Jabra Move Wireless: Top-Wireless-Kopfhörer im Test

Seit nun gut einer Woche habe ich den Jabra Move Wireless Kopfhörer und bin damit zufrieden, wie ich noch nie mit einem Kopfhörer zufrieden war. Aber gehen wir an den Anfang: Bei Kopfhörern interessieren mich technische Daten überhaupt nicht (wer sich die Daten des Jabra Move Wireless trotzdem einmal anschauen möchte: Klick). Mir ist es egal, wie viele Dezibel sie haben, welche Klangtechnik mich erwartet oder aus welchen Materialen sie bestehen. Hauptsache sie sind laut, klingen gut und lassen sich bequem tragen. Aber das Wichtigste: Sie müssen halten und dürfen nicht schon nach einem Monat kaputt gehen.

Dies war bei allen Kopfhörern, die ich bisher hatte, leider der Fall. Bei mir zuhause liegen rund fünf In-Ear und drei On-Ear Kopfhörer rum. Alle kann ich nur noch schlecht benutzen, denn bei Jedem gibt es einen Defekt. Der Eine ist komplett auseinander gefallen, bei vielen geht nur noch ein Ohr und manche geben nur dann Töne aus, wenn sie in guter Stimmung sind. Das liegt, soweit ich das beurteilen kann, bei allen Kopfhörern am Kabel. Deshalb war für mich klar: Das nächste mal kaufe ich mir auf jeden Fall Wireless Kopfhörer, die man nur optional mit einem Kabel bedienen kann!

Wo kaufen?

Gesagt getan. Während der Amazon Osterdeals durchsuchte ich die Angebote und bin auch fündig geworden. Die Jabra Move Wireless in Rot-Schwarz. Schon das Design hat mir sehr gut gefallen, aber der Preis hat mich umgehauen. Aufgrund des besonderen Angebotes hat dieser Kopfhörer grade einmal 69,99 Euro gekostet! Aber auch normal kosten diese Kopfhörer nur 78,04 Euro, was sich durchaus lohnt.

Erster Eindruck

Als sie dann endlich ankamen (zu diesem Zeitpunkt hat die Post zum Glück noch nicht gestreikt) wurden meine positiven Erwartungen komplett bestätigt. Zwar haben die Jabra Move Wireless kein NFC, wie man es von anderen Bluetooth-Kopfhörern kennt, das Verbinden mit dem Smartphone geht aber trotzdem innerhalb weniger Sekunden vonstatten. Dazu muss man einfach den Schalter am rechten Hörer nach oben schieben und im Bluetooth-Menü des Smartphones die Verbindung aktivieren. Bei allen späteren Verbindungen reicht es aus, wenn der Schalter einfach kurz umgelegt wird, am Smartphone passiert dann alles automatisch. Sehr nett ist auch, dass der Kopfhörer mit zwei Geräten gleichzeitig betrieben werden kann. So kann beispielsweise auch ein Freund eure Musik mithören.

Verpackung und Lieferumfang

In der Verpackung sind neben dem Headset noch einige weitere Sachen enthalten. Es gibt Garantiehinweise, Sicherheitshinweise, ein Quick-Start-Guide (den man sich durchlesen sollte, das dauert nur zwei Minuten ;)), ein 3,5 mm Klinkenkabel zum „herkömmlichen“ Verbinden und ein microUSB Kabel zum Laden. Dieses kommt leider ohne Netzteil, weshalb man gezwungen ist, entweder das Ladekabel des Handys zu nehmen oder sich einen USB-Port zu suchen.

Akkulaufzeit

Jabra gibt auf seiner Website an, die Kopfhörer würden acht Stunden im Wireless-Betrieb halten, ohne wieder an die Ladestation zu müssen. Das stimmt aber so nicht. Die Kopfhörer halten viel länger! Bei meinem „Reallife“-Test auf der Fahrt von Erfurt nach Salzburg, welche gut sieben Stunden dauerte, haben die Kopfhörer ohne Probleme durchgehalten. Trotzdem hatten sie bei der Ankunft aber noch über die Hälfte ihres Akkus, die Laufzeit ist also hervorragend. Man darf sich auch nicht erschrecken, wenn der Kopfhörer „Battery Low“ ansagt. Der Akku ist dann trotzdem noch mit mindestens 40% geladen. Sollte der Akku doch mal leer sein, so kann man trotzdem weiter Musik hören. Dann muss man einfach die Jabra Move Wireless mithilfe des 3,5mm Klinkenkabels an der Audioquelle anschließen und schon hat man wieder Ton auf den Ohren. Der Kopfhörer drückt auch nach mehreren Stunden nicht und sitzt trotzdem fest.

Design und Verarbeitung

Wie eingangs schon erwähnt, ist das Design und die Verarbeitung ganz große Klasse. Das Leder an den Ohrmuscheln fühlt sich sehr gut an und auch der Stoff hat Qualität. Die Bedienung des Kopfhörers erfolgt an den Seiten und kann nach einiger Zeit, wenn man alles auswendig gelernt hat, auch ohne hinzuschauen vorgenommen werden. Rechts gibt es den Schalter, mit welchem man Bluetooth an- und ausschalten kann, und den microUSB-Port zum laden. Links gibt es neben dem 3,5mm Klinkenport auch die Lautstärkewippe. Diese hat drei Druckpunkte, welche oben, in der Mitte und unten liegen. Mit diesen wird im Grunde alles gesteuert, durch einmaliges Drücken, zweimaliges Drücken und langes Drücken. Alle Kombinationen findet man im Quick-Start-Guide.

Telefonieren?

Geht! Besonders lobenswert ist, dass der Kopfhörer ein eingebautes Mikrofon hat, welches eine erstaunlich gute Qualität bietet. So überrascht es auch nicht, dass man ohne Probleme in der Lage ist, Anrufe mit dem Jabra Move Wireless zu führen. Angenommen und beendet wird durch einen kurzen Druck auf dem mittleren Button (Multifunktionstaste), eine Wahlwiederholung gibt es ebenfalls. Alle Befehle, die ausgeführt werden, werden noch einmal akustisch angesagt. Zwar auf englisch, aber da reichen schon geringe Kenntnisse der Sprache aus, um alles gut zu verstehen.

Der Klang

Nun aber zum aller wichtigsten Punkt: Die Klangqualität. Diese ist ausgezeichnet! Es gibt kein Übersteuern, kein Untersteuern und die Bässe sind vollkommen in Ordnung. Wenn die Lautstärke voll aufgedreht ist, ist das viel zu laut. Probleme, dass etwas zu leise wiedergegeben wird, hat man also nicht. Mehr kann man dazu einfach nicht sagen, außer dass es großen Spaß macht, mit diesem Kopfhörer Musik zu hören!

Fazit

Abschließend und als Fazit kann man also sagen, dass sich der Kauf der Jabra Move Wireless auf jeden Fall lohnt! Die Verarbeitung und das Design ist toll, der Kopfhörer klingt spitzenmäßig und bietet einige nette Extras. 

2 Antworten auf „Jabra Move Wireless: Top-Wireless-Kopfhörer im Test“

  1. Ein schöner Artikel und gut beschrieben! Ich bin ein Fan von kabellosen Kopfhörern, den meist sind mir die Dinger durch das Hängenbleiben am Kabel kaputt gegangen.
    Ich schau mir die mal auf Amazon an. LG.

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