de Hand gnumma

Icefox X2Icefox, der Eisfuchs, nicht zu verwechseln mit dem Firefox und auch nicht verwandt oder verschwägert. So ist der Name des chinesischen Herstellers, dessen Gerät ich heute testen darf.
Die Chinesen bieten ihre Smartphones auf dem deutschen Markt ausschließlich bei Amazon an. Im dortigen Shop ist das Gerät mit 159,99 Euro gelistet. Ob man dafür zuschlagen kann bzw. sollte könnt ihr dann im Fazit lesen. Jetzt erst mal zu den

Technischen Daten:

Marke und Modell:
IceFox X2

CPU:
MTK 6582, 1,3 GHz, Quad-Core, Cortex A7

Betriebssystem:
Android 4.2.2

RAM:
1 GB

ROM:
4 GB

Externer Speicher:
Unterstützung TF-Karte bis zu 32GB (nicht im Lieferumfang enthalten)

SIM-Karte:
Dual-SIM-Dual-Standby-, WCDMA 2100 MHz, GSM 850/900/1800/1900 MHz

GPS:
Ja, integriert, unterstützt auch A-GPS mit EPO-Unterstützung Postioning zu beschleunigen

Material des Gehäuses:
Kunststoff

Netzwerk:

  • WIFI: Ja, USB-WiFi 802.11b / g / n WLAN
  • 3G: 3G-Built (WCDMA)
  • Bluetooth: Ja, Bluetooth 4.0

Display:

  • Bildschirmtyp: Kapazitiv
  • Bildschirmgröße: 5 Zoll
  • Bildschirmauflösung: 1280 * 720

Kamera:

  • Kameratyp: Dual-Kameras (eine vorne eine hinten)
  • Vordere Kamera: 5,0 Megapixel
  • Zurück Kamera: 13,0 Megapixel (mit LED)

Konnektivität:

  • 2x SIM-Slot
  • TF-Karten-Slot
  • 3,5-mm-Audioausgang
  • Micro-USB-Slot
  • Mikrofon

Akku:

  • Lithium-Batterie: 3.7V/2500mAh
  • Netzteil: 100-240V Eingang, DC-Ausgang 5V/2A

Weitere Features:
E-Mail, ES Datei erkunden, Dokument zum zu gehen, Youtube,Google-Browser, Kalender, MP3, Rechner, Uhr, Kamera, Play Store, Tethering & mobiler Hotspot

Abmessungen:
70mm x 8.9mm 141mmx

Gewicht:
130g (inkl. Akku)

Packungsinhalt:

  • Handy
  • 2500mAh Akku
  • USB-Kabel
  • Netzladeadapter / Adapter Eurostecker
  • Headset
  • deutsche Bedienungsanleitung

Herauszuheben ist die Möglichkeit zwei SIM Karten auf einmal zu verwenden. Dieses Feature sieht man zu dem Preis meist nur bei Huawei und Wiko. Diese beiden Marken sind in Deutschland besser bekannt, wie ich aber weiß werden alle drei in der selben Fabrik hergestellt.

Haptik:

Das Icefox X2 liegt satt und schwer in der Hand. Des einen Freud, des anderen Leid. Mir persönlich ist es zu schwer. Die hintere Plastikabdeckung verschmiert irre schnell, geschuldet der Hochglanz-Plaste. Ich habe das Gefühl, dass ich ein S3 von Samsung in der Hand halte. Die Ecken sind abgerundet. Obwohl mit einem 5 Zoll Display ausgestattet kommt man mit einer Hand zurecht, sprich erreicht man mit dem Daumen alle Ecken des Displays.

Alltagstauglichkeit:

Die von mir getesteten Apps und Spiele liefen alle einwandfrei. Mit dem Betriebssystem Android 4.2.1 kann man auch nichts verkehrt, obwohl es natürlich nicht das aktuelle ist. Die nicht vorhandenen Features kann man aber vernachlässigen. Störend für mich war, dass die Google Apps nicht vorinstalliert waren. Natürlich braucht man nicht alle GApps, aber so zwei Drittel (Youtube, G+, GMail, Maps, Drive, Chrome und Fotos) wären doch schön gewesen. Klar kann man jetzt sagen, wer braucht schon GApps und sei doch froh, weil dann kannst du diese auch deinstallieren.

