Ich brauch mehr WLAN – SOFORT!

WLAN oder WiFi? Wie sagt ihr dazu? Manchmal sag ich auch Netz dazu. Egal wie man es nennt, wichtig ist doch, dass es da ist. Ja Wi-Fi gehört heutzutage, vor allem bei der Generation Youtube zu den Grundbedürfnissen. Bei den geruchsblinden Teenagern kann man die maslowsche Grundbedarfstabelle gerne mal um Wifi und Strom ergänzen. Schaut dann so aus:

Da ich zwei Teenager im Haus hab und auch selbst ziemlich technikaffin bin, was man immer mal wieder hier im Blog lesen kann, ist Wi-Fi also wichtig. Ich muss zugeben, ich habe einen klassischen Anfängerfehler bei der Wahl des Routerstandortes gemacht. Ich bin da auf die Bedürfnisse von anderen eingegangen und hab mir gedacht: „Am besten ist der Router da aufgehoben, wo man ihn nicht sehen kann. Denn durch seine blinkenden LED’s könnte das ja vielleicht jemanden stören…“ Ja, Pustekuchen. Mir doch egal, ob sich da wer gestört fühlt, Hauptsache ich habe die volle Anzahl an Strichen bei meinen WLAN-fähigen Geräten. Ich nutze ja eigentlich ausschließlich Apple Geräte, da hab ich dann meinen zweiten Fehler gemacht, dazu aber später mehr. Kommen wir zum ersten, dem „Königsfehler“, zurück. Ich hab also das Modem und den Router und sämtliche dazugehörige Kabel im Dachboden „versteckt“. Das Problem ist jetzt aber, dass der Dachboden isoliert ist. Wir wollen nicht von „gut isoliert sprechen“, weil das ist ein anderes Thema. Zumindest ist er so isoliert, dass mein Kind in Ihrem Zimmer nicht ausreichend mit dem Grundbedürfnis WLAN versorgt ist. Das ist also ein Drama und auch ein Dilemma, denn jetzt ist das Badezimmer immer stundenlang besetzt. Genau, ihr habt es erraten, im Badezimmer hat man ausreichend WLAN.

Da ich meinen Kindern natürlich nicht die Grundbedürfnisse verwehren will, vor allem nicht, da si ja eh immer mit: „Kinder haben Rechte….“ kommen, hab ich mich im Netz umgeschaut und ein ziemlich cooles Angebot bei Pearl gefunden. Im Konkreten geht es um den:

7Links Outdoor WLAN Repeater

Bilder:

7links WLR.600-out - Inhalt der Packung
Inhalt der Packung
7links WLR.600-out - LAN Anschluss
LAN Anschluss
7links WLR.600-out - Double Antenna - Wandmontage
Wandmontage
7links WLR.600-out - Inhalt der Packung
Inhalt der Packung
7links Outdoor WLAN Repeater WLR.600-out
Technische Details – Verpackung
7link WLR.600 out - Verpackung
Verpackung

Ja, wenn ihr euch die Bilder anschaut, dann wisst ihr warum mir dieser auf Anhieb gefallen hat. „mehr Power – har har“.

Nach dem Auspacken machte ich mir einen Gesamteindruck, der insgesamt befriedigend ausfiel. Ich hab mir ehrlich gedacht, dass ich den 7links Repeater nicht unbedingt an einer nicht Wind- und Wetter geschützten Stelle aufbauen würde, weil den hundertprozentig wasserdichten Eindruck hat mir das Teil nicht gemacht.

Technische Daten:

  • Unterstützt schnellsten WLAN-Standard 802.11ac und Standards 802.11a/b/g/n
  • Dual-Band-Technologie: 5,0 GHz (450 Mbit/s) und 2,4 GHz (150 Mbit/s)
  • Wetterfest: IP65
  • Verschlüsselungsstandards: WEP, WPA, WPA2
  • PoE: Stromversorgung direkt über Netzwerkkabel
  • LED-Status-Anzeige
  • Schnittstelle: RJ-45-Buchse
  • Reichweite: bis zu 100 Meter (im 5-GHz-Band und bei freier Sicht)
  • Maße: Ø 4,5 cm, Höhe: ca. 53 cm
  • Gewicht: 190 g
  • WLAN-Repeater inklusive 2 Antennen, RJ-45-Kabel (3 m), PoE-Netzteil und deutscher Anleitung