Der Lautsprecher, der auf der Rückseite unten angebracht ist war ausreichend für Videos und Musik. Beim Telefonieren war der Gesprächspartner klar und deutlich zu hören. Was man allerdings getrost in die Tonne hauen kann sind die mitgelieferten Kopfhörer. Hier holt man sich für ca. 40 – 50 Euro anständige Kopfhörer, wie z.B. den RHA MA450i (Testbericht nachzulesen hier: *klick*). Über den beiliegenden Stylus (Eingabestift) reden wir lieber nicht. Das ist einfach nur ein Plastikröhrchen mit einem Plastikaufsatz vorne drauf. Er funktioniert, aber wenn man den einmal zu fest in die Hand nimmt, dann hat man zwei.

Produktfotos:

Kamera Vergleich Moto G – Icefox X2:

Icefox_x2_Testfoto
Aufnahme mit dem Icefox X2
Moto G - Testfoto
Aufnahme mit dem Moto G

Fazit:

Hmmmm, ich weiß nicht. Von den Spezifikationen her hat mich das X2 überzeugt. Hier kann man es getrost mit Markengeräten, wie z.B. dem Moto G vergleichen. Von der Bedienbarkeit kann man auch nicht meckern. Was mich gestört hat sind die fehlenden GApps, das altbackene Design und das billige Zubehör. Im Vergleich zum Moto G (5MP) macht das X2 (13MP) klar die besseren Fotos. Das Design und das Zubehör macht natürlich der Preis wett. Knappe 160 Euro und zusätzlich der Kundenservice von Amazon sprechen für sich.

IceFox auf Facebook findet Ihr *hier*.

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Nokia Lumia 1520 Gaming Performance

Nokia Lumia 1520
Nokia Lumia 1520 (c) Nokia

Das Nokia Lumia 1520 ist das erste Phablet mit Windows Phone. Es besitzt einen Quad-Core-Prozessor sowie ein 6 Zoll Full HD Display. Weiterhin ist das Lumia 1520 mit einer 20-Megapixel-PureView-Kamera sowie drahtloser Ladetechnik ausgestattet. Wir haben uns das Nokia Lumia 1520 einmal genauer angesehen und vor allem die Spielleistung des Gerätes geprüft.

Design und Verarbeitung

Nokia bleibt beim Lumia 1520 seinem Lumia-Design treu und verbaut die Leistungsfähige Technik in einem Gehäuse aus Polycarbonat welches in vielen grellen Farben verfügbar ist. Die Gehäuseoberfläche ist matt und nicht glänzend, daher sind dort auch keine Fingerabdrücke zu sehen, auch Staub und Schmutz haften auf der Oberfläche nur sehr schlecht. Die Verarbeitung ist allgemein sehr gut, nur der Übergang von Display und Gehäuse ist nicht perfekt und wer genau hinschaut wird sehen das beide nicht perfekt ineinander übergehen sondern kleine Spalten vorhanden sind in denen sich mit der Zeit Staub und Schmutz sammeln kann.
Das Nokia Lumia 1520 ist mit einer Dicke von nur 8,7 Millimetern sehr Dünn und trotz dem großen Display mit 209 Gramm angenehm leicht. Trotz der Größe kann das Lumia 1520 noch gut mit einer Hand bedient werden, was zum großen Teil der Kacheloptik von Windows Phone geschuldet ist.
Das 6 Zoll große Display liefert ein scharfes Bild sowie satte leuchtende Farben, neigt bei weißen Flächen jedoch zu einer leichten Graufärbung. Das Display löst mit Full HD also 1920 x 1080 Pixel auf, dies entspricht einer Pixeldichte von 368 ppi. Auch der Blickwinkel ist sehr gut.
Etwas seltsam ist jedoch das trotz der hohen Auflösung weder im Browser noch in Apps mehr Inhalte dargestellt werden als auf Displays die weniger hohe Auflösungen haben, alles wird nur größer dargestellt. Ob Windows Phone oder die Apps dafür verantwortlich sind ist unklar. Die Kamera macht wie man dies von Nokia Geräten erwartet sehr gute Aufnahmen und der Interne Speicher bietet mit 32 Gigabyte genügend Platz für die eigenen Aufnahmen und Daten. Der Speicher kann um bis zu 64 Gigabyte erweitert werden. Der fest verbaute Akku bietet dank der hohen Kapazität von 3400 mAh genügend Power für einen vollen Tag intensiver Nutzung oder bis zu 32 Tage Stand-by-Zeit.