So eine Outdoor Repeater muss man ja nicht zwangsweise draussen nutzen, oder? Also hab ich ihn mir an die Wand gebaut und versucht zu konfigurieren. Die Konfiguration lief mittels Macbook Pro eigentlich auch reibungslos. Der erhoffte verstärkte Empfang blieb aber aus. Natürlich hat der Repeater getan was er sollte, er hat das etwas schwache Signal weitergegeben und so Empfang ermöglicht, aber eben nicht so wie von mir erwartet. Ich dachte, wenn ich das Monster Teil mit seinen zwei Antennen installiere, dann knallts mir die Hutschnur weg, vor lauter geilem Wi-Fi. War nicht so, ist aber auch nicht schlimm. Ich muss mir da eben was neues einfallen lassen. Die neueste Idee wäre ein Powerline (Strom) WLAN Repeater. So muss ich mein Router Konstrukt im Dachboden nicht aufgeben und kann die Stromkabeln dazu nutzen, die Daten relativ verlustfrei bis zu meinem Powerline Adapter zu liefern. Von da aus werden sie dann schön und gleichmäßig in der ganzen Wohnung verteilt.

Das Prinzip von Repeatern hab ich im Übrigen noch nicht wirklich verstanden. Also grundsätzlich ja, aber ich kann ja in der Konfiguration meine ursprüngliche SSID auswählen und dann quasi den Repeater draufschalten. Aber wie macht das dann mein iPhone? Welches Signal (das vom Router, oder das vom Repeater) holt es sich dann? Und wenn dann zwei Signale da sind, stören sich die nicht gegenseitig? Da bin ich noch ein wenig konfus.

Am besten wird es wohl sein, dass ich vom Modem ein Kabel an den optimalen Wi-Fi Standort in meiner Wohnung lege, dort meinen Router aufbaue, was dann wahrscheinlich ein Apple Airport Extreme sein wird und im Anschluss sorgenfrei und ohne Gemecker von den Gästen oder meinen Kinder, WLAN geniessen kann.

Den 7links Outdoor WiFi Repeater hab ich wieder unproblematisch an PEARL zurückgeschickt.

FCC bestätigt unerlaubten Google WLAN Scan!

Wiedermal ist der Datenhunger von Google in das Visier von Datenschützern gerückt.
Grundlage sind dieses mal die schon vielen aus der Presse bekannten Streeview und zugleich WLAN Scans von Google.
Fast allen dürften ja noch die Fahrzeuge mit den 360 Kameras auf dem Dach bekannt sein. Zunächst hies es von Google, dass natürlich nur Bilder der Umgebung gemacht und Personen sowie KFZ Kenzeichen anschließend unerkennbar retuschiert werden.
Nach einer Weile kam dann die Info, dass so nebenbei auch die offenen WLAN Netze durch die Fahrzeuge erfasst wurden. Angeblich um WLAN Nutzern zukünftig entsprechende offene Einwahlmöglichkeiten mitteilen zu können.
Nun die nächste Datenklauinfo!
Da gibt es im großen Google Konzern einen Entwickler, der mal eben eine Software entwickelte mit der sich die gescannten WLAN Netze auch praktischer Weise gleich auslesen lassen.
Sprich es konnten mit der Software im offenen WLAN befindliche Geräte, gerade aufgerufenen Internetseite oder gerade stattfindender EMail Verkehr aufgezsichnet werden. Der Entwickler meinte, dass dieses wertvolle Informationen für Google sein könnten.
Diese Software hat er wohl auch der Streetview Abteilung angeboten und angefragt ob die das nicht mal testen könnten Google meint, dass dieser Entwickler natütlich eigenmächtig handelte und vorgesetzte stellen von diesem Alleingang nix wussten.
Diese Angeben wurden nun in den USA durch die FCC überprüft und in einem diese Woche veröffentlichten Bericht als nicht ganz richtig widerlegt.
Denn die Software war fester Bestandteil der gesamten Aktion und somit gewollt.
Nur hat Google von der FCC nichts zu befürchten, da das „Ausspieonieren“ von offenen WLAN Netzen in den USA nicht strafbar ist.
Mir wird jedenfalls wieder ganz mulmig, wenn ich daran denke, dass Google ja auch nur bekannt gibt, was wirklich raus muss. Was da also eventuell noch so alles gesammelt wurde bleibt im Dunkeln. Klar geht es in dieser Meldung in erster Linie um die Aktion in Amerika, aber wer weiß was die da so bei uns gesammelt haben?