(Spiele-) Performance und System

Bei dem Nokia Lumia 1520 handelt es sich um eines der leistungsfähigsten Geräte mit Windows Phone 8 (bald WindowsPhone 8.1), der Qualcomm Snapdragon 800 liefert jederzeit genügend Leistung um auch die aufwändigsten Anwendungen ohne Verzögerung darstellen zu können und dank des 2 Gigabyte großen Arbeitsspeichers muss man vor Engpässen keine Angst haben. Alle Anwendungen und vor allem auch alle Spiele die zum gegenwärtigen Zeitpunkt für Windows Phone 8 verfügbar sind laufen uneingeschränkt auf dem Nokia Lumia 1520. Es gibt aktuell kein Spiel im Windows Phone Store welches die Hardware des Lumia 1520 annähernd ausreizen könnte. Jedoch ist die Wärmeentwicklung beim Spielen in der Nähe der Kameralinse sehr hoch, für das Gerät sind die Temperaturen nicht bedrohlich, jedoch ist dies beim Halten des Gerätes nach einiger Zeit etwas unangenehm. Wer aktuelle Spiele einmal live auf dem Nokia Lumia 1520 sehen möchte kann dies in dem folgenden Video:

Einige (ältere) Spiele haben jedoch Probleme mit der hohen Auflösung des Lumia 1520 und wirken daher sehr unscharf. Davon betroffen sind jedoch nur sehr alte Spiele oder solche die vom Entwickler nicht gut entwickelt oder schlecht portiert wurden.
Für alle Benchmark Fans nun noch die wichtigen Benchmarkwerte:
Antutu: 15.000 – 35.000 Punkte (Wert schwankt)
Multibench: 29,710 Punkte (CPU Score)

Fazit

Das Nokia Lumia 1520 ist ein echtes Leistungswunder und bietet mehr Leistung als aktuelle Windows Phone Anwendungen überhaupt nutzen könnten. Daher ist es eine ausgezeichnete Wahl wenn es um Multimedia und Gaming geht. Echte Schwächen hat das Lumia 1520 nicht, einzig die Softwareauswahl ist unter Windows Phone noch etwas geringer als unter anderen Systemen. Wer aber keine Millionen Apps benötigt und sich mit Windows Phone anfreunden kann macht hier keinen Fehlkauf. Wer jedoch überwiegend/ausschließlich spielen möchte sollte vielleicht doch zu einem Nintendo Produkt für unterwegs greifen. Für alle die eher ein kompakteres Gerät suchen das besser in die Standardhosentasche passt sollten sich andere Geräte von Nokia ansehen wie das Nokia Lumia 520 oder auch Nokia Lumia 630. Beim Kauf des Nokia Lumia 1520 sollte man sich auch eine passende nanoSim besorgen.

Monster DNA – Das Monster im Test

In den letzten Monaten höre ich Musik immer öfter auch unterwegs. Zuvor habe ich mich fast immer auf die heimische Anlage und das Auto (Musik am USB-Stick, Wiedergabe über das nachträglich eingebaute Audiosystem) beschränkt, aber irgendwie fehlte immer was. Denn was mache ich beim Bahnfahren? Was bei nervigen Wartezeiten am Flughafen? Ein Handy habe ich immer dabei, Musik passt auf die µSD-Karte und zum Glück fehlt nur noch ein brauchbarer Kopfhörer. Relativ schnell fiel die Wahl auf On-Ear-Hörer, aber welche?

Während meiner Suche schlug dann der ganz große Zufall ein: Monster hat uns das Modell Monster DNA zur Verfügung gestellt. Nach etwa 20-25 Stunden Nutzung möchte ich hier nur ein paar Zeilen dazu schreiben. Eines vorweg: ich bin schwer begeistert!

Wer ist Monster Cable Products, Inc.?

Die Firma Monster wurde 1979 in San Francisco gegründet und hat heute ihren Sitz in Brisbane, Australien. Neben Kabeln verkauft man auch Lautsprecher,  Fernbedienung und eben Kopfhörer. 2008 fand eine Kooperation mit Dr. Dre statt, aus der die „Beats by Dr. Dre“-Serie hervorging. Vor 2 Jahren lief diese Kooperation aus und Beats gehört nun offiziell zu Apple, Monster bleibt eine unabhängige Firma. Bei meiner Recherche habe ich mir natürlich auch einiges zu den diversen Beats-Kopfhörern durchgelesen und fast immer wurde ein viel zu starker Bass und quasi nicht existierende Mitten bemängelt. Bei den Monsters las man immer wieder „Wie Beats-Kophörer – nur brauchbar“. Ich bin aber dennoch völlig unvoreingenommen in diesen Test gegangen und war wirklich gespannt, wozu die DNA im Stande sein werden.

Unboxing / Packungsinhalt

Anstatt einer lieblosen Kunststoffvepackung bekommt man als Kunde einen sehr hochwertigen Karton. Auf der Vorderseite ist der Kopfhörer samt Logo abgebildet, rechts ist er von oben zu sehen. Gegenüberliegend auf der linken Seite ist neben einem kurzen Text zu den Features auch der Packungsinhalt aufgeführt (dazu aber später mehr). Geöffnet wird der Karton mit einer kleinen Schlaufe, an der man ziehen muss, um den Magnetverschluss zu öffnen. Ähnlich wie ein Buchumschlag, den man vom Buch abnimmt, wird die ganze Geschichte etwas größer. Im Deckel sind nämlich auch das Handbuch, die Garantiebedingungen usw. zu finden. Ganz rechts gibt es einen „Brief“ vom „Head-Monster“ Noel Lee, der sich symbolisch für den Kauf bedankt und die Unterschiede zu anderen Kopfhörern in puncto Design & Klang heraushebt.

Darunter befindet sich das Herzstück: der Kopfhörer. Bevor uns diesem widmen, möchte ich noch das restliche Zubehör auflisten:

  • 3,5mm-Klinke-Klinke-Kabel für alle handelsüblichen Geräte wie Notebooks, Smartphones usw.
  • 3,5mm-Klinke-Klinke-Kabel mit ControlTalk (Song pausieren, Lautstärke lauter/leiser)
  • gummierte Hülle bzw. Tasche, leicht gepolstert und bestens für den Transport geeignet; auf der Vorderseite natürlich mit dem DNA-Logo versehen

ControlTalk ist nur eingeschränkt mit Android kompatibel (getestet mit einem Nexus 7 mit Android 4.4.2 und einem Wiko Darknight mit Android 4.2.1). Denn während die Start-/Pause-Taste nur am Darknight funktioniert, kann ich mit dem Nexus gar keine Funktion nutzen. Die Transporttasche fühlt sich sehr hochwertig an und besitzt auch einen Karabiner, den man sich zum Beispiel an die Hose klemmen kann.

Monster DNA - Gut untergebracht im Karton
Monster DNA – Gut untergebracht im Karton

#inmydna oder: Der Kopfhörer

Die Unterbringung in der Verpackung lässt es bereits erahnen: der Kopfhörer ist biegbar. Genauer gesagt kann man die beiden Ohrteile umklappen, um sie in die Tasche zu stecken. Sowohl in der eingeklappten als auch in der ausgeklappten Stellung rasten beide ein, sodass es zu keinen unerwünschten Bewegungen kommen kann.

Auffällig ist auch die Form der Seitenteile, denn diese sind nicht rund, sondern dreieckig. Die Ohrpolster sind außerordentlich weich und sehr bequem. Auch bei längeren Musiksessions (>3h) schmerzen die Ohren nicht und der Musikgenuss kann weitergehen. Am Kopfhörerbügel wurde das Monster-Logo in silber/chrom aufgedruckt, das DNA-Logo ist auf den beiden Seitenteilen je zwei Mal zu sehen. Gut gefallen haben mir auch die verchromten Übergänge zwischen Ohrpolster und Verkleidung, dezent und gut aussehend. Die Verarbeitung ist gut und man kann sich hoffentlich lange daran erfreuen.

Musik!

Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt: der Musik! Dazu muss einerseits ein Kabel ausgewählt werden (mit oder ohne ControlTalk). Dieses könnt ihr entweder links oder rechts einstecken, auf beiden Unterseiten des Hörers befindet sich je eine Klinkenbuchse. Danach sollte der DNA an eure Kopfgröße angepasst werden. Hier war ich anfangs etwas zu zögerlich, denn die Höhe lässt sich nicht so leicht verstellen und ist mit etwas Kraftaufwand verbunden. Wenn man das aber weiß, lernt man dies zu schätzen, da die Größe einmal eingestellt wird und bis zur nächsten (gewollten) Verstellung auch haargenau so bleibt. Sehr schön: die „Schiene“ beim Herausziehen ist kein dünner Kunststoff, sondern stabiles Aluminium.

Als Musikplayer habe ich hauptsächlich mein Darknight verwendet, für das ich erst vor Kurzem eine 64GB große SanDisk-Karte gekauft habe, um eben unterwegs Musik hören zu können. Verwendet habe ich die vorinstallierte Musik-App, der Equalizer steht auf „Normal“ und wurde nicht verändert (bei ausgeschaltetem Equalizer hört man so gut wie nichts mehr von der Musik, daher diese Einstellung). Musikmäßig höre ich bis auf Hardcore-Dubstep (also Dubstep, wo man denkt, dass die Soundkarte des PC gerade den Geist ausgegeben hätte) und Volksmusik so ziemlich alles (Hip Hop, Dance, Rock, Pop usw.).

Details werden gut wiedergegeben, Höhen und Mitten gefallen mir ziemlich gut (ich bin kein Audioexperte, hatte aber schon einige On-Ear-Kopfhörer, bei denen man entweder so gut wie keinen oder viel zu viel Bass hatte. Oder aber Mitten und Höhen existierten so gut wie gar nicht.). Beim DNA fallen auch Mitten und Höhen gut aus, nur der Bass ist teilweise etwas schwach und könnte stärker sein. Außengeräusche werden größtenteils, bauartbedingt aber nicht vollständig abgehalten.

Fazit

Der DNA ist super verarbeitet, fühlt sich sehr wertig an, die Kabel können ausgetauscht werden und es gibt reichlich Zubehör. Was gibt es zu bemängeln? Im Grunde genommen nichts, nur der Bass muss mittels Equalizer nachgeregelt werden. Für die DNA sprechen auch das außergewöhnliche Design und die vielen Farbvarianten, in denen er erhältlich ist.

Samsung Galaxy S5 im Test – Nein das ist KEIN Testbericht!

Samsung Galaxy S5 Test

Samsung Galaxy S5

Das mittlerweile fünfte Modell der sehr erfolgreichen Galaxy S-Reihe wurde vor etwa drei Wochen auf dem MWC in Barcelona vorgestellt. Hoch waren die Erwartungen, tief war der Fall auf den Boden der Realität. Egal, wie Samsung es versucht hat, die hohen Anforderungen, die im Vorfeld an das neue Flaggschiff gestellt wurden, konnten einfach nicht erfüllt werden.

Das Gerät ist zwar noch nicht erhältlich und nur die wenigsten Blogs und News-Portale hatten überhaupt die Gelegenheit, das SGS5 länger als ein paar Minuten nach dem Unpacked-Event am 24. Februar in den Händen zu halten, in den ersten Tests zum neuen Boliden aus dem Hause Samsung kommt das Gerät aber gar nicht schlecht weg (wenngleich auch Innovationen vermisst werden). Aber wie ist ein „sauberes“ und objektives Review ohne Testgerät möglich? Wie soll man im Gedränge das SGS5 in dem Umfang ausprobieren, um eine vernünftige Prüfung der neuen Features vornehmen?

Meiner Meinung nach ist das nicht möglich. Um aber dennoch viele Klicks zu generieren (und somit an Werbeannnahmen zu verdienen), erstellen einige Blogs sowie Portale solche Scheintests. Den Inhalt und die vorgenommenen Prüfungen in verschiedenen Disziplinen könnte jeder erstellen, der in der Lage ist, sich das Datenblatt des Samsung GS5 auf der Samsung-Homepage herauszusuchen und sich anhand der dort veröffentlichten Daten etwas zusammenzureimen.

Video: Samsung Galaxy S5 Test

Samsung Galaxy S5 Testbericht und Video.

Ganz besonders gewagt sind dann noch Analysen, die den Sieger zwischen SGS5 und beispielsweise dem iPhone 5s ermitteln möchten. Gerade bei zwei unterschiedlichen Konzepten, die sich im Formfaktor, dem Anbieter, dem Hersteller – ja, dem gesamten Konzept unterscheiden, benötigt man längere Zeit und diverse Disziplinen, um Vor- und Nachteile wirklich in vollem Umfang zu bemerken und seine Eindrücke qualitativ hochwertig in Text, Bildern und vielleicht sogar Videos festhalten zu können.

Aber kurz nach dem Release – wenn es auch unabhängige Blogs und Foren schaffen, an das Flaggschiff des südkoreanischen Herstellers zu gelangen, kann man als interessierter Käufer die Sache wesentlich entspannter angehen. Sobald man mehrere Testberichte aus unterschiedlichen Quellen gelesen hat (eine Übersicht gibt es zum Beispiel hier), kristallisieren sich meist die gröbsten Mankos heraus und man weiß, an welchen Ecken und Enden die Dinge noch ein wenig haken (und dann hoffentlich später per Software-Update behoben werden) und was schon (weitgehend) fehlerfrei nutzbar ist. Frei nach einer großen Tageszeitung gilt also:“Bild‘ dir deine Meinung!“. 😉

Übrigens: vorbestellbar ist das Galaxy S5 bereits jetzt, die Auslieferung soll am 28. März, also in etwa 2 Wochen, erfolgen. Ob man aus den Fehlern der Vergangenheit mit der schlechten nicht flächendeckenden Verfügbarkeit gelernt hat, wird sich weisen. Denn die Nachfrage wird trotz der Kritik an den nur minimalen Verbesserungen im Vergleich zum S4 ungebrochen sein und wieder Rekordniveau erreichen.

Samsung Galaxy S5 Test
Samsung Galaxy S5

 

Bilderquelle: samsung.com 

Wiko Darkmoon Testbericht

Heute möchten wir euch das Wiko Darkmoon in einem kleinen Testbericht vorstellen. Nun fragt sich sicherlich immer noch der eine oder andere wer oder was ist Wiko? Diejenigen weise ich gerne auf unseren schon veröffentlichten Artikel „Wiko? Noch nie gehört!“ hin.

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Zudem hier ein kleiner Auszug aus unserem Artikel:

 Eine französische Firma mit einer ebenso einfachen wie einleuchtenden Idee: die neuesten Technologien einer größtmöglichen Anzahl von Nutzern zugänglich zu machen. Genau das ist der „French Touch“: eine Idee, die Zusammenhalt schafft.
Perfekt an Ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche angepasst, hat sich Wiko in Frankreich als unumgängliche Marke auf dem Smartphone-Markt etabliert.

So nun genug von Wiko als Hersteller und kommen wir zum Darkmoon. Das Wiko Darkmoon ist ein in der Einstiegsklasse angesiedeltes Smartphone und man bekommt es schon für um die 190,- Euro. Eine Besonderheit in dieser Klasse ist, das dass Darkmoon ein Dual-SIM Smartphone ist. Das ist aber bei Wiko nichts besonderes, denn jedes Gerät aus dem Hause Wiko ist ein Dual-SIM Gerät.

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Im Lieferumfang des Darkmoon ist alles was man braucht, um es sofort in Betrieb zu nehmen. So liegt dem Wiko Darkmoon nicht nur das übliche Zubehör bei, sondern auch zwei SIM-Karten Adapter, so dass auch Kunden die bisher ein Smartphone mit Nano-SIM oder Micro-SIM hatten das Darkmoon sofort nutzen können.

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Lieferumfang:

  • Ladegerät + USB-Datenkabel
  • Kopfhörer mit Mikrofon (3,5mm-Klinkenstecker) + Ohrenstöpsel in verschiedenen Größen
  • 2 SIM-Adapter (für Micro- bzw. Nano-SIM)
  • Auswurfpin (SIM-Schacht)

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Technisch bietet das Wiko Darkmoon alles was ein Einsteiger in die Smartphone-Welt so braucht. Das Darkmoon ist einigermaßen dünn und liegt dank seiner gummierten Rückseite angenehm in der Hand. Was den ein oder anderen stören wird, ist die Tatsache, dass das Wiko Darkmoon einen fest verbauten Akku besitzt, welcher sich also somit nicht wechseln lässt. Nun werdet Ihr fragen wie bekomme ich meine SIM-Karte bzw. SIM-Karten und die Micro-SD in mein Gerät? Nun das geht über unterschiedliche Wege: ein SIM-Karte wird wie inzwischen bei vielen Smartphones üblich seitlich über einen Schacht ins Gerät geschoben, die zweite SIM-Karte sowie die Micro-SD werden über eine abnehmbare Abdeckung am oberen Teil der Rückseite im Darkmoon verstaut. Leider knarzt diese Abdeckung schon jetzt, was sicherlich bei längerem Gebrauch nicht besser wird.

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Oben finden wir die USB-Schnittstelle sowie die 3,5 Klinken-Buchse. Auf der linken Seite ist der erste SIM-Karten Schacht und auf der rechten Seite der Power-Button und die Lautstärken-Wippe. Die Unterseite ist bis auf das Mikrofon „clean“, sprich hier befindet sich sonst nichts. Auf der Vorderseite befindet sich das Display mit einer Diagonale von 4,7 Zoll und einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel. An der Oberseite findet sich die Kamera sowie die Sensoren (Annäherung usw.), sowie das Wiko Logo. Unten finden wir den Wiko üblichen Sensor Button. Auf der Rückseite ist die Hauptkamera mit LED-Blitz, darunter das glänzende Wiko-Logo und ganz unten der Lautsprecher. Die Spaltmaße sind sehr gut und alles ist wirklich (Ausnahme die Abdeckung hinten oben) top verarbeitet.

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Technischen Daten:

  • Display: 4,7″, 1280x720px (312ppi)
  • Prozessor: Quad-Core 1,3 GHz, Cortex-A7
  • Arbeitsspeicher: 1GB
  • Speicher: 4GB intern, erweiterbar mittels microSD-Karte um 32GB
  • Akku: 1800mAh
  • Abmessungen & Gewicht: 137,5*68*7,9 mm; 110g
  • OS: Android 4.2.2

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Fazit
Insgesamt hat mich das Wiko Darkmoon nicht 100prozentig überzeugt. Dennoch ist es auch kein schlechtes Gerät. Mit den auf dem Markt erhältlichen Highend-Geräten kann es nicht mithalten, will es aber ja auch gar nicht. Das Gerät ist nun mal mit seinem Preis von 190,- Euro in der Einstiegsklasse angesiedelt und man bekommt hier ein faires Smartphone.

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